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polnischer Stückgutfrachter B-54 („Zehntausendtonner“) m/s Marceli Nowotko (1957) 1:200 extrempräzise²
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Polnischer Stückgutfrachter B-54 („Zehntausendtonner“) m/s Marceli Nowotko (1957) als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz des Verlages Angraf Nr. 305 (aus dem Jahr 2026) im Maßstab 1:200.
Modellentwurf: Ryszard Bones.
Stocznia Gdanska B-54 (inoffiziell auch Dziesięciotysięcznik, deutsch „Zehntausendtonner“) war ein bei der Danziger Werft (Leninwerft, Stocznia Gdańska im. Lenina) entwickelter und in mehreren Serien gebauter Stückgutfrachter. Bei den Polskie Linie Oceaniczne (PLO) waren 19 der 35 Schiffe des Typs im Einsatz. (…)
Vorbild der Stückgutfrachter waren italienische Schiffe ähnlicher Bauart. Der Typ B-54 wurde vom Schiffbauamt „Eins“ in Danzig auf eine Tragfähigkeit von 10.273 tdw ausgelegt. Die Fahrzeuge waren 153,9 Meter lang und mit 6660 BRT vermessen. Sie hatten zwei durchgehende Decks und fünf Laderäume, die von 18 Ladebäumen bedient wurden, darunter war einer auf eine Last von 50 Tonnen ausgelegt. Die stromlinienförmigen Aufbauten lagen mittschiffs und reichten über den vierten Laderaum hinaus. Die Grundmotorisierung war ein Zweitakt-Dieselmotor mit einer Leistung von etwa 8000 PS von FIAT, der später auch in polnischer Lizenz bei Cegielski gefertigt wurde. Die Frachter hatten eine Geschwindigkeit von 16 Knoten und waren für 12 Passagiere zugelassen, ihre Besatzung war 47 Mann stark.
Das Typschiff Marceli Nowotko war 1957 das erste polnische Frachtschiff, das in Japan einlief. Es eröffnete 1971 den Verkehr nach Australien und 1979 die Route über Indonesien und die Philippinen. Die Stefan Okrzeja lief 1959 als erstes Schiff der PLO Australien an und hatte im Jahr zuvor den Verkehr in die Vereinigten Staaten eröffnet.
Ein Erfolg für den polnischen Schiffbau war der Verkauf von Rhône und Rhin in die Schweiz. Die Sowjetunion nahm neun Schiffe ab, von denen zwei in Stettin gebaut wurden, die Guo Ji ging nach China, drei nach Kuba. Letztere wurden in der Werft in Gdynia fertiggestellt. Die Fryderyk Chopin fuhr 1960–1967 als Orlik unter tschechoslowakischer Flagge und als Hoping Wu Shi sowie Lin Tong für China.
Die kubanische Aracello Iglesias wurde 1970 vor dem Panamakanal von der Nidareid gerammt und sank. Durch den Sechstagekrieg wurden Bolesław Bierut und Djakarta von 1967 bis 1975 auf dem Großen Bittersee acht Jahre lang blockiert. Noch 1975 wurden sie nach Griechenland verkauft. Die Manina III (ehemals Djakarta) sank am 30. März 1981 nach Grundberührung vor der Insel Kinaros.
Die Reymont brannte am 16. April 1979 vor Gdynia aus. Zwei der Besatzungsmitglieder wurden getötet, 37 und sieben Passagiere konnten gerettet werden. Das Schiff wurde abgebrochen. Vor der Seefahrtskammer für den Unfall verantwortlich gemacht, verübte der Kapitän Suizid.
Die beiden letzten Einheiten der Polskie Linie Oceaniczne wurden 1986 zum Abbruch verkauft. Ihre Schwesterschiffe waren durch Schnellfrachter und Semicontainerschiffe verdrängt worden. Die Sowjetunion stellte ihre Schiffe 1983–1995 außer Dienst, eins von ihnen wurde nach China verkauft und fuhr bis 2010.[1]
Die 1960 für die Sowjetunion gebaute Lesozavodsk (IMO 5206996, Rufzeichen UQIS) lag im Juni 2012 noch stationär für Ausbildungszwecke im ukrainischen Odessa.
Darüber hinaus wurden auf der Stocznia Szczecińska sechs weitere Schiffe des weiterentwickelten Typs B-454 gebaut. Zwei stellten die Polskie Linie Oceaniczne in Dienst, die anderen wurden nach China und Indonesien verkauft.
Die Danziger Werft entwickelte den Typ B-54 zu den Baureihen B-43, B-44, B-40 und B-442 weiter, von ihnen wurden zwischen 1962 und 1972 insgesamt 66 Einheiten gebaut. (danke Wikipedia!)
Dieses Modell ist als Vollrumpf- oder auch als Wasserlinienmodell baubar und bietet eine extrem präzise Darstellung aller Decks, Deckaufbauten und Ausrüstung (Ladebäume mit sämtlichen Flaschenzügen, Rollen und Haken, Schiffsglocke, 9-teilige Anker, Ankerwinde aus 34 Bauteilen). Die Laderäume können als geöffnet mit entsprechend Luken und Klappen unter dem Deck nachgebildet werden. Viele kleinsten Details wurden doppelt (also mit „Ersatzteilen“) dargestellt.
* Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Es ist anzunehmen, dass der Modell-Produzent uns auch weitere Zurüstteile (LC-Spantensatz und LC-Detailsatz) nachliefert…
Modelllänge: 77 cm!
Sehr sorgfältige, feine Computergraphik (grünes Unterwasserschiff, „hölzerne“ Graphik Decks, graue Bordwände, weiße Deckaufbauten und gelber Schornstein mit Reederei-Logos), Flaggen und originalgetreu dargestellte Bemalung aller Details.
Generalzeichnungen und farbige Teilzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung, die - wie immer - gegen Aufschlag - übersetzt werden kann.
Modellentwurf: Ryszard Bones.
Stocznia Gdanska B-54 (inoffiziell auch Dziesięciotysięcznik, deutsch „Zehntausendtonner“) war ein bei der Danziger Werft (Leninwerft, Stocznia Gdańska im. Lenina) entwickelter und in mehreren Serien gebauter Stückgutfrachter. Bei den Polskie Linie Oceaniczne (PLO) waren 19 der 35 Schiffe des Typs im Einsatz. (…)
Vorbild der Stückgutfrachter waren italienische Schiffe ähnlicher Bauart. Der Typ B-54 wurde vom Schiffbauamt „Eins“ in Danzig auf eine Tragfähigkeit von 10.273 tdw ausgelegt. Die Fahrzeuge waren 153,9 Meter lang und mit 6660 BRT vermessen. Sie hatten zwei durchgehende Decks und fünf Laderäume, die von 18 Ladebäumen bedient wurden, darunter war einer auf eine Last von 50 Tonnen ausgelegt. Die stromlinienförmigen Aufbauten lagen mittschiffs und reichten über den vierten Laderaum hinaus. Die Grundmotorisierung war ein Zweitakt-Dieselmotor mit einer Leistung von etwa 8000 PS von FIAT, der später auch in polnischer Lizenz bei Cegielski gefertigt wurde. Die Frachter hatten eine Geschwindigkeit von 16 Knoten und waren für 12 Passagiere zugelassen, ihre Besatzung war 47 Mann stark.
Das Typschiff Marceli Nowotko war 1957 das erste polnische Frachtschiff, das in Japan einlief. Es eröffnete 1971 den Verkehr nach Australien und 1979 die Route über Indonesien und die Philippinen. Die Stefan Okrzeja lief 1959 als erstes Schiff der PLO Australien an und hatte im Jahr zuvor den Verkehr in die Vereinigten Staaten eröffnet.
Ein Erfolg für den polnischen Schiffbau war der Verkauf von Rhône und Rhin in die Schweiz. Die Sowjetunion nahm neun Schiffe ab, von denen zwei in Stettin gebaut wurden, die Guo Ji ging nach China, drei nach Kuba. Letztere wurden in der Werft in Gdynia fertiggestellt. Die Fryderyk Chopin fuhr 1960–1967 als Orlik unter tschechoslowakischer Flagge und als Hoping Wu Shi sowie Lin Tong für China.
Die kubanische Aracello Iglesias wurde 1970 vor dem Panamakanal von der Nidareid gerammt und sank. Durch den Sechstagekrieg wurden Bolesław Bierut und Djakarta von 1967 bis 1975 auf dem Großen Bittersee acht Jahre lang blockiert. Noch 1975 wurden sie nach Griechenland verkauft. Die Manina III (ehemals Djakarta) sank am 30. März 1981 nach Grundberührung vor der Insel Kinaros.
Die Reymont brannte am 16. April 1979 vor Gdynia aus. Zwei der Besatzungsmitglieder wurden getötet, 37 und sieben Passagiere konnten gerettet werden. Das Schiff wurde abgebrochen. Vor der Seefahrtskammer für den Unfall verantwortlich gemacht, verübte der Kapitän Suizid.
Die beiden letzten Einheiten der Polskie Linie Oceaniczne wurden 1986 zum Abbruch verkauft. Ihre Schwesterschiffe waren durch Schnellfrachter und Semicontainerschiffe verdrängt worden. Die Sowjetunion stellte ihre Schiffe 1983–1995 außer Dienst, eins von ihnen wurde nach China verkauft und fuhr bis 2010.[1]
Die 1960 für die Sowjetunion gebaute Lesozavodsk (IMO 5206996, Rufzeichen UQIS) lag im Juni 2012 noch stationär für Ausbildungszwecke im ukrainischen Odessa.
Darüber hinaus wurden auf der Stocznia Szczecińska sechs weitere Schiffe des weiterentwickelten Typs B-454 gebaut. Zwei stellten die Polskie Linie Oceaniczne in Dienst, die anderen wurden nach China und Indonesien verkauft.
Die Danziger Werft entwickelte den Typ B-54 zu den Baureihen B-43, B-44, B-40 und B-442 weiter, von ihnen wurden zwischen 1962 und 1972 insgesamt 66 Einheiten gebaut. (danke Wikipedia!)
Dieses Modell ist als Vollrumpf- oder auch als Wasserlinienmodell baubar und bietet eine extrem präzise Darstellung aller Decks, Deckaufbauten und Ausrüstung (Ladebäume mit sämtlichen Flaschenzügen, Rollen und Haken, Schiffsglocke, 9-teilige Anker, Ankerwinde aus 34 Bauteilen). Die Laderäume können als geöffnet mit entsprechend Luken und Klappen unter dem Deck nachgebildet werden. Viele kleinsten Details wurden doppelt (also mit „Ersatzteilen“) dargestellt.
* Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Es ist anzunehmen, dass der Modell-Produzent uns auch weitere Zurüstteile (LC-Spantensatz und LC-Detailsatz) nachliefert…
Modelllänge: 77 cm!
Sehr sorgfältige, feine Computergraphik (grünes Unterwasserschiff, „hölzerne“ Graphik Decks, graue Bordwände, weiße Deckaufbauten und gelber Schornstein mit Reederei-Logos), Flaggen und originalgetreu dargestellte Bemalung aller Details.
Generalzeichnungen und farbige Teilzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung, die - wie immer - gegen Aufschlag - übersetzt werden kann.