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sowjetischer schwerer Kettentraktor Kommunar 9G, 3. Baureihe (1924) 1:25 extrempräzise², deutsche Bauanleitung
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Sowjetischer schwerer Kettentraktor Kommunar 9G, 3. Baureihe aus dem Jahr 1924 als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz (allerdings auch in vereinfachten Versionen baubar) des Verlages Paper Modeling Nr. 392 im Maßstab 1:25.
Modellkonstruktion: Yuryi Efremov / Ukraine.
Der Kommunar (benannt nach den Mitgliedern der Pariser Kommune) war ein sowjetischer schwerer Kettentraktor, der ab 1924 im Charkower Lokomotivwerk namens Komintern (übersetzt und transkribiert ChPS imeni Kominterna) produziert wurde. Er war einer der ersten sowjetischen Kettentraktoren und eine Kopie des deutschen Hanomag WD-50. Bis 1931 oder 1936 wurden je nach Quelle zwischen 2000 und 4000 Fahrzeuge gebaut, danach wurde die Fertigung auf den Kettenschlepper Komintern umgestellt.
Die Mehrzahl der Traktoren wurden zivil genutzt, aber auch die Rote Armee erhielt knapp 1000 Exemplare und nutzte sie als Artilleriezugmaschinen.
In den frühen 1920er-Jahren beschafften sowjetische Stellen im westlichen Ausland verschiedene Traktoren unterschiedlicher Hersteller. Auf diese Weise sollte sowohl die Landwirtschaft mechanisiert als auch mögliche Typen für die zukünftige Traktorenproduktion in der Sowjetunion gefunden werden. So kamen zum Beispiel Maschinen von Holt bzw. Caterpillar (später als Stalinez-60 gebaut), International Harvester (Vorbild für den SChTS-15/30) und Fordson (sowjetisches Pendant: Fordson-Putilowez) ins Land. Auch das deutsche Unternehmen Hanomag lieferte 1922 zu Erprobungszwecken einen Kettenschlepper vom Typ WD-50.
Erste Prototypen aus sowjetischer Fertigung entstanden 1923. Geplant war, 1200 Schlepper des neuen Typs zu produzieren. Die Serienfertigung begann im April 1924 mit dem Modell Kommunar G-50, das von einem Petroleummotor mit 50 PS Nennleistung angetrieben wurde. Diese Motoren sind ihrem Wirkprinzip nach Ottomotoren. Um das schwerere Petroleum allerdings verbrennen zu können, sind einige Besonderheiten notwendig. So werden sie mit leichten Kraftstoffen wie Benzin angelassen und auf Betriebstemperatur gebracht. Erst danach wird das vorgeheizte Petroleum verwendet. Petroleum war insbesondere in den USA bedeutend günstiger als Benzin und wurde deshalb eingesetzt.
Am Kommunar wurden diverse Änderungen gegenüber dem Vorbild von Hanomag vorgenommen. Am auffälligsten ist das verlängerte Kettenfahrwerk. Es wurde notwendig, weil die komplette Konstruktion durch einen massiveren Rahmen und dem Einsatz diverser Gussteile deutlich schwerer als das Original geworden war. Insgesamt erinnerte der Entwurf an die Bauweise der Panzer des Ersten Weltkriegs. Bereits bei Beginn der Serienproduktion war das Fahrzeug technisch so veraltet, dass es bei westlichen Besuchern Verwunderung hervorrief. Der Name „Kommunar“ ging zurück auf die Pariser Kommune, deren Mitglieder als Kommunarden bezeichnet wurden. Er ist kein Hinweis auf den Produktionsort, obwohl in Russland auch mehrere Orte diesen Namen tragen.
Im Laufe der Serienproduktion wurde der Motor zweimal gegen ein anderes Fabrikat getauscht. Es kamen Ottomotoren mit 75 PS (55 kW) für das Modell Kommunar G-75 und 90 PS (66 kW) für das Modell Kommunar S-90 zum Einsatz.
Der größte Teil der Fahrzeuge kam in den zivilen Gebrauch, z. B. in die sowjetische Forstwirtschaft. Für die Landwirtschaft war er nicht vorgesehen. Darüber hinaus erhielt die Rote Armee maximal 1000 Exemplare der beiden stärker motorisierten Versionen. Sie wurden als Artilleriezugmaschinen für Geschütze genutzt, die für den Transport mit Pferden zu schwer waren. 1932 wurden für militärische Zwecke zwölf Prototypen gebaut, darunter ein gepanzertes Fahrzeug mit einer Kanone vom Kaliber 7,62 cm sowie ein Grabenpflug. Auch ein Schneepflug wurde für den zivilen Einsatz konzipiert.
Ähnlich wie bei anderen Schleppern jener Zeit experimentierte man mit einem Holzgasantrieb. Über ein Versuchsmuster kam das Projekt jedoch nicht hinaus. (danke Wikipedia!)
Modelllänge: 20,6 cm!
In diesem Modell kann ein extrem detailliertes Fahrgestell und Ketten, Inneneinrichtung des Fahrerstandes, ein extrem detailliertes Motormodell, massiver Kraftstofftank hinter dem Fahrerstand dargestellt werden und die Gesamtstruktur des Schleppers wird mit einzelnen maßstabgetreuen Nietenköpfen originalgetreu und „plastisch“ aufgewertet…
* Ein LC-Spanten-/Detail-/Kettensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich können Sechskant-Schraubenköpfe und Nieten als Lasercut-Sätze bestellt werden, die die Außenflächen des Schleppers zum Leben erwecken!
Feine Computergraphik (dunkelgrüne Bemalung), Offsetdruck.
Zahlreiche, Übersichtliche und aussagekräftige Bilder ergänzen ukrainische, polnische, englische und deutsche Bauanleitung.
Modellkonstruktion: Yuryi Efremov / Ukraine.
Der Kommunar (benannt nach den Mitgliedern der Pariser Kommune) war ein sowjetischer schwerer Kettentraktor, der ab 1924 im Charkower Lokomotivwerk namens Komintern (übersetzt und transkribiert ChPS imeni Kominterna) produziert wurde. Er war einer der ersten sowjetischen Kettentraktoren und eine Kopie des deutschen Hanomag WD-50. Bis 1931 oder 1936 wurden je nach Quelle zwischen 2000 und 4000 Fahrzeuge gebaut, danach wurde die Fertigung auf den Kettenschlepper Komintern umgestellt.
Die Mehrzahl der Traktoren wurden zivil genutzt, aber auch die Rote Armee erhielt knapp 1000 Exemplare und nutzte sie als Artilleriezugmaschinen.
In den frühen 1920er-Jahren beschafften sowjetische Stellen im westlichen Ausland verschiedene Traktoren unterschiedlicher Hersteller. Auf diese Weise sollte sowohl die Landwirtschaft mechanisiert als auch mögliche Typen für die zukünftige Traktorenproduktion in der Sowjetunion gefunden werden. So kamen zum Beispiel Maschinen von Holt bzw. Caterpillar (später als Stalinez-60 gebaut), International Harvester (Vorbild für den SChTS-15/30) und Fordson (sowjetisches Pendant: Fordson-Putilowez) ins Land. Auch das deutsche Unternehmen Hanomag lieferte 1922 zu Erprobungszwecken einen Kettenschlepper vom Typ WD-50.
Erste Prototypen aus sowjetischer Fertigung entstanden 1923. Geplant war, 1200 Schlepper des neuen Typs zu produzieren. Die Serienfertigung begann im April 1924 mit dem Modell Kommunar G-50, das von einem Petroleummotor mit 50 PS Nennleistung angetrieben wurde. Diese Motoren sind ihrem Wirkprinzip nach Ottomotoren. Um das schwerere Petroleum allerdings verbrennen zu können, sind einige Besonderheiten notwendig. So werden sie mit leichten Kraftstoffen wie Benzin angelassen und auf Betriebstemperatur gebracht. Erst danach wird das vorgeheizte Petroleum verwendet. Petroleum war insbesondere in den USA bedeutend günstiger als Benzin und wurde deshalb eingesetzt.
Am Kommunar wurden diverse Änderungen gegenüber dem Vorbild von Hanomag vorgenommen. Am auffälligsten ist das verlängerte Kettenfahrwerk. Es wurde notwendig, weil die komplette Konstruktion durch einen massiveren Rahmen und dem Einsatz diverser Gussteile deutlich schwerer als das Original geworden war. Insgesamt erinnerte der Entwurf an die Bauweise der Panzer des Ersten Weltkriegs. Bereits bei Beginn der Serienproduktion war das Fahrzeug technisch so veraltet, dass es bei westlichen Besuchern Verwunderung hervorrief. Der Name „Kommunar“ ging zurück auf die Pariser Kommune, deren Mitglieder als Kommunarden bezeichnet wurden. Er ist kein Hinweis auf den Produktionsort, obwohl in Russland auch mehrere Orte diesen Namen tragen.
Im Laufe der Serienproduktion wurde der Motor zweimal gegen ein anderes Fabrikat getauscht. Es kamen Ottomotoren mit 75 PS (55 kW) für das Modell Kommunar G-75 und 90 PS (66 kW) für das Modell Kommunar S-90 zum Einsatz.
Der größte Teil der Fahrzeuge kam in den zivilen Gebrauch, z. B. in die sowjetische Forstwirtschaft. Für die Landwirtschaft war er nicht vorgesehen. Darüber hinaus erhielt die Rote Armee maximal 1000 Exemplare der beiden stärker motorisierten Versionen. Sie wurden als Artilleriezugmaschinen für Geschütze genutzt, die für den Transport mit Pferden zu schwer waren. 1932 wurden für militärische Zwecke zwölf Prototypen gebaut, darunter ein gepanzertes Fahrzeug mit einer Kanone vom Kaliber 7,62 cm sowie ein Grabenpflug. Auch ein Schneepflug wurde für den zivilen Einsatz konzipiert.
Ähnlich wie bei anderen Schleppern jener Zeit experimentierte man mit einem Holzgasantrieb. Über ein Versuchsmuster kam das Projekt jedoch nicht hinaus. (danke Wikipedia!)
Modelllänge: 20,6 cm!
In diesem Modell kann ein extrem detailliertes Fahrgestell und Ketten, Inneneinrichtung des Fahrerstandes, ein extrem detailliertes Motormodell, massiver Kraftstofftank hinter dem Fahrerstand dargestellt werden und die Gesamtstruktur des Schleppers wird mit einzelnen maßstabgetreuen Nietenköpfen originalgetreu und „plastisch“ aufgewertet…
* Ein LC-Spanten-/Detail-/Kettensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich können Sechskant-Schraubenköpfe und Nieten als Lasercut-Sätze bestellt werden, die die Außenflächen des Schleppers zum Leben erwecken!
Feine Computergraphik (dunkelgrüne Bemalung), Offsetdruck.
Zahlreiche, Übersichtliche und aussagekräftige Bilder ergänzen ukrainische, polnische, englische und deutsche Bauanleitung.