Autor: Jan Bruthans
Skala 1:32
Herausgeber: Ripper Works
Das Modell lässt sich wahlweise mit oder ohne Fahrerkabine bauen. Die Motorhaube ist beweglich und kann geöffnet werden, ebenso ist die Mulde kippbar. Die Vorderräder sind funktionsfähig lenkbar ausgeführt. Im Bausatz sind farbige Bauteile sowohl für die klassische blaue Version als auch für die rote Ausstellungsvariante enthalten. Für den Bau beider Varianten werden jedoch zwei Bausätze benötigt, da nur ein Fahrgestell sowie ein Satz Karosserieteile enthalten sind. Gedruckt ist das Modell im Offsetverfahren auf 160 g/m² starkem Papier und umfasst insgesamt 8 B4-Bögen. Die Bauanleitung besteht aus 21 anschaulichen 3D-Zeichnungen. Zusätzlich ist eine transparente Folie zur weiteren Gestaltung enthalten.
Maße des fertigen Modells: 192 mm Länge, 77 mm Breite, 83 mm Höhe.
Der Tatra T147 DC-5a ist ein schwerer Muldenkipper aus der Produktion des tschechoslowakischen Herstellers Tatra. Er wurde vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren eingesetzt und gehörte zu den robusten Arbeitsfahrzeugen für Baustellen, Steinbrüche und Großprojekte.
Typisch für Tatra-Fahrzeuge dieser Zeit ist das sogenannte Zentralrohrrahmen-Konzept mit Pendelachsen. Diese Bauweise sorgt für eine hohe Geländegängigkeit und Stabilität, selbst auf unebenem Untergrund – ein großer Vorteil für den Einsatz als Muldenkipper. Der T147 wurde daher häufig dort genutzt, wo herkömmliche Lkw schnell an ihre Grenzen kamen.
Der T147 DC-5a war mit einem luftgekühlten Dieselmotor ausgestattet, was ihn weniger anfällig gegenüber extremen Temperaturen machte und den Wartungsaufwand reduzierte. Die luftgekühlte Technik ist ein Markenzeichen vieler Tatra-Modelle und unterscheidet sie von den meisten anderen Nutzfahrzeugen dieser Zeit.
Optisch fällt das Fahrzeug durch seine kantige, funktionale Form und die weit vorne platzierte Fahrerkabine auf. Die große Kippmulde ist für den Transport von Schüttgut wie Sand, Kies oder Erde ausgelegt und kann hydraulisch angehoben werden.
Heute ist der Tatra T147 DC-5a vor allem bei Nutzfahrzeug-Enthusiasten und Modellbauern beliebt, da er ein interessantes Beispiel für osteuropäische Ingenieurskunst und robuste Nutzfahrzeugtechnik darstellt.