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sowjetischer (Militär-) LkW KrAZ-255B mit dem Aufbau des Radbaggers EOW-4421 (UdSSR, 1980) 1:25 extrempräzise
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Seitdem der Renova-Verlag den, durch das YouTube-Video vom Joon Kwon zum Kult gewordenen Bausatz dieses Lasters herausbrachte, sind schon knapp 20 Jahre vergangen, inzwischen wurden weitere Varianten dieses Lkw’s publiziert. Nun erschien eine weitere Darstellung: Sowjetischer (Militär-) LkW KrAZ-255B mit dem Aufbau des Radbaggers EOW-4421 (UdSSR, 1980) als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des Verlages Paper Modeling Nr. 395 (aus dem Jahr 2026) im Maßstab 1:25.
Modellkonstruktion: Albert Drybnik / Ukraine.
Der KrAZ-255 (deutsche Transkription KrAS-255) ist ein schwerer sowjetischer Lastkraftwagen mit Allradantrieb des Fahrzeugherstellers KrAZ, der ab 1967 in Serie gefertigt wurde. Der Lkw wurde und wird in vielen Ländern des ehemaligen RGW-Gebiets und der heutigen GUS-Staaten sowohl militärisch als auch zivil genutzt und ist oberhalb des Ural-375D angesiedelt.
Der KrAZ-255 ist das Nachfolgemodell des KrAZ-214, die Entwicklung begann Anfang der 1960er-Jahre. Der erste Prototyp mit der Bezeichnung KrAZ-255 war Ende 1962 fahrbereit. Hintergrund der Neuentwicklung war das Ziel, den Zweitakt-Dieselmotor aus dem KrAZ-214 durch ein leistungsfähigeres Aggregat zu ersetzen. Das Jaroslawski Motorny Sawod produzierte ab 1961 neue Viertakt-V-Dieselmotoren. Der wassergekühlte V8 vom Typ JaMZ-238 mit 240 PS (176,5 kW) und einem Hubraum von 14.860 cm³ wurde in den Prototyp eingebaut, der ansonsten weitgehend dem Vorgänger entsprach. Weitere Neuerungen waren eine verbesserte Servolenkung vom MAZ-500 und einige Detailänderungen in der Elektrik. Am äußeren Erscheinungsbild des Lastwagens änderte sich zunächst nichts.
Bis 1965 wurde der Prototyp überarbeitet und fortan als KrAZ-255B bezeichnet. Er erhielt neue, breitere Niederdruckreifen, die aus der Entwicklung des KrAZ-253 stammten. Dieser dreiachsige Frontlenker mit dem Fahrerhaus des MAZ-500 ging nie in Serie. Durch diese Änderung wurde der KrAZ-255B etwa 10 cm breiter, die vorderen Kotflügel mussten verbreitert werden, um die Räder vollständig abzudecken. Die Serienfertigung begann erst zwei Jahre später, 1967. Grund war, dass das Motorenwerk in Jaroslawl erst zu diesem Zeitpunkt genügend Motoren mit 240 PS liefern konnte. Der zuvor in größeren Stückzahlen gebaute JaMZ-238A hatte nur 215 PS und war damit nur 10 PS stärker als die letzte Leistungsstufe der Zweitakt-Diesel des KrAZ-214. Motoren aus der JaMZ-238-Familie wurden auch in vielen weiteren Lastwagen, Traktoren und im Transportpanzer MT-LB verwendet. Alle drei Achsen sind über ein sperrbares Verteilergetriebe an den Antriebsstrang angeschlossen.
Im Jahr 1979 wurden alle Lastwagen bei KrAZ überarbeitet, wobei keine gravierenden Änderungen vorgenommen wurden. Hauptverbesserung ist das nun verbaute Zweikreisbremssystem. Diese Modelle sind durch eine zusätzliche 1 am Ende der Bezeichnung zu erkennen.
Die Fahrzeuge dienen auch als Basisfahrzeuge für Spezialaufbauten wie beispielsweise Mobilkrane, Tankwagen, militärisches Gerät oder Bagger. Wann genau die Produktion eingestellt wurde, ist nicht klar, die Angaben schwanken zwischen 1993 und 1994.[4] Das Nachfolgemodell des KrAZ-255 ist der KrAZ-260, der jedoch selbst nur bis 1993 gefertigt wurde. Ab 1994 wurde der KrAZ-6322 gebaut, der dem KrAZ-260 ähnelt und ein ähnliches Anforderungsprofil erfüllt.
Aufgrund der archaischen Bauweise und der Überbreite (2,75 m statt der in vielen Ländern damals zulässigen 2,50 m) wurden nur relativ wenige Lastwagen exportiert. Dennoch wurden Modellvarianten für den Export in gemäßigtes und in tropisches Klima angeboten. Abnehmer außerhalb des Ostblocks fanden sich mit Finnland und Argentinien. Die DDR importierte den KrAZ-255 in größeren Stückzahlen ebenso wie andere Lastwagen der Baureihe. Ab 1970 kam er bei der NVA zum Einsatz, zivil war er seltener anzutreffen. Von 1967 bis 1993 wurden insgesamt 197.155 KrAZ-255 verschiedener Modifikationen gebaut, davon 160.732 Pritschenfahrzeuge und Fahrgestelle KrAZ-255B bzw. KrAZ-255B1, 29.466 Langholztransporter KrAZ-255L und 6957 Sattelzugmaschinen KrAZ-255W. 27.748 Exemplare aller Varianten wurden exportiert, darin eingeschlossen 533 KrAZ-255L. Formal wäre aufgrund der Überbreite im zivilen Einsatz auch in der Sowjetunion eine Sondergenehmigung mit vorgeschriebener Route für den Betrieb der Lkws nötig gewesen. In der Realität wurde diese Tatsache dort jedoch zumeist ignoriert und die Fahrzeuge von den Behörden stillschweigend im normalen Straßenverkehr toleriert. (danke Wikipedia!)
Modelllänge:ca. 40 cm!
In diesem Laster können nachgebildet werden: eine detaillierte Darstellung des Rahmens mit der Ausrüstung (Kraftstofftank, Druckluftbehälter, Auspuffanlage, drei Brücken u.ä.), Radaufhängung, Inneneinrichtung des Fahrerhauses und der Kabine (mit aufklappbarer Frontscheibe) des drehbaren und schwenkbaren Baggers mit ebenfalls schwenkbarem Böschungslöffel, Bagerarm-Stütze…
* Ein LC-Spanten-/Details-/Reifenlaufflächen-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
Feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung des Modells (dunkelgraue (Tarn)Bemalung), Offsetdruck.
Zahlreiche, Übersichtliche und aussagekräftige Bilder ergänzen englische Beschreibung des großen Vorbildes.
Modellkonstruktion: Albert Drybnik / Ukraine.
Der KrAZ-255 (deutsche Transkription KrAS-255) ist ein schwerer sowjetischer Lastkraftwagen mit Allradantrieb des Fahrzeugherstellers KrAZ, der ab 1967 in Serie gefertigt wurde. Der Lkw wurde und wird in vielen Ländern des ehemaligen RGW-Gebiets und der heutigen GUS-Staaten sowohl militärisch als auch zivil genutzt und ist oberhalb des Ural-375D angesiedelt.
Der KrAZ-255 ist das Nachfolgemodell des KrAZ-214, die Entwicklung begann Anfang der 1960er-Jahre. Der erste Prototyp mit der Bezeichnung KrAZ-255 war Ende 1962 fahrbereit. Hintergrund der Neuentwicklung war das Ziel, den Zweitakt-Dieselmotor aus dem KrAZ-214 durch ein leistungsfähigeres Aggregat zu ersetzen. Das Jaroslawski Motorny Sawod produzierte ab 1961 neue Viertakt-V-Dieselmotoren. Der wassergekühlte V8 vom Typ JaMZ-238 mit 240 PS (176,5 kW) und einem Hubraum von 14.860 cm³ wurde in den Prototyp eingebaut, der ansonsten weitgehend dem Vorgänger entsprach. Weitere Neuerungen waren eine verbesserte Servolenkung vom MAZ-500 und einige Detailänderungen in der Elektrik. Am äußeren Erscheinungsbild des Lastwagens änderte sich zunächst nichts.
Bis 1965 wurde der Prototyp überarbeitet und fortan als KrAZ-255B bezeichnet. Er erhielt neue, breitere Niederdruckreifen, die aus der Entwicklung des KrAZ-253 stammten. Dieser dreiachsige Frontlenker mit dem Fahrerhaus des MAZ-500 ging nie in Serie. Durch diese Änderung wurde der KrAZ-255B etwa 10 cm breiter, die vorderen Kotflügel mussten verbreitert werden, um die Räder vollständig abzudecken. Die Serienfertigung begann erst zwei Jahre später, 1967. Grund war, dass das Motorenwerk in Jaroslawl erst zu diesem Zeitpunkt genügend Motoren mit 240 PS liefern konnte. Der zuvor in größeren Stückzahlen gebaute JaMZ-238A hatte nur 215 PS und war damit nur 10 PS stärker als die letzte Leistungsstufe der Zweitakt-Diesel des KrAZ-214. Motoren aus der JaMZ-238-Familie wurden auch in vielen weiteren Lastwagen, Traktoren und im Transportpanzer MT-LB verwendet. Alle drei Achsen sind über ein sperrbares Verteilergetriebe an den Antriebsstrang angeschlossen.
Im Jahr 1979 wurden alle Lastwagen bei KrAZ überarbeitet, wobei keine gravierenden Änderungen vorgenommen wurden. Hauptverbesserung ist das nun verbaute Zweikreisbremssystem. Diese Modelle sind durch eine zusätzliche 1 am Ende der Bezeichnung zu erkennen.
Die Fahrzeuge dienen auch als Basisfahrzeuge für Spezialaufbauten wie beispielsweise Mobilkrane, Tankwagen, militärisches Gerät oder Bagger. Wann genau die Produktion eingestellt wurde, ist nicht klar, die Angaben schwanken zwischen 1993 und 1994.[4] Das Nachfolgemodell des KrAZ-255 ist der KrAZ-260, der jedoch selbst nur bis 1993 gefertigt wurde. Ab 1994 wurde der KrAZ-6322 gebaut, der dem KrAZ-260 ähnelt und ein ähnliches Anforderungsprofil erfüllt.
Aufgrund der archaischen Bauweise und der Überbreite (2,75 m statt der in vielen Ländern damals zulässigen 2,50 m) wurden nur relativ wenige Lastwagen exportiert. Dennoch wurden Modellvarianten für den Export in gemäßigtes und in tropisches Klima angeboten. Abnehmer außerhalb des Ostblocks fanden sich mit Finnland und Argentinien. Die DDR importierte den KrAZ-255 in größeren Stückzahlen ebenso wie andere Lastwagen der Baureihe. Ab 1970 kam er bei der NVA zum Einsatz, zivil war er seltener anzutreffen. Von 1967 bis 1993 wurden insgesamt 197.155 KrAZ-255 verschiedener Modifikationen gebaut, davon 160.732 Pritschenfahrzeuge und Fahrgestelle KrAZ-255B bzw. KrAZ-255B1, 29.466 Langholztransporter KrAZ-255L und 6957 Sattelzugmaschinen KrAZ-255W. 27.748 Exemplare aller Varianten wurden exportiert, darin eingeschlossen 533 KrAZ-255L. Formal wäre aufgrund der Überbreite im zivilen Einsatz auch in der Sowjetunion eine Sondergenehmigung mit vorgeschriebener Route für den Betrieb der Lkws nötig gewesen. In der Realität wurde diese Tatsache dort jedoch zumeist ignoriert und die Fahrzeuge von den Behörden stillschweigend im normalen Straßenverkehr toleriert. (danke Wikipedia!)
Modelllänge:ca. 40 cm!
In diesem Laster können nachgebildet werden: eine detaillierte Darstellung des Rahmens mit der Ausrüstung (Kraftstofftank, Druckluftbehälter, Auspuffanlage, drei Brücken u.ä.), Radaufhängung, Inneneinrichtung des Fahrerhauses und der Kabine (mit aufklappbarer Frontscheibe) des drehbaren und schwenkbaren Baggers mit ebenfalls schwenkbarem Böschungslöffel, Bagerarm-Stütze…
* Ein LC-Spanten-/Details-/Reifenlaufflächen-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
Feine Computergraphik, originalgetreue Bemalung des Modells (dunkelgraue (Tarn)Bemalung), Offsetdruck.
Zahlreiche, Übersichtliche und aussagekräftige Bilder ergänzen englische Beschreibung des großen Vorbildes.