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St.-Annen-Kirche in Berlin-Dahlem (15. Jh.) 1:100 inkl. Zurüstteile
NEU
Und noch eine Publikation aus der Reihe der technisch exzellent durchdachten und graphisch auf dem höchsten Niveau entworfenen brandenburgischen Dorfkirchen von Dr. Friedrich Voß: St.-Annen-Kirche in Berlin-Dahlem (15. Jh.) im Maßstab 1:100 als Kartonmodellbausatz mit Zurüstteilen im Maßstab 1.100 herausgebracht von Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem e.V. im Jahre 2009.
Modellkonstruktion: Dr. Friedrich Voß aus Berlin.
Die St.-Annen-Kirche ist eine Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem im Berliner Ortsteil Dahlem.
Das früher nur als Dorfkirche bezeichnete Gotteshaus gilt als ältestes Gebäude des Dorfes Dahlem. Nachweislich stammen die ältesten Gebäudeteile aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurden im Stil der Romanik mit Backsteinen errichtet. Die Kirche verbindet über 700 Jahre Dorf- und Stadtgeschichte mit der jüngeren Zeitgeschichte: In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) war die Kirche ein Ort der Bekennenden Kirche. Hier versammelte sich vom 4. Juli 1937 an, nach der Verhaftung ihres Pfarrers Martin Niemöller, die Gemeinde jeden Abend um 18 Uhr zu Fürbittgottesdiensten für alle Gefangenen. Im gegenüberliegenden Gemeindehaus tagte am 19. und 20. Oktober 1934 die zweite Bekenntnissynode. Auch die Pfarrer Franz Hildebrandt und Helmut Gollwitzer wirkten in dieser Zeit an St. Annen.
Die St.-Annen-Kirche ist eine Dorfkirche aus Feldsteinen und Ziegeln. Ihr erster Bau ist wahrscheinlich zwischen 1215 und 1225 als Holzbau errichtet worden, dem um 1300 ein Steinbau folgte. Der spätgotische Choranbau und der Gruftanbau im Norden wurden vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche niedergebrannt.
Die bauliche Geschichte lässt sich in sechs Phasen einteilen:
Umfang des Bausatzes: 5 Ausschneidebögen A4 + 6 Seiten einer sehr detaillierten deutschen Bauanleitung + eine Leiste aus Balsaholz 5x5mm + 2 Drahtstücke aus Federstahl Ø 0,5mm + 2 weiße Wattekugel (Ø 1,5 cm) und 2 schwarze Perlen als Kugeln für die Turmspitze und für das Hauptdach, sowie zwei Verstärkungspappe-Stückchen für die Grundplatte + feste Pappe als Schneidunterlage.
Fotorealistische Graphik aller Außenwände, aber auch des Innenraumes verleihen einem gut gebauten Modell eine äußerst originalgetreue optische Wirkung.
Modellkonstruktion: Dr. Friedrich Voß aus Berlin.
Die St.-Annen-Kirche ist eine Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem im Berliner Ortsteil Dahlem.
Das früher nur als Dorfkirche bezeichnete Gotteshaus gilt als ältestes Gebäude des Dorfes Dahlem. Nachweislich stammen die ältesten Gebäudeteile aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurden im Stil der Romanik mit Backsteinen errichtet. Die Kirche verbindet über 700 Jahre Dorf- und Stadtgeschichte mit der jüngeren Zeitgeschichte: In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) war die Kirche ein Ort der Bekennenden Kirche. Hier versammelte sich vom 4. Juli 1937 an, nach der Verhaftung ihres Pfarrers Martin Niemöller, die Gemeinde jeden Abend um 18 Uhr zu Fürbittgottesdiensten für alle Gefangenen. Im gegenüberliegenden Gemeindehaus tagte am 19. und 20. Oktober 1934 die zweite Bekenntnissynode. Auch die Pfarrer Franz Hildebrandt und Helmut Gollwitzer wirkten in dieser Zeit an St. Annen.
Die St.-Annen-Kirche ist eine Dorfkirche aus Feldsteinen und Ziegeln. Ihr erster Bau ist wahrscheinlich zwischen 1215 und 1225 als Holzbau errichtet worden, dem um 1300 ein Steinbau folgte. Der spätgotische Choranbau und der Gruftanbau im Norden wurden vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche niedergebrannt.
Die bauliche Geschichte lässt sich in sechs Phasen einteilen:
- Es ist anzunehmen, dass in der Zeit zwischen 1215 und 1225 ein Holzbau mit einfachem, rechteckigem Grundrisse auf dem noch heute erkennbaren Kirchenhügel errichtet wurde. Das Dorf Dahlem wurde aber erst 1375 erstmals urkundlich erwähnt.
- Um 1300 wurde der Holzbau durch einen rechteckigen Steinbau mit flacher Balkendecke ersetzt. Auf einem etwa zwei Meter hohen Feldsteinsockel aus wenig sorgfältig behauenen Feldsteinquadern wurden Backsteine im Klosterformat hochgemauert. Aus dieser Bauepoche stammen die schmalen Fenster auf der Nordseite haben die Fenster.
- In der Zeit um 1490 folgte der spätgotische Choranbau mit großen Maßwerkfenstern. Das Südportal wurde aufwendig gestaltet. Der spätgotische Gruftanbau mit dem ältesten Fachwerkgiebel in Berlin folgte 1504–1507. Um 1511/1512 wurden die Wände des Langhauses auf die Höhe des Chores erhöht, um dem Bau ein einheitliches Aussehen zu geben. Den oberen Abschluss der Mauer bildete ein eingetieftes Friesband. Dabei erhielt auch das Langhaus ein Gewölbe. Gleichzeitig wurden die beiden Fenster der Südwand erweitert.
- Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche in ihrer baulichen Substanz schwer beschädigt. Der Gutsherr und spätere Landrat Cuno Hans von Wilmersdorff ließ die Kirche 1671–1679 renovieren. Aus dieser Zeit stammen das Bandrippengewölbe, die Empore und die Holzkanzel in bäuerlicher Spätrenaissance, die Kirche erhielt also im Inneren ihre heutige Gestalt. Die Wandfresken, die bereits durch den Durchbruch der beiden Spitzbogenfenster starke Beschädigungen erlitten hatten, wurden als abgelehntes Relikt aus katholischer Zeit übertüncht. 1781 erhielt die Kirche einen hölzernen Dachturm. Von 1832 bis 1849 diente dieser Turm als zweite Relaisstation des preußischen optischen Telegrafen Berlin−Koblenz. Über der Glockenstube wurde dazu ein quadratischer Raum geschaffen. Darüber befand sich eine offene Plattform mit einem Signalmast, der sechs Flügel in drei Paaren trug. Nachdem diese Nachrichtentechnik überholt war, wurde nach 1853 auf die ehemalige Wachstube des Bedienungspersonals ein kleines Türmchen aufgesetzt.
- Bereits im Jahr 1893 wurden Wandmalereien aus früheren Jahrhunderten unter der Wandfarbe wieder freigelegt. Sie sind Zeugnisse ältester Kirchenmalerei in Berlin. Es wird davon ausgegangen, dass sie der Zeit gegen Ende des 14. Jahrhunderts entstammen. Die als künstlerisch wertvoll eingestuften Bilder zeigten die heilige Anna mit dem Jesuskind, die heilige Maria, den Heiland und einen Bischof.[2] – Entsprechend den rasch wachsenden Bevölkerungszahlen der Gemeinde Dahlem zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde von 1905 bis 1907 die Kirche unter Wilhelm Blaue renoviert und umgestaltet: Kirchenbänke und Stühle wurden komplettiert, eine elektrische Beleuchtung und Luftheizung mit Gebläse wurden eingebaut, aus dem Gruftanbau wurde eine Sakristei. Das Südportal – 1892 noch als Holztor in Benutzung – wurde zugemauert. Weitere Umgestaltungen aus diesen Jahren waren: ein Gewölbe wurde erneuert, in die Südmauer wurde ein Kirchenfenster in gotischem Stil eingebaut. Der Chor im Osten des Kircheninneren wurden dahingehend verändert, dass er in erhöhter Position in geschlossner Form angebaut wurde. Weil bei diesen Arbeiten die alten Wandbilder teilweise vernichtet worden waren, erhielt die Kirchengemeinde einen neuen Flügelaltar mit Darstellungen in Cranachscher Malschule.
- Große Beschädigungen brachte der Zweite Weltkrieg: Turm und Glockenstuhl waren zerschossen, das Dach ohne Ziegel. Durch einen Granateinschlag bekam die Westwand ein großes Loch. Die umfassenden Rekonstruktionsarbeiten, die nach 1945 begannen, konnten 1953 abgeschlossen werden. In dieser Zeit erhielt die Kirche ein pyramidenförmiges Turmdach, der Mittelpfeiler für die Orgelempore wurde aus Gründen eines besseren Zugangs durch zwei seitliche Pfeiler ersetzt. Den Namen St.-Annen-Kirche trägt die Dahlemer Dorfkirche offiziell erst seit 1913. Die Heilige Anna, Mutter der Maria und Großmutter Jesu, galt als Inbegriff göttlicher Gnade und mütterlicher Liebe. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: 5 Ausschneidebögen A4 + 6 Seiten einer sehr detaillierten deutschen Bauanleitung + eine Leiste aus Balsaholz 5x5mm + 2 Drahtstücke aus Federstahl Ø 0,5mm + 2 weiße Wattekugel (Ø 1,5 cm) und 2 schwarze Perlen als Kugeln für die Turmspitze und für das Hauptdach, sowie zwei Verstärkungspappe-Stückchen für die Grundplatte + feste Pappe als Schneidunterlage.
Fotorealistische Graphik aller Außenwände, aber auch des Innenraumes verleihen einem gut gebauten Modell eine äußerst originalgetreue optische Wirkung.