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sowjetische Flugabwehr-Selbstfahrlafette ZSU-23-4M Schilka oder Shilka 1:25 extrempräzise³
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Sowjetische Flugabwehr-Selbstfahrlafette ZSU-23-4M Schilka als Extrempräzisions³-(im Außenbereich) -Kartonmodellbausatz des Angraf-Verlages (Nr. 302) im Maßstab 1:25.
Modellkonstruktion: der Angraf-„Hauskonstrukteur“ Adrian Wandtke, Graphik: Rafal Tomecki.
Die Selbstfahrlafette ZSU-23-4 „Schilka“ (russisch Transkription: SZSU = zenitnaja samochodnaja ustanowka, deutsch Flugabwehr-Selbstfahrlafette) ist ein in der Sowjetunion entwickelter Flakpanzer zur Bekämpfung niedrig fliegender Kampfflugzeuge, Drohnen und Hubschrauber sowie leicht gepanzerter Bodenziele.
Sie ist seit 1965 bei den sowjetischen bzw. russischen Streitkräften im Dienst, seit Beginn der 1970er-Jahre auch bei allen anderen Armeen der Warschauer Vertragsstaaten und einer Anzahl weiterer Armeen. Das Fahrzeug ist nach dem Fluss Schilka in Ostsibirien benannt.
Bereits der Zweite Weltkrieg hatte gezeigt, dass motorisierte Infanterie- sowie genuine Panzerverbände Fla-Unterstützungswaffen benötigten, die ihnen auf dem Gefechtsfeld folgen und ein Mindestmaß an Schutz gegen Tiefflieger bieten konnten. Während des Krieges konzentrierte sich die UdSSR jedoch auf den Bau von Kampfpanzern, Sturmgeschützen und Jagdpanzern. Selbstfahrende Fliegerabwehrwaffen wie die SU-72 oder die ZSU-37 auf Basis der 37-mm-Flak M1939 wurden zwar entwickelt, kamen jedoch nicht in großen Stückzahlen zum Einsatz. (…)
Die Führungsstelle 9S486 dient der automatisierten Darstellung, Bearbeitung und Übermittlung von Angaben der Luftlage sowie zur Führung und Feuerleitung der Flugabwehrbatterie. Die von verschiedenen Radargeräten bzw. Gefechtsständen gewonnenen Luftlageinformationen werden automatisch an die Führungsstelle 9S486 übermittelt und dort für den Batteriechef dargestellt. Eine weitere automatisierte Übertragung dieser Informationen an die Flakpanzer ist jedoch nicht möglich und aufgrund der Verzögerungszeit und der eigenen Ungenauigkeit des Systems auch nicht sinnvoll. Aufträge zur Aufklärung des Luftraumes und Zieldaten werden an die ZSU-23-4 mit Sprechfunk übermittelt. In der Führungsstelle PU-12 können gleichzeitig zwölf, in der Version PU-12M neunundneunzig Luftziele dargestellt werden.
Die Radaranlage der ZSU-23-4 ermöglicht die elektronische Aufklärung auf Entfernungen bis zu 12.000 m. Dabei kann entweder eine Rundum- oder eine Sektorsuche durchgeführt werden. Ab einer Entfernung von 10.000 m ist eine automatische Begleitung des aufgefassten Ziels möglich. Die Zieldaten des aufgefassten Ziels werden automatisch an die Feuerleitanlage übergeben. Dort erfolgt in Abhängigkeit von Lage, Kurs und Geschwindigkeit des Luftzieles die Berechnung des Vorhaltepunktes für die Waffenanlage. Das zu bekämpfende Luftziel muss bei Bedarf visuell identifiziert werden, ein Freund-Feind-Erkennungssystem ist nicht vorhanden. Radargeräte und Feuerleitanlage ermöglichen verschiedene Betriebsarten. Die Bekämpfung des Luftzieles ist auf eine Schrägentfernung von 2.500 m und eine Höhe von 1.500 m möglich. Der Einsatz der Waffenanlage kann im Stand oder aus der Fahrt bis zu Geschwindigkeiten von 25 km/h erfolgen.
Die Fahrzeuge zum Transport von Munition folgen der Batterie im Abstand von 1,5 bis 2 km und führen dem Flakpanzer im Bedarfsfall die Ergänzung für die verschossene Munition zu. Die Munition auf den Transport- und Ladefahrzeugen ist bereits gegurtet und kann in relativ kurzer Zeit an den Flakpanzer übergeben werden.
Die Funkmesswerkstatt KRAS-1RSch ermöglicht die Prüfung und Instandsetzung der ZSU-23-4 unter feldmäßigen Bedingungen. Mit der umfangreichen Prüfausstattung kann ein Großteil der elektronischen Baugruppen der ZSU-23-4 automatisiert geprüft werden. Die mitgeführten Ersatzteile, Werkzeuge und Zubehör ermöglichen einen Austausch eines Großteils der Baugruppen des Flakpanzers und von Verschleißteilen. Mit Hilfe der Funkmesswerkstatt KRAS-1RSch können auch die meisten der regelmäßigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Flakpanzer in der Batterie durchgeführt werden. (…)
Aufgrund der langen Bauzeit wurde die ZSU-23-4 in verschiedenen Modifikationen hergestellt. Bekannt sind die Modifikationen 0, W, W1 und M. Äußerlich sind die Modifikationen nur an der Anordnung der Luken und Wartungsöffnungen an Turm und Fahrgestell zu unterscheiden. Bei der Modifikation M werden die Waffen außerdem von oben teilweise durch eine bewegliche Panzerplatte abgedeckt. Aufbau und Eigenschaften einzelner Baugruppen unterschieden sich jedoch teilweise erheblich. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spanten/-Detail/-Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich kann ein LC-Kettensatz bestellt werden!
Modelllänge: 25 cm!
Dieses Modell verfügt über folgende Merkmale: drehbarer Turm; präzise dargestellt schwenkbare 4 × 23-mm-Maschinenkanone ASP-23 „Amur“; dreh- und schwenkbare Radaranlage (dargestellt bis hin zu E-Leitungen (auf Schablonengrundlage)), die aber auch zusammengeklappt in Marschstellung dargestellt werden kann; schwache Formationsleuchten aus 4, bzw. 6 Bauteilen; alle Klappen und Deckel mit Scharnieren und / oder Befestigungselementen, einige können wahlweise als geschlossen oder geöffnet dargestellt werden; äußerst umfangreiche Darstellung des Fahrgestells, bis hin zu Radschrauben als separate Teile …der Modellkonstrukteur selbst beschreibt dieses Modell als schwer und sehr arbeitsintensiv…
Dunkelgrüne Tarnbemalung und Kennzeichnung Polnischer Flugabwehr-Streitkräfte (eine Raute in Form eines weiß-roten Schachbretts auf beiden Turmseiten), alles in leicht gealterter Farbgebung, die die Vereiterungen der Außenhaut gut nachempfinden lässt.
Übersichtlich und aussagekräftige Bauzeichnungen (16 Bögen 23x32 cm) ergänzen polnische Bauabteilung.
Modellkonstruktion: der Angraf-„Hauskonstrukteur“ Adrian Wandtke, Graphik: Rafal Tomecki.
Die Selbstfahrlafette ZSU-23-4 „Schilka“ (russisch Transkription: SZSU = zenitnaja samochodnaja ustanowka, deutsch Flugabwehr-Selbstfahrlafette) ist ein in der Sowjetunion entwickelter Flakpanzer zur Bekämpfung niedrig fliegender Kampfflugzeuge, Drohnen und Hubschrauber sowie leicht gepanzerter Bodenziele.
Sie ist seit 1965 bei den sowjetischen bzw. russischen Streitkräften im Dienst, seit Beginn der 1970er-Jahre auch bei allen anderen Armeen der Warschauer Vertragsstaaten und einer Anzahl weiterer Armeen. Das Fahrzeug ist nach dem Fluss Schilka in Ostsibirien benannt.
Bereits der Zweite Weltkrieg hatte gezeigt, dass motorisierte Infanterie- sowie genuine Panzerverbände Fla-Unterstützungswaffen benötigten, die ihnen auf dem Gefechtsfeld folgen und ein Mindestmaß an Schutz gegen Tiefflieger bieten konnten. Während des Krieges konzentrierte sich die UdSSR jedoch auf den Bau von Kampfpanzern, Sturmgeschützen und Jagdpanzern. Selbstfahrende Fliegerabwehrwaffen wie die SU-72 oder die ZSU-37 auf Basis der 37-mm-Flak M1939 wurden zwar entwickelt, kamen jedoch nicht in großen Stückzahlen zum Einsatz. (…)
Die Führungsstelle 9S486 dient der automatisierten Darstellung, Bearbeitung und Übermittlung von Angaben der Luftlage sowie zur Führung und Feuerleitung der Flugabwehrbatterie. Die von verschiedenen Radargeräten bzw. Gefechtsständen gewonnenen Luftlageinformationen werden automatisch an die Führungsstelle 9S486 übermittelt und dort für den Batteriechef dargestellt. Eine weitere automatisierte Übertragung dieser Informationen an die Flakpanzer ist jedoch nicht möglich und aufgrund der Verzögerungszeit und der eigenen Ungenauigkeit des Systems auch nicht sinnvoll. Aufträge zur Aufklärung des Luftraumes und Zieldaten werden an die ZSU-23-4 mit Sprechfunk übermittelt. In der Führungsstelle PU-12 können gleichzeitig zwölf, in der Version PU-12M neunundneunzig Luftziele dargestellt werden.
Die Radaranlage der ZSU-23-4 ermöglicht die elektronische Aufklärung auf Entfernungen bis zu 12.000 m. Dabei kann entweder eine Rundum- oder eine Sektorsuche durchgeführt werden. Ab einer Entfernung von 10.000 m ist eine automatische Begleitung des aufgefassten Ziels möglich. Die Zieldaten des aufgefassten Ziels werden automatisch an die Feuerleitanlage übergeben. Dort erfolgt in Abhängigkeit von Lage, Kurs und Geschwindigkeit des Luftzieles die Berechnung des Vorhaltepunktes für die Waffenanlage. Das zu bekämpfende Luftziel muss bei Bedarf visuell identifiziert werden, ein Freund-Feind-Erkennungssystem ist nicht vorhanden. Radargeräte und Feuerleitanlage ermöglichen verschiedene Betriebsarten. Die Bekämpfung des Luftzieles ist auf eine Schrägentfernung von 2.500 m und eine Höhe von 1.500 m möglich. Der Einsatz der Waffenanlage kann im Stand oder aus der Fahrt bis zu Geschwindigkeiten von 25 km/h erfolgen.
Die Fahrzeuge zum Transport von Munition folgen der Batterie im Abstand von 1,5 bis 2 km und führen dem Flakpanzer im Bedarfsfall die Ergänzung für die verschossene Munition zu. Die Munition auf den Transport- und Ladefahrzeugen ist bereits gegurtet und kann in relativ kurzer Zeit an den Flakpanzer übergeben werden.
Die Funkmesswerkstatt KRAS-1RSch ermöglicht die Prüfung und Instandsetzung der ZSU-23-4 unter feldmäßigen Bedingungen. Mit der umfangreichen Prüfausstattung kann ein Großteil der elektronischen Baugruppen der ZSU-23-4 automatisiert geprüft werden. Die mitgeführten Ersatzteile, Werkzeuge und Zubehör ermöglichen einen Austausch eines Großteils der Baugruppen des Flakpanzers und von Verschleißteilen. Mit Hilfe der Funkmesswerkstatt KRAS-1RSch können auch die meisten der regelmäßigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Flakpanzer in der Batterie durchgeführt werden. (…)
Aufgrund der langen Bauzeit wurde die ZSU-23-4 in verschiedenen Modifikationen hergestellt. Bekannt sind die Modifikationen 0, W, W1 und M. Äußerlich sind die Modifikationen nur an der Anordnung der Luken und Wartungsöffnungen an Turm und Fahrgestell zu unterscheiden. Bei der Modifikation M werden die Waffen außerdem von oben teilweise durch eine bewegliche Panzerplatte abgedeckt. Aufbau und Eigenschaften einzelner Baugruppen unterschieden sich jedoch teilweise erheblich. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spanten/-Detail/-Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ebenfalls zusätzlich kann ein LC-Kettensatz bestellt werden!
Modelllänge: 25 cm!
Dieses Modell verfügt über folgende Merkmale: drehbarer Turm; präzise dargestellt schwenkbare 4 × 23-mm-Maschinenkanone ASP-23 „Amur“; dreh- und schwenkbare Radaranlage (dargestellt bis hin zu E-Leitungen (auf Schablonengrundlage)), die aber auch zusammengeklappt in Marschstellung dargestellt werden kann; schwache Formationsleuchten aus 4, bzw. 6 Bauteilen; alle Klappen und Deckel mit Scharnieren und / oder Befestigungselementen, einige können wahlweise als geschlossen oder geöffnet dargestellt werden; äußerst umfangreiche Darstellung des Fahrgestells, bis hin zu Radschrauben als separate Teile …der Modellkonstrukteur selbst beschreibt dieses Modell als schwer und sehr arbeitsintensiv…
Dunkelgrüne Tarnbemalung und Kennzeichnung Polnischer Flugabwehr-Streitkräfte (eine Raute in Form eines weiß-roten Schachbretts auf beiden Turmseiten), alles in leicht gealterter Farbgebung, die die Vereiterungen der Außenhaut gut nachempfinden lässt.
Übersichtlich und aussagekräftige Bauzeichnungen (16 Bögen 23x32 cm) ergänzen polnische Bauabteilung.