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Zug der Parkeisenbahn Chemnitz (Diesellok 6006 Schöma Diepholz, ein Salonwagen und ein offenen Wagen) 1:64 einfach
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Zug der Parkeisenbahn Chemnitz (bestehend aus Diesellok 6006 Schöma Diepholz (mit 145 PS, Bj. 2002), einem Salonwagen und einem offenen Wagen) als einfacher fotorealistischer Kartonmodellbausatz des Verlages CDT-Modelle (Bestell-Nr. D 1907 aus dem Jahr 1997) im Maßstab 1:64.
Die Parkeisenbahn Chemnitz (PEC) ist eine schmalspurige Parkeisenbahn mit 600 mm Spurweite auf einem 2,3 km langen Rundkurs im Küchwaldpark in Chemnitz. Bis 1990 wurde sie als Pioniereisenbahn betrieben. Sie hat die Kursbuchstreckennummer 12248.
1952 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Chemnitz, im Volkspark Küchwald eine Pioniereisenbahn zu bauen. Die Arbeiten begannen im März 1953 und ab dem 1. August konnten auf einem Teilstück im Pendelbetrieb die ersten Personen befördert werden. Wie in Dresden im Großen Garten und in Leipzig am Auensee sollte auch in Chemnitz die Spurweite 381 mm angewendet werden. Da hierfür in der DDR nicht ausreichend Fahrzeuge vorhanden waren, wurde die Spurweite 600 mm gewählt. Zum Einsatz kam von den Trümmerbahnen reichlich vorhandenes Feldbahnmaterial. Im Reichsbahnausbesserungswerk Chemnitz entstanden im Winter 1952/53 aus Feldbahnloren drei offene Personenwagen. Die Lok 6001 war eine Feldbahn-Diesellok mit 36 PS Leistung von Arnold Jung, Jungenthal. Sie erhielt eine Dampflokverkleidung, die jedoch bei den Fahrgästen wenig Anklang fand und daher später wieder entfernt wurde. Ein Teil der Schienen wurde von den Straßenbahnern aufgearbeitet. Als Lokschuppen diente ein in den 1920er und 1930er Jahren zur Erholung lungenkranker Kinder angelegtes Licht- und Luftbad. Am 13. Juni 1954, dem jährlich begangenen „Tag des Eisenbahners“, eröffnete der stellvertretende Minister für Verkehrswesen, Heinz Lindemann, die Pioniereisenbahn Karl-Marx-Stadt.
1957 kamen die Lok 6002, eine Ns 3p vom VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Babelsberg, und zwei neue Personenwagen zur Pioniereisenbahn. Anfang der 1970er Jahre erhielten die Lok 6002 und drei der offenen Personenwagen Druckluftbremsen. 1980 fand in Karl-Marx-Stadt das V. Deutsch-Sowjetische Jugendfestival der Freundschaft statt, dabei wurde der neue Pionierbahnhof „Freundschaft“ seiner Bestimmung übergeben. Im folgenden Jahr übergab der VEB Ziegelwerke Hainichen der Pioniereisenbahn eine Lok der Type V 10 C als Geschenk. Diese Diesellok mit 100 PS Leistung wurde 1983 als 6003 in Betrieb genommen. Ende der 1980er Jahre erhielten einige Wagen einen hellblauen Anstrich mit Regenbogen. Im August 1988 hatte die Pioniereisenbahn auch beim VIII. Pioniertreffen Höchstleistungen zu erbringen.
1990 wurde die Pioniereisenbahn in Parkeisenbahn Chemnitz umbenannt und sollte 1993 im Rahmen von Sparmaßnahmen eingestellt werden. Proteste und Unterschriftensammlungen der Bevölkerung verhinderten dies. Auch der damalige Erste Bürgermeister und spätere Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz sprach sich für einen Erhalt der Bahn aus. Mit dem Ziel der außerschulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen bei eisenbahntypischen Tätigkeiten sowie der materiellen und ideellen Unterstützung der kleinen Bahn wurde am 4. April 1991 ein Förderverein gegründet. Dieser Verein unterstützte ebenso wie Sponsoren und eine von der Chemnitzer Freien Presse organisierte Spendenaktion den Bau eines neuen geschlossenen Wagens im Stil der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen. Vom Förderverein veranstaltete Parkbahnfeste lockten ab 1992 tausende Besucher in den Küchwald, wie bis 1989 bereits die Pressefeste der Freien Presse.
Ein vorsätzlich gelegter Brand führte im August 1994 auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes zu einer großen Zerstörung. Ohne die Unterstützung des Fördervereins und der Chemnitzer Bevölkerung wäre der weitere Betrieb und der Neubau des Lokschuppens, wo im Winterhalbjahr die Ausbildung stattfindet, nicht möglich gewesen.
Ende 1995 wurde eine gemeinnützige GmbH als Betreibergesellschaft gegründet; allen hauptamtlichen Mitarbeitern wurde durch die Deutsche Bahn AG die Kündigung ausgesprochen. Seit Mai 1994 fährt als Dauerleihgabe eines Privatmannes aus Frankfurt am Main eine Dampflok des Henschel-Typs „Riesa“ durch den Küchwald. Diese Lok wurde von der PEC im Jahre 2002 käuflich erworben. Nach 1990 kamen überdies weitere Loks zur Parkeisenbahn: eine Diesellok Ns 2f mit 30 PS Leistung als 6004, eine Akkulok der Bauart B 360 mit 4,2 kW Leistung als 6005 und im Jahr 2002 die Schöma CFL-60 DCL mit einer Leistung von 140 PS als 6006.
Im Juni 2004 wurde das 50-jährige Jubiläum mit einer Veranstaltungswoche begangen, deren Höhepunkte das „Treffen der Generationen“ für ehemalige aktive Pionier- und Parkeisenbahner sowie die Fahrzeugparade waren. Dabei kamen der dieselbetriebene „Adler“-Nachbau der Parkeisenbahn Görlitz und der erste „Trabant auf Schienen“ der Parkeisenbahn Chemnitz zum Einsatz.
Die PEC legte sich nach 1990 ein Maskottchen zu. Der anfängliche „Parkbahn-DINO“ wurde nach einem Namenswettbewerb durch die „Parkbahnmaus Klaus“ abgelöst, die jährlich am 3. Oktober Gastgeber eines über Chemnitz hinaus bekannten Maskottchentreffens ist. Die Parkeisenbahn fährt seit ihrer Eröffnung stets im Uhrzeigersinn Küchwaldwiese–Tennisplätze–Bahnbetriebswerk–Küchwaldwiese; die Signaltechnik ist ebenso ausgerichtet.
Seit 2018 bestehen zudem Überlegungen, die Parkeisenbahn um etwa 300 Meter zu verlängern. An der Leipziger Straße könnte bis 2030 ein Haltepunkt mit direktem Anschluss an die dort ebenfalls geplante Straßenbahn-Neubaustrecke entstehen. Ehemalige Vorhaben, die Parkeisenbahn um rund 1,5 Kilometer bis zum Eissportstadion zu verlängern, um die herrschende Parkplatznot abzumildern, wurden wegen der hohen Kosten und abweichender städtischer Bebauungspläne wieder verworfen. Im Juni 2022 wurde mit der Erweiterung und Sanierung des Bahnhofsgebäudes begonnen. (danke Wikipedia!)
Die Oberflächen der beiden Wagen wurde in fotorealistischer Art dargestellt und bieten eine originalgetreue Darstellung mit feinsten Aufschriften und Details.
Deutsche Bauanleitung ergänzt Bauzeichnungen.
Die Parkeisenbahn Chemnitz (PEC) ist eine schmalspurige Parkeisenbahn mit 600 mm Spurweite auf einem 2,3 km langen Rundkurs im Küchwaldpark in Chemnitz. Bis 1990 wurde sie als Pioniereisenbahn betrieben. Sie hat die Kursbuchstreckennummer 12248.
1952 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Chemnitz, im Volkspark Küchwald eine Pioniereisenbahn zu bauen. Die Arbeiten begannen im März 1953 und ab dem 1. August konnten auf einem Teilstück im Pendelbetrieb die ersten Personen befördert werden. Wie in Dresden im Großen Garten und in Leipzig am Auensee sollte auch in Chemnitz die Spurweite 381 mm angewendet werden. Da hierfür in der DDR nicht ausreichend Fahrzeuge vorhanden waren, wurde die Spurweite 600 mm gewählt. Zum Einsatz kam von den Trümmerbahnen reichlich vorhandenes Feldbahnmaterial. Im Reichsbahnausbesserungswerk Chemnitz entstanden im Winter 1952/53 aus Feldbahnloren drei offene Personenwagen. Die Lok 6001 war eine Feldbahn-Diesellok mit 36 PS Leistung von Arnold Jung, Jungenthal. Sie erhielt eine Dampflokverkleidung, die jedoch bei den Fahrgästen wenig Anklang fand und daher später wieder entfernt wurde. Ein Teil der Schienen wurde von den Straßenbahnern aufgearbeitet. Als Lokschuppen diente ein in den 1920er und 1930er Jahren zur Erholung lungenkranker Kinder angelegtes Licht- und Luftbad. Am 13. Juni 1954, dem jährlich begangenen „Tag des Eisenbahners“, eröffnete der stellvertretende Minister für Verkehrswesen, Heinz Lindemann, die Pioniereisenbahn Karl-Marx-Stadt.
1957 kamen die Lok 6002, eine Ns 3p vom VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Babelsberg, und zwei neue Personenwagen zur Pioniereisenbahn. Anfang der 1970er Jahre erhielten die Lok 6002 und drei der offenen Personenwagen Druckluftbremsen. 1980 fand in Karl-Marx-Stadt das V. Deutsch-Sowjetische Jugendfestival der Freundschaft statt, dabei wurde der neue Pionierbahnhof „Freundschaft“ seiner Bestimmung übergeben. Im folgenden Jahr übergab der VEB Ziegelwerke Hainichen der Pioniereisenbahn eine Lok der Type V 10 C als Geschenk. Diese Diesellok mit 100 PS Leistung wurde 1983 als 6003 in Betrieb genommen. Ende der 1980er Jahre erhielten einige Wagen einen hellblauen Anstrich mit Regenbogen. Im August 1988 hatte die Pioniereisenbahn auch beim VIII. Pioniertreffen Höchstleistungen zu erbringen.
1990 wurde die Pioniereisenbahn in Parkeisenbahn Chemnitz umbenannt und sollte 1993 im Rahmen von Sparmaßnahmen eingestellt werden. Proteste und Unterschriftensammlungen der Bevölkerung verhinderten dies. Auch der damalige Erste Bürgermeister und spätere Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz sprach sich für einen Erhalt der Bahn aus. Mit dem Ziel der außerschulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen bei eisenbahntypischen Tätigkeiten sowie der materiellen und ideellen Unterstützung der kleinen Bahn wurde am 4. April 1991 ein Förderverein gegründet. Dieser Verein unterstützte ebenso wie Sponsoren und eine von der Chemnitzer Freien Presse organisierte Spendenaktion den Bau eines neuen geschlossenen Wagens im Stil der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen. Vom Förderverein veranstaltete Parkbahnfeste lockten ab 1992 tausende Besucher in den Küchwald, wie bis 1989 bereits die Pressefeste der Freien Presse.
Ein vorsätzlich gelegter Brand führte im August 1994 auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes zu einer großen Zerstörung. Ohne die Unterstützung des Fördervereins und der Chemnitzer Bevölkerung wäre der weitere Betrieb und der Neubau des Lokschuppens, wo im Winterhalbjahr die Ausbildung stattfindet, nicht möglich gewesen.
Ende 1995 wurde eine gemeinnützige GmbH als Betreibergesellschaft gegründet; allen hauptamtlichen Mitarbeitern wurde durch die Deutsche Bahn AG die Kündigung ausgesprochen. Seit Mai 1994 fährt als Dauerleihgabe eines Privatmannes aus Frankfurt am Main eine Dampflok des Henschel-Typs „Riesa“ durch den Küchwald. Diese Lok wurde von der PEC im Jahre 2002 käuflich erworben. Nach 1990 kamen überdies weitere Loks zur Parkeisenbahn: eine Diesellok Ns 2f mit 30 PS Leistung als 6004, eine Akkulok der Bauart B 360 mit 4,2 kW Leistung als 6005 und im Jahr 2002 die Schöma CFL-60 DCL mit einer Leistung von 140 PS als 6006.
Im Juni 2004 wurde das 50-jährige Jubiläum mit einer Veranstaltungswoche begangen, deren Höhepunkte das „Treffen der Generationen“ für ehemalige aktive Pionier- und Parkeisenbahner sowie die Fahrzeugparade waren. Dabei kamen der dieselbetriebene „Adler“-Nachbau der Parkeisenbahn Görlitz und der erste „Trabant auf Schienen“ der Parkeisenbahn Chemnitz zum Einsatz.
Die PEC legte sich nach 1990 ein Maskottchen zu. Der anfängliche „Parkbahn-DINO“ wurde nach einem Namenswettbewerb durch die „Parkbahnmaus Klaus“ abgelöst, die jährlich am 3. Oktober Gastgeber eines über Chemnitz hinaus bekannten Maskottchentreffens ist. Die Parkeisenbahn fährt seit ihrer Eröffnung stets im Uhrzeigersinn Küchwaldwiese–Tennisplätze–Bahnbetriebswerk–Küchwaldwiese; die Signaltechnik ist ebenso ausgerichtet.
Seit 2018 bestehen zudem Überlegungen, die Parkeisenbahn um etwa 300 Meter zu verlängern. An der Leipziger Straße könnte bis 2030 ein Haltepunkt mit direktem Anschluss an die dort ebenfalls geplante Straßenbahn-Neubaustrecke entstehen. Ehemalige Vorhaben, die Parkeisenbahn um rund 1,5 Kilometer bis zum Eissportstadion zu verlängern, um die herrschende Parkplatznot abzumildern, wurden wegen der hohen Kosten und abweichender städtischer Bebauungspläne wieder verworfen. Im Juni 2022 wurde mit der Erweiterung und Sanierung des Bahnhofsgebäudes begonnen. (danke Wikipedia!)
Die Oberflächen der beiden Wagen wurde in fotorealistischer Art dargestellt und bieten eine originalgetreue Darstellung mit feinsten Aufschriften und Details.
Deutsche Bauanleitung ergänzt Bauzeichnungen.