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Plaza Mayor de Madrid (1617 - 1988) 1:200 Grundplatte: 53 x75 cm, dekorativ
Ein großes Vorbild und ein großes Kartonmodell in einer dekorativen Verpackung: Plaza Mayor de Madrid (1617 - 1988) als Kartonmodellbausatz des Verlages Editiones Nieva S.A. aus dem Jahr 1982 im Maßstab 1:200.
Modellkonstruktion: Juan Jose Sarrais.
Dieser Kolonaden umsäumte Platz stellt das Herz des Habsburger Madrids, der Altstadt und eines der charmantesten Stadteile dar.
Bevor Madrid zu der von großen Alleen durchzogenen Hauptstadt wurde, bestand der Stadtplan aus kleinen Straßen und Gassen, die uns heute in die Zeit der Schwertfechter und Gauner zurückversetzt.
Die Plaza Mayor wurde auf den Grundmauern des ehemaligen Arrabal-Platzes gebaut, auf dem sich Ende des 15. Jh. der meistbesuchte Markt der Stadt befand, als der Hof von Philipp II. nach Madrid zog. 1617 übernimmt der Architekt Juan Gómez de Mora die Aufgabe, die Gebäude an diesem Ort einheitlich zu gestalten. Ein Platz auf dem jahrhundertelang Volksfeste, Stierkämpfe, Seligsprechungen, Krönungen und auch das eine oder andere Autodafé stattfanden.
La Casa de la Panadería
La Casa de la Panadería – Das Bäckerhaus – wurde von Diego Sillero um 1590 erbaut, jedoch ist von diesem Gebäude nur der Keller und das Untergeschoss erhalten. Trotz allem stellt es das Model für alle anderen Gebäude des Platzes dar. Neben den zahlreichen Funktionen, die es inne gehabt hat, ist besonders hervorzuheben, dass es als Hauptbackstube der Stadt diente, die den Preis des Brotes festlegte, damit selbst die Armen es kaufen konnten; als königliche Unterkunft, als Sitz der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando (Königliche Akademie der Schönen Künste) und als Geschichtsakademie. Heute beherbergt das Haus den Sitz der Madrider Fremdenverkehrszentrale. Die Dekoration an der Fassade war nicht immer gleich, sondern veränderte sich im Laufe der Jahre im Zuge der Umbauten und Sanierungsarbeiten. Die Wandmalereien, die heute das Gebäude zieren und ein Werk von Carlos Franco sind, zeigen mythologische Figuren wie die Göttin Cibeles, die mit der Geschichte Madrids verbunden sind.
El Arco de Cuchilleros
Die Brände haben jedoch die Physionomie des Platzes mehrfach verändert. Besonders verwüstend war der Brand von 1790, der die Rekonstruktion durch den Architekten Juan de Villanueva zur Folge hatte, der die Fassade um zwei Niveaus herabsetzte, den Platz an seinen Ecken schloss und neun Zugangsbögen baute. Aufgrund seiner Monumentalität ist der Arco de Cuchilleros (Tor der Messerschmiede) der bekannteste; seine Treppe überwindet ein starkes Gefälle. Die malerischen Gebäude dieser Straße erregen durch ihre Höhe und die Neigung der Fassaden groß Aufmerksamkeit. Der Name dieses Bogens rührt daher, da sich hier die Werkstätte der Messerschmiede befanden, die das Instrumentar für die Fleischer der Plaza Mayor fertigten, wo auch das Fleischerhaus (Casa de la Carnicería) liegt, das ehemalige Fleisch-Hauptdepot.
Die Statue von Philipp III.
Das Reiterbild ist eines der wertvollsten Werke der Straßen Madrids. Von Giambologna entworfen und von Pietro Tacca im Jahr 1616 fertiggestellt, bewachte es jahrhundertelang den Eingang zur Casa de Campo, jedoch lieh Königin Isabel II. es der Stadt, die beschloss die Statue auf die Plaza Mayor zu stellen. Nur während der beiden Republiken wanderte sie aus dem sicherlich emblematischsten Platz Madrids aus. (Quelle: www.esmadrid.com)
Sorgfältig erstellte Handzeichnungen mit präzise und originalgetreu kolorierten Fassaden, Dächern, Säulen, Vitrinen, Offsetdruck.
Größe der Grundplatte: 53 x 75 cm!
Umfang des Bausatzes: 705 Bauteile auf fünf Bögen 26,5 x 37,5 cm in einem Kartonumschlag + zwei Broschüren mit Geschichte und Bilder des Bauwerkes und Fragmenten eines gebauten Modells.
Der Herausgeber gibt die Modell-Aufbauzeit mit 300 Stunden an.
Montagezeichnungen ergänzen spanische und englische Bauanleitung.
Modellkonstruktion: Juan Jose Sarrais.
Dieser Kolonaden umsäumte Platz stellt das Herz des Habsburger Madrids, der Altstadt und eines der charmantesten Stadteile dar.
Bevor Madrid zu der von großen Alleen durchzogenen Hauptstadt wurde, bestand der Stadtplan aus kleinen Straßen und Gassen, die uns heute in die Zeit der Schwertfechter und Gauner zurückversetzt.
Die Plaza Mayor wurde auf den Grundmauern des ehemaligen Arrabal-Platzes gebaut, auf dem sich Ende des 15. Jh. der meistbesuchte Markt der Stadt befand, als der Hof von Philipp II. nach Madrid zog. 1617 übernimmt der Architekt Juan Gómez de Mora die Aufgabe, die Gebäude an diesem Ort einheitlich zu gestalten. Ein Platz auf dem jahrhundertelang Volksfeste, Stierkämpfe, Seligsprechungen, Krönungen und auch das eine oder andere Autodafé stattfanden.
La Casa de la Panadería
La Casa de la Panadería – Das Bäckerhaus – wurde von Diego Sillero um 1590 erbaut, jedoch ist von diesem Gebäude nur der Keller und das Untergeschoss erhalten. Trotz allem stellt es das Model für alle anderen Gebäude des Platzes dar. Neben den zahlreichen Funktionen, die es inne gehabt hat, ist besonders hervorzuheben, dass es als Hauptbackstube der Stadt diente, die den Preis des Brotes festlegte, damit selbst die Armen es kaufen konnten; als königliche Unterkunft, als Sitz der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando (Königliche Akademie der Schönen Künste) und als Geschichtsakademie. Heute beherbergt das Haus den Sitz der Madrider Fremdenverkehrszentrale. Die Dekoration an der Fassade war nicht immer gleich, sondern veränderte sich im Laufe der Jahre im Zuge der Umbauten und Sanierungsarbeiten. Die Wandmalereien, die heute das Gebäude zieren und ein Werk von Carlos Franco sind, zeigen mythologische Figuren wie die Göttin Cibeles, die mit der Geschichte Madrids verbunden sind.
El Arco de Cuchilleros
Die Brände haben jedoch die Physionomie des Platzes mehrfach verändert. Besonders verwüstend war der Brand von 1790, der die Rekonstruktion durch den Architekten Juan de Villanueva zur Folge hatte, der die Fassade um zwei Niveaus herabsetzte, den Platz an seinen Ecken schloss und neun Zugangsbögen baute. Aufgrund seiner Monumentalität ist der Arco de Cuchilleros (Tor der Messerschmiede) der bekannteste; seine Treppe überwindet ein starkes Gefälle. Die malerischen Gebäude dieser Straße erregen durch ihre Höhe und die Neigung der Fassaden groß Aufmerksamkeit. Der Name dieses Bogens rührt daher, da sich hier die Werkstätte der Messerschmiede befanden, die das Instrumentar für die Fleischer der Plaza Mayor fertigten, wo auch das Fleischerhaus (Casa de la Carnicería) liegt, das ehemalige Fleisch-Hauptdepot.
Die Statue von Philipp III.
Das Reiterbild ist eines der wertvollsten Werke der Straßen Madrids. Von Giambologna entworfen und von Pietro Tacca im Jahr 1616 fertiggestellt, bewachte es jahrhundertelang den Eingang zur Casa de Campo, jedoch lieh Königin Isabel II. es der Stadt, die beschloss die Statue auf die Plaza Mayor zu stellen. Nur während der beiden Republiken wanderte sie aus dem sicherlich emblematischsten Platz Madrids aus. (Quelle: www.esmadrid.com)
Sorgfältig erstellte Handzeichnungen mit präzise und originalgetreu kolorierten Fassaden, Dächern, Säulen, Vitrinen, Offsetdruck.
Größe der Grundplatte: 53 x 75 cm!
Umfang des Bausatzes: 705 Bauteile auf fünf Bögen 26,5 x 37,5 cm in einem Kartonumschlag + zwei Broschüren mit Geschichte und Bilder des Bauwerkes und Fragmenten eines gebauten Modells.
Der Herausgeber gibt die Modell-Aufbauzeit mit 300 Stunden an.
Montagezeichnungen ergänzen spanische und englische Bauanleitung.
Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 7. Mai 2024 in den Shop aufgenommen.