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schmalspurige Tenderlokomotive MÁVAG-Typ 70 (rumänische Nachbauserie Resita) und ein gedeckter Güterwagen 1:35
NEU
Ein besonders gut als Übung für komplexe Modelle geeigneter Kartonmodellbausatz des tschechischen Betexa-Verlages (Nr. 0225) aus dem Jahr 2007 im Maßstab 1:35: parni Vlacek - kleine schmalspurige Tenderlokomotive MÁVAG-Typ 70 (rumänische Nachbauserie Resita) mit der Werknummer 3055 und Kennzeichnung U 46.001 und ein gedeckter Güterwagen des privaten tschechischen Eisenbahnunternehmens Jindřichohradecké místní dráhy a.s. (JHMD).
Modellkonstruktion: Pavel Bestr und Robert Navratil.
Als Typ 70 bezeichnete die Budapester Maschinenfabrik MÁVAG eine Baureihe schmalspuriger Tenderlokomotiven für Bosnische Spur (760 mm). Fahrzeuge dieses Typs waren in ganz Südosteuropa auf Feld- und Waldbahnen, aber auch auf den Strecken des öffentlichen Verkehrs verbreitet. Mit insgesamt 284 Exemplaren ist der Typ 70 eine der meistgebauten Schmalspurlokomotiven Europas.
Der Typ 70 war Teil einer Typenreihe vierfachgekuppelter Schmalspurlokomotiven, die von der MÁVAG insbesondere für Feld- und Waldbahnen konzipiert worden waren. Besonderes Charakteristikum der Dampflokomotiven waren die verwendeten Klien-Lindner-Hohlachsen, die eine gute Kurvenläufigkeit ermöglichten. Weitgehend ähnliche Lokomotiven waren der größere Typ 51 mit einer Achslast von 6,5 t, der kleinere Typ 85 für eine Achslast von 4,4 t und der noch kleinere Typ 94 für eine Achslast von 3,6 t.
Die ersten Lokomotiven des neuen Typs 70 erwarb 1905 die Görgenyivölgyi erdei vasut (GEV) in Siebenbürgen. Als sich die leistungsstarken Lokomotiven dort bewährten, erwarb auch die Ungarischen Staatsbahn (MÁV) solche Lokomotiven für ihre Schmalspurbahnen. Zwischen 1906 und 1914 kamen insgesamt 31 Lokomotiven zur MÁV, die dort als 490.001 bis 490.031 eingeordnet wurden.(…)
Auch nach der Produktionseinstellung des Typs 70 bei der MÁVAG bestand bei den rumänischen Waldbahnen noch ein enormer Bedarf an neuen Lokomotiven. Das Stahlwerk Reșița begann deshalb 1951 mit der Produktion einer Nachbauserie. Sie unterschied sich von den Fahrzeugen der MÁVAG insbesondere durch ein höheres Dienstgewicht und einen kleineren Kessel. Bis 1958 verließen insgesamt 120 Lokomotiven die Werkhallen in Reșița, die auf nahezu allen rumänischen Waldbahnen zum Einsatz kamen.
In den 1970er Jahren war Rumänien schließlich eines der letzten Länder Europas, in denen noch Waldbahnen in nennenswerten Umfang betrieben wurden. Eine Umstellung der Holztransporte auf LKW fand in Rumänien nur vereinzelt statt. Letztlich scheiterte sogar das Vorhaben, die Dampflokomotiven durch modernere Diesellokomotiven abzulösen. Grund dafür war insbesondere die Kontingentierung von Dieselkraftstoff, der vorwiegend aus der Sowjetunion bezogen werden musste. Der Brennstoff für die alten Dampflokomotiven fiel dagegen in den Sägewerken in Form von Abfallholz kostenlos an. So begann das Traktorenwerk in Reghin 1982 mit dem Neubau von Dampflokomotiven nach den Originalplänen von Reșița. Bis 1987 entstanden so noch einmal zwölf Lokomotiven für die rumänischen Waldbahnen. (danke Wikipedia!)
Interessant ist dieser Bausatz für Modellbauer, die noch nicht soooooo viele Erfahrungen im Kartonmodellbau sammeln könnten. Anhand der regulären geometrischen Körper (woraus die beiden Modelle hauptsächlich bestehen) wie Zylinder, Würfel, Kubus könnten die Bastel-Fertigkeiten geübt werden. Die beiden sorgfältig gebauten Bahnfahrzeuge glänzen jedoch dank sehr schöner Graphik mit ausgezeichneter Optik.
Modelllänge beider Fahrzeuge zusammen: 42 cm!
Wie gesagt – eine von stärksten Seiten des Bausatzes ist die sorgfältig erstellte Graphik, mit vielen abgebildeten Details der Fahrzeugflächen in gealterter Farbgebung.
Tschechische Bauanleitung ergänzt Bauzeichnungen und Farbbilder der gebauten Modelle.
Modellkonstruktion: Pavel Bestr und Robert Navratil.
Als Typ 70 bezeichnete die Budapester Maschinenfabrik MÁVAG eine Baureihe schmalspuriger Tenderlokomotiven für Bosnische Spur (760 mm). Fahrzeuge dieses Typs waren in ganz Südosteuropa auf Feld- und Waldbahnen, aber auch auf den Strecken des öffentlichen Verkehrs verbreitet. Mit insgesamt 284 Exemplaren ist der Typ 70 eine der meistgebauten Schmalspurlokomotiven Europas.
Der Typ 70 war Teil einer Typenreihe vierfachgekuppelter Schmalspurlokomotiven, die von der MÁVAG insbesondere für Feld- und Waldbahnen konzipiert worden waren. Besonderes Charakteristikum der Dampflokomotiven waren die verwendeten Klien-Lindner-Hohlachsen, die eine gute Kurvenläufigkeit ermöglichten. Weitgehend ähnliche Lokomotiven waren der größere Typ 51 mit einer Achslast von 6,5 t, der kleinere Typ 85 für eine Achslast von 4,4 t und der noch kleinere Typ 94 für eine Achslast von 3,6 t.
Die ersten Lokomotiven des neuen Typs 70 erwarb 1905 die Görgenyivölgyi erdei vasut (GEV) in Siebenbürgen. Als sich die leistungsstarken Lokomotiven dort bewährten, erwarb auch die Ungarischen Staatsbahn (MÁV) solche Lokomotiven für ihre Schmalspurbahnen. Zwischen 1906 und 1914 kamen insgesamt 31 Lokomotiven zur MÁV, die dort als 490.001 bis 490.031 eingeordnet wurden.(…)
Auch nach der Produktionseinstellung des Typs 70 bei der MÁVAG bestand bei den rumänischen Waldbahnen noch ein enormer Bedarf an neuen Lokomotiven. Das Stahlwerk Reșița begann deshalb 1951 mit der Produktion einer Nachbauserie. Sie unterschied sich von den Fahrzeugen der MÁVAG insbesondere durch ein höheres Dienstgewicht und einen kleineren Kessel. Bis 1958 verließen insgesamt 120 Lokomotiven die Werkhallen in Reșița, die auf nahezu allen rumänischen Waldbahnen zum Einsatz kamen.
In den 1970er Jahren war Rumänien schließlich eines der letzten Länder Europas, in denen noch Waldbahnen in nennenswerten Umfang betrieben wurden. Eine Umstellung der Holztransporte auf LKW fand in Rumänien nur vereinzelt statt. Letztlich scheiterte sogar das Vorhaben, die Dampflokomotiven durch modernere Diesellokomotiven abzulösen. Grund dafür war insbesondere die Kontingentierung von Dieselkraftstoff, der vorwiegend aus der Sowjetunion bezogen werden musste. Der Brennstoff für die alten Dampflokomotiven fiel dagegen in den Sägewerken in Form von Abfallholz kostenlos an. So begann das Traktorenwerk in Reghin 1982 mit dem Neubau von Dampflokomotiven nach den Originalplänen von Reșița. Bis 1987 entstanden so noch einmal zwölf Lokomotiven für die rumänischen Waldbahnen. (danke Wikipedia!)
Interessant ist dieser Bausatz für Modellbauer, die noch nicht soooooo viele Erfahrungen im Kartonmodellbau sammeln könnten. Anhand der regulären geometrischen Körper (woraus die beiden Modelle hauptsächlich bestehen) wie Zylinder, Würfel, Kubus könnten die Bastel-Fertigkeiten geübt werden. Die beiden sorgfältig gebauten Bahnfahrzeuge glänzen jedoch dank sehr schöner Graphik mit ausgezeichneter Optik.
Modelllänge beider Fahrzeuge zusammen: 42 cm!
Wie gesagt – eine von stärksten Seiten des Bausatzes ist die sorgfältig erstellte Graphik, mit vielen abgebildeten Details der Fahrzeugflächen in gealterter Farbgebung.
Tschechische Bauanleitung ergänzt Bauzeichnungen und Farbbilder der gebauten Modelle.