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Spornburg Altena 1:160 (Spur N) - eine Großproduktion
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Eine Großproduktion: Spornburg Altena als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:160 (Spur N), herausgebracht 1991 durch Museum der Grafschaft Mark in Altena.
Modellkonstruktion und -design: Werner Arens und Jörg Feldkamp.
Die Burg Altena befindet sich auf einem Bergsporn des Klusenbergs in der Stadt Altena an der Lenne im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Die Spornburg wurde der Legende nach Anfang des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg errichtet.
Um 1108 sollen die Brüder Adolf und Everhard von Berg für ihre treuen Dienste von Kaiser Heinrich V. ein Stück Land im märkischen Sauerland erhalten haben. Auf dem Berg Wulfseck bauten sie eine Burg, die sie anfangs Wulfeshagen, später Altena nannten. Dies ist eine von mindestens drei Legenden zur Gründung der Grafschaft Altena beziehungsweise zur Entstehung der Burg.[2] Es wird vermutet, dass die Burg erbaut wurde, um das wichtige Eisengewerbe in der Region zu schützen und zu nutzen.
Mit Graf Eberhard I. von Berg-Altena, einem Sohn von Adolf II. von Berg, kann 1161 zum ersten Mal ein Graf von Altena urkundlich nachgewiesen werden. Der Sitz der Grafschaft war die Burg Altena.
Friedrich von Berg-Altena, ein Sohn von Eberhard I., erwarb zu einem ungeklärten Zeitpunkt zwischen 1170 und 1198 die Herrschaft Mark bei Hamm. Sein Sohn, Adolf I., verlegte um das Jahr 1202 seinen dauerhaften Wohnsitz auf die dortige Burg Mark. Die Grafschaft Altena nannte sich infolgedessen Grafschaft Altena-Mark und später nur noch Grafschaft Mark.
Die Stammburg Altena wurde seitdem hauptsächlich nur noch von Drosten, Verwaltern und zeitweise von gräflichen Nebenlinien bewohnt, bis sie schließlich nur noch Amtmannssitz war.
Graf Engelbert III. von der Mark verlieh der kleinen Siedlung am Fuße des Berges am 20. Dezember 1367 die Freiheitsrechte (unter anderem Selbstverwaltungsrecht und Zollfreiheit).
1455 brannte die Burg Altena ab und wurde nur notdürftig wiederaufgebaut. (…)
Anlässlich des bevorstehenden 300-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit der Grafschaft Mark zu Brandenburg-Preußen und im Zuge der Burgenrenaissance entwickelte der Landrat des Kreises Altena Fritz Thomée die Idee, die Burg wieder aufbauen zu lassen. Die Bedeutung seines Vorhabens beschreibt er wie folgt: „Es sollte ein Sammelpunkt der Markaner, der heute fehlte, geschaffen werden zu ernstem Tun und heiterer Festfreude. Die Burg soll Heimatliebe wecken und fördern.“ Nach zahlreichen Besprechungen mit diversen Vertretern der märkischen Städte und Gemeinden war der Wiederaufbau schließlich beschlossen. Der Architekturprofessor Georg Frenzen wurde mit der Planung betraut und der Märkische Burgverein wurde unter anderem zur Sammlung von Spendengeldern gegründet. 1907 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, über dessen Art und Weise eine öffentliche Kontroverse ausbrach. Die führenden Kräfte der Gegenpartei in dieser Debatte waren der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus und der Historiker Hermann Ehrenberg. Sie sahen die historische Authentizität der Burg durch Frenzens Pläne, die eine Überformung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Architektur vorsahen, bedroht und plädierten für eine bloße Erhaltung der Ruine im Sinne der modernen Denkmalpflege. Am 29. August 1907 wurden dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. die Pläne zur Wiederherstellung der Burg während einer Audienz in Münster vorgestellt. Der Kaiser äußerte seine Anerkennung für das Vorhaben und bezeichnete es als eine „künstlerisch patriotische Großtat“. Somit wurde die Debatte zu Gunsten Thomées und Frenzens entschieden und der Wiederaufbau der Burg wurde 1914 größtenteils abgeschlossen.
Ebenfalls im Jahr 1914 gründete der Lehrer Richard Schirrmann auf der Burg die erste ständige Jugendherberge der Welt und mit ihr das Deutsche Jugendherbergswerk. Die Originalräume sind heute ein Museum.
Nach der Eröffnung der Burg mit dem von Thomée konzipierten Museum der Grafschaft Mark 1915 entwickelte sich die Burg Altena schnell zu einem beliebten Ausflugsziel im Sauerland.
1943 ging sie in den Besitz des damaligen Kreises Altena über.
Über die Jahre wurden die Museen auf der Burg Altena ständig erweitert und überarbeitet. Im Jahr 2000 wurde die noch heute bestehende Dauerausstellung der Museen in der Burg Altena konzipiert.
Heute ist die Burg Wahrzeichen der Stadt und Hauptanziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Am ersten Augustwochenende fand bis zum Jahr 2019 auf der Burg und in der Stadt jedes Jahr ein großes Mittelalterfest statt. Wegen veränderter Rahmenbedingung möchte die Stadtverwaltung nun weitere Epochen für derartige Veranstaltungen einbeziehen um breitere Besuchergruppen zu erreichen. Ein Teil der Burg wird als Restaurant genutzt. Die großflächige Wandmalerei des Kunstmalers Joachim Böhmer im Festsaal orientiert sich an mittelalterlichen Vorlagen aus mehreren Epochen des Rittertums.
2007 wurde die Burg von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien als Denkmal von nationaler Bedeutung kategorisiert.
Bis Ende April 2014 wurde im Rahmen des Förderprojekts Regionale 2013 ein Aufzug gebaut, dessen Nutzung kostenpflichtig ist. Dieser beginnt am Fuß des Klusenbergs nach einem etwa 95 Meter langen Erlebnisparcours von der Fußgängerzone Lennestraße und führt 60 Meter senkrecht durch den Fels zum Burghof. Der Bau des Burgaufzugs wurde mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt, wovon 5,12 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurden. Der Aufzug nahm am 26. April 2014 seinen Betrieb auf. Unterwegs bekommen Besucher in einem Zeittunnel an sechs Stationen Einblick in 900 Jahre Burggeschichte, von Wieland dem Schmied bis zur ersten Jugendherberge der Welt.
Der Märkische Kreis als Eigentümer führt fortdauernd substanzerhaltende Instandhaltungsmaßnahmen durch, so unter anderem an den Burgtoren, die zwischen 2016 und 2018 umfangreich restauriert wurden. Die wiederhergestellten Tore wurden im Dezember 2018 von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet. (danke Wikipedia!)
Größe des Modells: L x B H = 115 x 25 x 34 cm!
Umfang des Bausatzes: 16,5 Bögen A3 mit sorgfältig schwarzweiß gezeichneten Einzelheiten der baulichen Substanz, die angemalt werden können.
Deutsche Bauanleitung ergänzt Bilder eines gebauten Modells und Bauzeichnungen.
Modellkonstruktion und -design: Werner Arens und Jörg Feldkamp.
Die Burg Altena befindet sich auf einem Bergsporn des Klusenbergs in der Stadt Altena an der Lenne im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Die Spornburg wurde der Legende nach Anfang des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg errichtet.
Um 1108 sollen die Brüder Adolf und Everhard von Berg für ihre treuen Dienste von Kaiser Heinrich V. ein Stück Land im märkischen Sauerland erhalten haben. Auf dem Berg Wulfseck bauten sie eine Burg, die sie anfangs Wulfeshagen, später Altena nannten. Dies ist eine von mindestens drei Legenden zur Gründung der Grafschaft Altena beziehungsweise zur Entstehung der Burg.[2] Es wird vermutet, dass die Burg erbaut wurde, um das wichtige Eisengewerbe in der Region zu schützen und zu nutzen.
Mit Graf Eberhard I. von Berg-Altena, einem Sohn von Adolf II. von Berg, kann 1161 zum ersten Mal ein Graf von Altena urkundlich nachgewiesen werden. Der Sitz der Grafschaft war die Burg Altena.
Friedrich von Berg-Altena, ein Sohn von Eberhard I., erwarb zu einem ungeklärten Zeitpunkt zwischen 1170 und 1198 die Herrschaft Mark bei Hamm. Sein Sohn, Adolf I., verlegte um das Jahr 1202 seinen dauerhaften Wohnsitz auf die dortige Burg Mark. Die Grafschaft Altena nannte sich infolgedessen Grafschaft Altena-Mark und später nur noch Grafschaft Mark.
Die Stammburg Altena wurde seitdem hauptsächlich nur noch von Drosten, Verwaltern und zeitweise von gräflichen Nebenlinien bewohnt, bis sie schließlich nur noch Amtmannssitz war.
Graf Engelbert III. von der Mark verlieh der kleinen Siedlung am Fuße des Berges am 20. Dezember 1367 die Freiheitsrechte (unter anderem Selbstverwaltungsrecht und Zollfreiheit).
1455 brannte die Burg Altena ab und wurde nur notdürftig wiederaufgebaut. (…)
Anlässlich des bevorstehenden 300-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit der Grafschaft Mark zu Brandenburg-Preußen und im Zuge der Burgenrenaissance entwickelte der Landrat des Kreises Altena Fritz Thomée die Idee, die Burg wieder aufbauen zu lassen. Die Bedeutung seines Vorhabens beschreibt er wie folgt: „Es sollte ein Sammelpunkt der Markaner, der heute fehlte, geschaffen werden zu ernstem Tun und heiterer Festfreude. Die Burg soll Heimatliebe wecken und fördern.“ Nach zahlreichen Besprechungen mit diversen Vertretern der märkischen Städte und Gemeinden war der Wiederaufbau schließlich beschlossen. Der Architekturprofessor Georg Frenzen wurde mit der Planung betraut und der Märkische Burgverein wurde unter anderem zur Sammlung von Spendengeldern gegründet. 1907 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, über dessen Art und Weise eine öffentliche Kontroverse ausbrach. Die führenden Kräfte der Gegenpartei in dieser Debatte waren der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus und der Historiker Hermann Ehrenberg. Sie sahen die historische Authentizität der Burg durch Frenzens Pläne, die eine Überformung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Architektur vorsahen, bedroht und plädierten für eine bloße Erhaltung der Ruine im Sinne der modernen Denkmalpflege. Am 29. August 1907 wurden dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. die Pläne zur Wiederherstellung der Burg während einer Audienz in Münster vorgestellt. Der Kaiser äußerte seine Anerkennung für das Vorhaben und bezeichnete es als eine „künstlerisch patriotische Großtat“. Somit wurde die Debatte zu Gunsten Thomées und Frenzens entschieden und der Wiederaufbau der Burg wurde 1914 größtenteils abgeschlossen.
Ebenfalls im Jahr 1914 gründete der Lehrer Richard Schirrmann auf der Burg die erste ständige Jugendherberge der Welt und mit ihr das Deutsche Jugendherbergswerk. Die Originalräume sind heute ein Museum.
Nach der Eröffnung der Burg mit dem von Thomée konzipierten Museum der Grafschaft Mark 1915 entwickelte sich die Burg Altena schnell zu einem beliebten Ausflugsziel im Sauerland.
1943 ging sie in den Besitz des damaligen Kreises Altena über.
Über die Jahre wurden die Museen auf der Burg Altena ständig erweitert und überarbeitet. Im Jahr 2000 wurde die noch heute bestehende Dauerausstellung der Museen in der Burg Altena konzipiert.
Heute ist die Burg Wahrzeichen der Stadt und Hauptanziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Am ersten Augustwochenende fand bis zum Jahr 2019 auf der Burg und in der Stadt jedes Jahr ein großes Mittelalterfest statt. Wegen veränderter Rahmenbedingung möchte die Stadtverwaltung nun weitere Epochen für derartige Veranstaltungen einbeziehen um breitere Besuchergruppen zu erreichen. Ein Teil der Burg wird als Restaurant genutzt. Die großflächige Wandmalerei des Kunstmalers Joachim Böhmer im Festsaal orientiert sich an mittelalterlichen Vorlagen aus mehreren Epochen des Rittertums.
2007 wurde die Burg von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien als Denkmal von nationaler Bedeutung kategorisiert.
Bis Ende April 2014 wurde im Rahmen des Förderprojekts Regionale 2013 ein Aufzug gebaut, dessen Nutzung kostenpflichtig ist. Dieser beginnt am Fuß des Klusenbergs nach einem etwa 95 Meter langen Erlebnisparcours von der Fußgängerzone Lennestraße und führt 60 Meter senkrecht durch den Fels zum Burghof. Der Bau des Burgaufzugs wurde mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt, wovon 5,12 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurden. Der Aufzug nahm am 26. April 2014 seinen Betrieb auf. Unterwegs bekommen Besucher in einem Zeittunnel an sechs Stationen Einblick in 900 Jahre Burggeschichte, von Wieland dem Schmied bis zur ersten Jugendherberge der Welt.
Der Märkische Kreis als Eigentümer führt fortdauernd substanzerhaltende Instandhaltungsmaßnahmen durch, so unter anderem an den Burgtoren, die zwischen 2016 und 2018 umfangreich restauriert wurden. Die wiederhergestellten Tore wurden im Dezember 2018 von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet. (danke Wikipedia!)
Größe des Modells: L x B H = 115 x 25 x 34 cm!
Umfang des Bausatzes: 16,5 Bögen A3 mit sorgfältig schwarzweiß gezeichneten Einzelheiten der baulichen Substanz, die angemalt werden können.
Deutsche Bauanleitung ergänzt Bilder eines gebauten Modells und Bauzeichnungen.