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Tschechische E-Lok Skoda 76E in der Darstellung des Fahrzeuges 372 010-9 des tschechischen Unternehmers CD Cargo 1:72 einfach
NEU
Tschechische E-Lok Skoda 76E, Spitznamen „Knödelpresse“ (in Deutschland), bzw. „Bastard“ (in Tschechien) in der Darstellung des Fahrzeuges 372 010-9 des tschechischen Unternehmers CD Cargo als einfacher Kartonmodellbausatz (Kindermodell) des tschechischen Verlages Dopravnivydatelstvy im Maßstab 1:72.
Mitte der 1970er Jahre ließ die Deutsche Reichsbahn die traditionell stark belastete Elbtalstrecke von Dresden bis Schöna zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit mit der in Deutschland üblichen Einphasenwechselspannung von 15 kV bei 16 2⁄3 Hz elektrifizieren. Die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) elektrifizierten dagegen ihren Streckenabschnitt Decín hl. n.–Dolní Zleb mit der im Norden der Tschechoslowakei genutzten Gleichspannung von 3 kV. Der Grenzstreckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Bad Schandau und Decín musste vorerst weiter mit Diesellokomotiven überbrückt werden, was auf Grund der weiter steigenden Belastung der Strecke kein Dauerzustand sein konnte.
Die sinnvollste Lösung bestand in der gemeinsamen Beschaffung von elektrischen Zweisystemlokomotiven durch beide Bahnverwaltungen. Als Hersteller kamen auf deutscher Seite nur die Lokomotivbau Elektrotechnischen Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf (LEW) und auf tschechischer Seite Skoda in Pilsen in Frage. Da bei LEW zum damaligen Zeitpunkt keine freien Kapazitäten für die Entwicklung und Fertigung einer solchen Lokomotive vorhanden waren, ging der Auftrag an Skoda.
Die Maschinen erhielten den Lokomotivkasten der zweiten Generation elektrischer Lokomotiven von Skoda, während die elektrische Ausrüstung mit einer klassischen Serien-Parallelschaltung dem veralteten technischen Stand der ersten Generation entsprach. Aus diesem Grund wurden die Lokomotiven in Tschechien allgemein als Bastard bezeichnet. Im Gegensatz dazu hatten die bereits vorher in Serie gebauten Lokomotiven der CSD-Baureihe ES 499.1 und ihre Ableitungen bereits eine zeitgemäße Phasenanschnittsteuerung auf der Basis von Leistungselektronik.
Wichtige Komponenten des Wechselstromteils der Fahrzeuge sollten aus der DDR zugeliefert werden, da Skoda keine Erfahrungen mit dem 15-kV-System hatte. 1988 wurde je ein Prototyp an beide Bahnen ausgeliefert, die 230 001 für die DR und die 372 001 für die CSD. Im Anschluss an das ausgiebige Erprobungsprogramm erfolgte dann ab 1991 die Lieferung von 19 weiteren Lokomotiven an die DR und 14 Stück an die CSD. (…)
Die Maschinen der Baureihe 372 gehören seit 2007 zum Einsatzbestand des tschechischen Eisenbahnverkehrsunternehmens CD Cargo und sind im Depot Ústí beheimatet. Mit der Einführung der Reihe 383 gingen ab 2016 die Transportleistungen zurück. Nach der Indienststellung von Lokomotiven der Reihe 388 wurden die Lokomotiven ab 2021 fast vollständig aus dem Einsatz im grenzüberschreitenden Verkehr verdrängt.
Sie kommen jedoch immer noch mit Güterzügen von Decín nach Bad Schandau zum Einsatz, vereinzelt auch mit Autozügen nach Falkenberg oder mit Zügen nach Halle (Saale). Sie werden nun hauptsächlich im nationalen Verkehr von Decín und Ustí aus eingesetzt, als Ersatz der Reihen 122 und 123. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: zwei Bögen A4.
Tschechische Bauanleitung.
Mitte der 1970er Jahre ließ die Deutsche Reichsbahn die traditionell stark belastete Elbtalstrecke von Dresden bis Schöna zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit mit der in Deutschland üblichen Einphasenwechselspannung von 15 kV bei 16 2⁄3 Hz elektrifizieren. Die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) elektrifizierten dagegen ihren Streckenabschnitt Decín hl. n.–Dolní Zleb mit der im Norden der Tschechoslowakei genutzten Gleichspannung von 3 kV. Der Grenzstreckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Bad Schandau und Decín musste vorerst weiter mit Diesellokomotiven überbrückt werden, was auf Grund der weiter steigenden Belastung der Strecke kein Dauerzustand sein konnte.
Die sinnvollste Lösung bestand in der gemeinsamen Beschaffung von elektrischen Zweisystemlokomotiven durch beide Bahnverwaltungen. Als Hersteller kamen auf deutscher Seite nur die Lokomotivbau Elektrotechnischen Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf (LEW) und auf tschechischer Seite Skoda in Pilsen in Frage. Da bei LEW zum damaligen Zeitpunkt keine freien Kapazitäten für die Entwicklung und Fertigung einer solchen Lokomotive vorhanden waren, ging der Auftrag an Skoda.
Die Maschinen erhielten den Lokomotivkasten der zweiten Generation elektrischer Lokomotiven von Skoda, während die elektrische Ausrüstung mit einer klassischen Serien-Parallelschaltung dem veralteten technischen Stand der ersten Generation entsprach. Aus diesem Grund wurden die Lokomotiven in Tschechien allgemein als Bastard bezeichnet. Im Gegensatz dazu hatten die bereits vorher in Serie gebauten Lokomotiven der CSD-Baureihe ES 499.1 und ihre Ableitungen bereits eine zeitgemäße Phasenanschnittsteuerung auf der Basis von Leistungselektronik.
Wichtige Komponenten des Wechselstromteils der Fahrzeuge sollten aus der DDR zugeliefert werden, da Skoda keine Erfahrungen mit dem 15-kV-System hatte. 1988 wurde je ein Prototyp an beide Bahnen ausgeliefert, die 230 001 für die DR und die 372 001 für die CSD. Im Anschluss an das ausgiebige Erprobungsprogramm erfolgte dann ab 1991 die Lieferung von 19 weiteren Lokomotiven an die DR und 14 Stück an die CSD. (…)
Die Maschinen der Baureihe 372 gehören seit 2007 zum Einsatzbestand des tschechischen Eisenbahnverkehrsunternehmens CD Cargo und sind im Depot Ústí beheimatet. Mit der Einführung der Reihe 383 gingen ab 2016 die Transportleistungen zurück. Nach der Indienststellung von Lokomotiven der Reihe 388 wurden die Lokomotiven ab 2021 fast vollständig aus dem Einsatz im grenzüberschreitenden Verkehr verdrängt.
Sie kommen jedoch immer noch mit Güterzügen von Decín nach Bad Schandau zum Einsatz, vereinzelt auch mit Autozügen nach Falkenberg oder mit Zügen nach Halle (Saale). Sie werden nun hauptsächlich im nationalen Verkehr von Decín und Ustí aus eingesetzt, als Ersatz der Reihen 122 und 123. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: zwei Bögen A4.
Tschechische Bauanleitung.