S-Bahnzug ET 420, Edition F.A.Z. 1:220 (Spur Z)
NEU
S-Bahnzug ET 420, Edition F.A.Z. als Kartonmodellbausatz des Verlages Namens Vetter (aus dem Jahr 1996) aus Seeheim im Maßstab 1:220 (Spur Z).
Die Züge der DB-Baureihe 420 sind dreiteilige Elektrotriebzüge und die ersten für den S-Bahn-Verkehr in den Wechselstrom-S-Bahn-Netzen gebauten Fahrzeuge. Die Züge wurden ursprünglich für die S-Bahn München konzipiert und dort aufgrund ihres Ersteinsatzes im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1972 Olympiatriebwagen oder Olympia(trieb)züge genannt. In sie flossen die mit der DB-Baureihe ET 27 gesammelten Erfahrungen ein.
Mittlerweile werden die Fahrzeuge nur noch bei der S-Bahn München eingesetzt. Bei der S-Bahn Rhein-Main endete ihr Einsatz am 3. November 2014, bei der S-Bahn Stuttgart im November 2016, bei der S-Bahn Köln im Juni 2024 und bei der S-Bahn Rhein-Ruhr am 11. Oktober 2024. Durch die Ausmusterung der Kölner und Düsseldorfer Züge befinden sich seit Oktober 2024 nur noch solche der 8. Bauserie im Planbetrieb. Über 400 Triebwagen wurden bereits verschrottet, sechs Einheiten werden von verschiedener Seite aus museal erhalten.
Ein Triebzug besteht aus einem Mittelwagen und zwei Endwagen mit jeweils einem Führerstand, die durch Kurzkupplungen verbunden sind. Zwischen den Fahrzeugteilen ist kein Übergang möglich. Die Baureihennummer des Mittelwagens ist 421. Die Ordnungsnummer des zweiten Endwagens ist um 500 höher als die des anderen Endwagens und des Mittelwagens. Alle Mittelwagen sind in Aluminium-Leichtbauweise gefertigt. Die Endwagen waren zunächst noch in Stahlbauweise gehalten und wurden ab 420 131 ebenfalls in Aluminium ausgeführt, was neun Tonnen Leermasse einsparte. An den Endwagen sind Scharfenbergkupplungen eingebaut, um schnelles Kuppeln und Entkuppeln der Einheiten zu ermöglichen. Die Konfigurationen Kurzzug (eine Einheit), Vollzug (zwei Einheiten) und Langzug (drei Einheiten) sind möglich.
Während in den Endwagen nur Plätze der zweiten Klasse vorhanden sind, findet sich im Mittelwagen das Erste-Klasse-Abteil. In München wurde Mitte der 1970er Jahre, also bereits kurz nach den Olympischen Spielen, wegen akuten Mangels an Beförderungskapazität für die dortigen hohen Fahrgastzahlen die erste Klasse aufgegeben. Zuerst wurde nur die Beschriftung geändert, später die Trennwände im Inneren der Wagen entfernt. Bei den S-Bahnen Frankfurt und Stuttgart wurde der Bereich der ersten Klasse auf die Hälfte seiner konstruktiv ursprünglich vorgesehenen Größe verkleinert. Der zur zweiten Klasse umgebaute Erste-Klasse-Bereich blieb in den Fahrzeugen der ersten bis sechsten Bauserie am größeren Sitzplatzabstand weiterhin erkennbar.
Jeder Wagen besitzt vier Türen auf jeder Seite, insgesamt also 24 je Einheit, was zusammen mit dem höhengleichen Einstieg an Hochbahnsteigen einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglicht. Der wesentlich größere Anteil der Fahrzeuge war mit Taschenschiebetüren ausgestattet, die in den ersten Wintern in München durch eingedrungenen Flugschnee Probleme bereiteten. Nur die letzten beiden Bauserien haben Schwenkschiebetüren. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: vier Bögen A4, ein Bogen A4 mit Verstärkungspappe, ein Stromabnehmer als Foliendruck und sechs Prismenstifte aus Weichmetall.
Ein Farbbild des großen Vorbildes ergänzt eine deutsche Bauanleitung und einige Bauhinweise direkt bei entsprechenden Bauelementen.
Die Züge der DB-Baureihe 420 sind dreiteilige Elektrotriebzüge und die ersten für den S-Bahn-Verkehr in den Wechselstrom-S-Bahn-Netzen gebauten Fahrzeuge. Die Züge wurden ursprünglich für die S-Bahn München konzipiert und dort aufgrund ihres Ersteinsatzes im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1972 Olympiatriebwagen oder Olympia(trieb)züge genannt. In sie flossen die mit der DB-Baureihe ET 27 gesammelten Erfahrungen ein.
Mittlerweile werden die Fahrzeuge nur noch bei der S-Bahn München eingesetzt. Bei der S-Bahn Rhein-Main endete ihr Einsatz am 3. November 2014, bei der S-Bahn Stuttgart im November 2016, bei der S-Bahn Köln im Juni 2024 und bei der S-Bahn Rhein-Ruhr am 11. Oktober 2024. Durch die Ausmusterung der Kölner und Düsseldorfer Züge befinden sich seit Oktober 2024 nur noch solche der 8. Bauserie im Planbetrieb. Über 400 Triebwagen wurden bereits verschrottet, sechs Einheiten werden von verschiedener Seite aus museal erhalten.
Ein Triebzug besteht aus einem Mittelwagen und zwei Endwagen mit jeweils einem Führerstand, die durch Kurzkupplungen verbunden sind. Zwischen den Fahrzeugteilen ist kein Übergang möglich. Die Baureihennummer des Mittelwagens ist 421. Die Ordnungsnummer des zweiten Endwagens ist um 500 höher als die des anderen Endwagens und des Mittelwagens. Alle Mittelwagen sind in Aluminium-Leichtbauweise gefertigt. Die Endwagen waren zunächst noch in Stahlbauweise gehalten und wurden ab 420 131 ebenfalls in Aluminium ausgeführt, was neun Tonnen Leermasse einsparte. An den Endwagen sind Scharfenbergkupplungen eingebaut, um schnelles Kuppeln und Entkuppeln der Einheiten zu ermöglichen. Die Konfigurationen Kurzzug (eine Einheit), Vollzug (zwei Einheiten) und Langzug (drei Einheiten) sind möglich.
Während in den Endwagen nur Plätze der zweiten Klasse vorhanden sind, findet sich im Mittelwagen das Erste-Klasse-Abteil. In München wurde Mitte der 1970er Jahre, also bereits kurz nach den Olympischen Spielen, wegen akuten Mangels an Beförderungskapazität für die dortigen hohen Fahrgastzahlen die erste Klasse aufgegeben. Zuerst wurde nur die Beschriftung geändert, später die Trennwände im Inneren der Wagen entfernt. Bei den S-Bahnen Frankfurt und Stuttgart wurde der Bereich der ersten Klasse auf die Hälfte seiner konstruktiv ursprünglich vorgesehenen Größe verkleinert. Der zur zweiten Klasse umgebaute Erste-Klasse-Bereich blieb in den Fahrzeugen der ersten bis sechsten Bauserie am größeren Sitzplatzabstand weiterhin erkennbar.
Jeder Wagen besitzt vier Türen auf jeder Seite, insgesamt also 24 je Einheit, was zusammen mit dem höhengleichen Einstieg an Hochbahnsteigen einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglicht. Der wesentlich größere Anteil der Fahrzeuge war mit Taschenschiebetüren ausgestattet, die in den ersten Wintern in München durch eingedrungenen Flugschnee Probleme bereiteten. Nur die letzten beiden Bauserien haben Schwenkschiebetüren. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: vier Bögen A4, ein Bogen A4 mit Verstärkungspappe, ein Stromabnehmer als Foliendruck und sechs Prismenstifte aus Weichmetall.
Ein Farbbild des großen Vorbildes ergänzt eine deutsche Bauanleitung und einige Bauhinweise direkt bei entsprechenden Bauelementen.