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Turbinenfrachter / Stückgutfrachter Leverkusen oder Optional Leipzig, Ludwigshafen, Essen, Braunschweig, Hoechst 1:250
NEU
Turbinenfrachter / Stückgutfrachter Leverkusen oder Optional Leipzig, Ludwigshafen, Essen, Braunschweig, Hoechst der Reederei Hamburg-Amerika Linie (Hapag) als Kartonmodellbausatz (Wasserlinienmodell) des Verlages Wilhelmshavener Modellbaubogen /Möwe-Verlages Wilhelmshaven (Bestellnummer 1013 aus dem Jahr 1997, Originalausgabe, kein Reprint!) im Maßstab 1:250.
Die Braunschweig-Klasse war eine Baureihe von Frachtschiffen der Hamburg-Amerika-Linie (HAPAG). Mit den neun Schnellfrachtern knüpfte die HAPAG an den vor dem Zweiten Weltkrieg unterhaltenen Ostasien-Dienst an.
Nach der weitgehenden Lockerung der Schiffbaubeschränkungen des Potsdamer Abkommens baute die Hamburg-Amerika Linie ab 1950 ihre Frachtschiffsflotte erneut auf. 1952 bestellten HAPAG und Norddeutscher Lloyd gemeinsam größere und schnelle Turbinenschiffe für den Dienst nach Fernost. Neun Einheiten gingen an die HAPAG, von denen sechs, die Darmstadt, Dortmund, Düsseldorf, Braunschweig, Essen und Hoechst ausschließlich im Indonesien-Dienst eingesetzt wurden, die übrigen im Fernost-Dienst. Die Klasse wurde mit der im Zweiten Weltkrieg nicht zu Ende gebauten Mannheim komplettiert. Der Lloyd erhielt acht Schiffe.
Die Schiffsklasse bestand aus drei verschiedenen Schiffstypen. Die ähnlich konzipierten aber in den Abmessungen etwas unterschiedlichen Frachtschiffe entstanden auf drei Werften. Am 1. Juni 1953 konnte die Reederei das erste Schiff, die Braunschweig von der Werft übernehmen, die somit auch Namensgeber der Klasse wurde. Gut ein Jahr darauf, am 21. Juni 1954 war die Baureihe komplett. Die Weserstein-Klasse des Norddeutschen Lloyd bestand aus Schwesterschiffen der Braunschweig-Klasse.
Wie geplant, wurden die Schiffe auf den zwei längsten Routen der HAPAG, dem Ostasien-Dienst und der Indonesien-Fahrt, eingesetzt. Parallel dazu kamen die Schwesterschiffe der Weserstein-Klasse des Norddeutschen Lloyd im gemeinsam betriebenen Ostasien-Dienst zum Einsatz. Indonesien wurde vom Lloyd nicht bedient. Die Heidelberg wurde als Ausbildungsschiff der HAPAG genutzt und 1968 als erstes der Turbinenfrachtschiffe nach Griechenland veräußert. Ein Jahr darauf wurde die Ludwigshafen bei einer Kollision in der Straße von Singapur mit dem Shell-Tanker Hindisia so schwer beschädigt, dass sie in Singapur verschrottet wurde. Die restlichen Schiffe gingen 1970 bei der Fusion der HAPAG mit dem NDL in das gemeinsame Eigentum der neuen Hapag-Lloyd über und waren dort nur noch kurze Zeit in deren Dienste eingegliedert.
Alle Schiffe waren als herkömmliche Stückgutfrachter für die Linienfahrt ausgelegt. Sie besaßen ein durchlaufendes Hauptdeck mit Back und mittschiffs angeordnete Aufbauten mit unter dem Deckshaus liegender Maschinenanlage. Alle Schiffe waren als Volldecker vermessen. Drei Laderäume mit zwei bis drei Decks lagen vor dem Deckshaus und drei Laderäume mit zwei Decks achtern. Bemerkenswert waren die vielseitigen Ladungseinrichtungen. So waren die Schiffe mit rund 20 herkömmlichen Ladebäumen ausgestattet. Außerdem waren alle Schiffe mit einem 50-Tonnen-Schwergutbaum zur Übernahme von Schwergut ausgerüstet. Weitere Ladungseinrichtungen waren die im Vor- und Achterschiffsbereich unter den Trockenladeräumen angeordneten Ladetanks, die ausgehend von europäischen Häfen für Flüssig-Chemikalien genutzt wurden, heimkehrend von Indonesien vor allem für Kokos- und Palmöl und flüssiger Latex. Beim Bau waren die leistungsfähigen Antriebsanlagen mit ihren Getriebeturbinen ein herausstechendes Merkmal – sowohl bei der HAPAG, als auch beim NDL wurden die Schiffe oft kurz als „die Turbinenschiffe“ bezeichnete. Die bei der Deutschen Werft gebauten Schiffe erhielten AEG-Turbinen, diejenigen der Howaldtswerke BBC-Turbinen und die der Flenderwerke wurden durch Turbinen der Siemens-Schuckertwerke angetrieben. (danke Wikipedia!)
* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge, so wie Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) können für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich kann ein Ankerkettensatz bestellt werden!
Umfang des Bausatzes: 4 Bögen 21x34 cm + Bauanleitung.
Modelllänge: 85 cm!
Montagezeichnungen ergänzen deutsche Bauanleitung.
Die Braunschweig-Klasse war eine Baureihe von Frachtschiffen der Hamburg-Amerika-Linie (HAPAG). Mit den neun Schnellfrachtern knüpfte die HAPAG an den vor dem Zweiten Weltkrieg unterhaltenen Ostasien-Dienst an.
Nach der weitgehenden Lockerung der Schiffbaubeschränkungen des Potsdamer Abkommens baute die Hamburg-Amerika Linie ab 1950 ihre Frachtschiffsflotte erneut auf. 1952 bestellten HAPAG und Norddeutscher Lloyd gemeinsam größere und schnelle Turbinenschiffe für den Dienst nach Fernost. Neun Einheiten gingen an die HAPAG, von denen sechs, die Darmstadt, Dortmund, Düsseldorf, Braunschweig, Essen und Hoechst ausschließlich im Indonesien-Dienst eingesetzt wurden, die übrigen im Fernost-Dienst. Die Klasse wurde mit der im Zweiten Weltkrieg nicht zu Ende gebauten Mannheim komplettiert. Der Lloyd erhielt acht Schiffe.
Die Schiffsklasse bestand aus drei verschiedenen Schiffstypen. Die ähnlich konzipierten aber in den Abmessungen etwas unterschiedlichen Frachtschiffe entstanden auf drei Werften. Am 1. Juni 1953 konnte die Reederei das erste Schiff, die Braunschweig von der Werft übernehmen, die somit auch Namensgeber der Klasse wurde. Gut ein Jahr darauf, am 21. Juni 1954 war die Baureihe komplett. Die Weserstein-Klasse des Norddeutschen Lloyd bestand aus Schwesterschiffen der Braunschweig-Klasse.
Wie geplant, wurden die Schiffe auf den zwei längsten Routen der HAPAG, dem Ostasien-Dienst und der Indonesien-Fahrt, eingesetzt. Parallel dazu kamen die Schwesterschiffe der Weserstein-Klasse des Norddeutschen Lloyd im gemeinsam betriebenen Ostasien-Dienst zum Einsatz. Indonesien wurde vom Lloyd nicht bedient. Die Heidelberg wurde als Ausbildungsschiff der HAPAG genutzt und 1968 als erstes der Turbinenfrachtschiffe nach Griechenland veräußert. Ein Jahr darauf wurde die Ludwigshafen bei einer Kollision in der Straße von Singapur mit dem Shell-Tanker Hindisia so schwer beschädigt, dass sie in Singapur verschrottet wurde. Die restlichen Schiffe gingen 1970 bei der Fusion der HAPAG mit dem NDL in das gemeinsame Eigentum der neuen Hapag-Lloyd über und waren dort nur noch kurze Zeit in deren Dienste eingegliedert.
Alle Schiffe waren als herkömmliche Stückgutfrachter für die Linienfahrt ausgelegt. Sie besaßen ein durchlaufendes Hauptdeck mit Back und mittschiffs angeordnete Aufbauten mit unter dem Deckshaus liegender Maschinenanlage. Alle Schiffe waren als Volldecker vermessen. Drei Laderäume mit zwei bis drei Decks lagen vor dem Deckshaus und drei Laderäume mit zwei Decks achtern. Bemerkenswert waren die vielseitigen Ladungseinrichtungen. So waren die Schiffe mit rund 20 herkömmlichen Ladebäumen ausgestattet. Außerdem waren alle Schiffe mit einem 50-Tonnen-Schwergutbaum zur Übernahme von Schwergut ausgerüstet. Weitere Ladungseinrichtungen waren die im Vor- und Achterschiffsbereich unter den Trockenladeräumen angeordneten Ladetanks, die ausgehend von europäischen Häfen für Flüssig-Chemikalien genutzt wurden, heimkehrend von Indonesien vor allem für Kokos- und Palmöl und flüssiger Latex. Beim Bau waren die leistungsfähigen Antriebsanlagen mit ihren Getriebeturbinen ein herausstechendes Merkmal – sowohl bei der HAPAG, als auch beim NDL wurden die Schiffe oft kurz als „die Turbinenschiffe“ bezeichnete. Die bei der Deutschen Werft gebauten Schiffe erhielten AEG-Turbinen, diejenigen der Howaldtswerke BBC-Turbinen und die der Flenderwerke wurden durch Turbinen der Siemens-Schuckertwerke angetrieben. (danke Wikipedia!)
* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge, so wie Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) können für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich kann ein Ankerkettensatz bestellt werden!
Umfang des Bausatzes: 4 Bögen 21x34 cm + Bauanleitung.
Modelllänge: 85 cm!
Montagezeichnungen ergänzen deutsche Bauanleitung.