Konstruktion, Gestaltung und Realisation: Wilfried Wieczorek, Bremen
Die Gneisenau (F 212) war ein Schul‐/Artillerieschulschiff der Bundesmarine; hier sind die wichtigsten Fakten und Hintergründe:
Herkunft und Geschichte
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Das Schiff lief ursprünglich 1942 bei der Royal Navy unter dem Namen HMS Oakley (Typ Hunt II Geleitzerstörer) vom Stapel.
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1957 wurde es an die Bundesrepublik Deutschland verkauft. Am 18. Oktober 1958 wurde es als Gneisenau mit der Kennnummer F 212 in Dienst gestellt.
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Aufgabe war vor allem die Ausbildung an Bord, speziell für Artillerie, Marine‐Elektronik und das Feuerleitsystem. Es war Teil der sogenannten Schulfregatten der Klasse 138.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Verdrängung | ca. 1.050 Tonnen (Standard); ca. 1.610 Tonnen voll beladen |
| Länge | etwa 80,6 m Kiel‐Länge, etwa 86,1 m über alles |
| Breite | ca. 9,60 m |
| Tiefgang | ca. 3,78 m bei voll beladenem Zustand |
| Antrieb | 2 Dampfkessel, Parsons Turbinen; Leistung etwa 19.000 PS; Höchstgeschwindigkeit etwa 27 Knoten |
| Besatzung | Variierend; typisch war eine Stammbesatzung von ca. 80–170 Mann, je nach Ausrüstung und Dienstzweck. |
Bewaffnung & Ausrüstung (nach Umbauten)
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Nach Erwerb durch die Bundesmarine wurde die Bewaffnung mehrmals geändert. Anfangs gab es noch die britischen 102-mm Geschütze und diverse Feuerleitanlagen.
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Ein großer Umbau fand 1962–1964 statt:
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Es wurde ein 100-mm Geschütz vorn installiert.
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Zusätzlich wurden vier 40-mm Bofors-Flugabwehrgeschütze installiert (in einer Zwillingslafette und zwei Einzellafetten).
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Moderne Sensorik, Feuerleitsysteme und Radaranlagen wurden nachgerüstet (z. B. DA02 Radar)
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Dienstzeit und Außerdienststellung
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Als Schulschiff war die Gneisenau bis Mitte der 1960er Jahre aktiv.
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1965 wurde sie in einen stationären Ausbildungsstatus versetzt; 1968 ging sie in Reserve.
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Am 30. September 1972 wurde sie offiziell gestrichen, und später (ab 1977) abgewrackt.
| Konstruktion: | Wilfried Wieczorek |
| Umschlag: | Wilfried Wieczorek |
| Maßstab: | 1:250 |
| Bögen: | 8 Seiten A4, die auf 160 g/m² Karton ausgedruckt wurden. |
| Niveau: | Experte |
| Begründung: | Die Modelle der AGfB richten sich an erfahrene Modellbauer. Es sind nicht alle Teile nummeriert und der Bogen enthält keine Relingteile. Diese müssen aus Standardteilen gebaut werden. Eine Ätzteilplatine von Peter Hurler ist in Arbeit. Für diesen Bogen liegt auch keine Anleitung bei. Modellbauer müssen sich an der Nummerierung und dem Konstruktionsbaubericht orientieren. |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |