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Panzerkreuzer / Großer Kreuzer Fürst Bismarck (1900) 1:200 extrempräzise²
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Trotz der kriegsbedingten Schwierigkeiten schuf Michail Oriel nach halbjähriger Vorbereitungszeit eine neue Publikation herauszubringen: Panzerkreuzer / Großer Kreuzer Fürst Bismarck aus dem Jahr 1900 als Extrempräzisions²-Kartonmodellbausatz des ukrainischen Paper Modeling-Verlages (Nr.379 aus dem Jahr 2026) im Maßstab 1:200.
Modellkonstruktion: Albert Drybnik.
Die Fürst Bismarck war ein Panzerkreuzer (Großer Kreuzer) der Kaiserlichen Marine. Ihr Name wurde zu Ehren des Reichskanzlers und Fürsten Otto von Bismarck gewählt. Sie war ein Einzelschiff und ihre Indienststellung erfolgte am 1. April 1900 (dem 85. Geburtstag Otto von Bismarcks).
Die Fürst Bismarck war der erste Panzerkreuzer der Kaiserlichen Marine und wurde bei Baubeginn als „Kreuzer I. Classe“ eingestuft, während die davor gebauten etwas kleineren Schiffe Kaiserin Augusta und die fünf Einheiten der Victoria-Louise-Klasse als „Kreuzer II. Classe“ eingestuft waren. Mit der nachfolgenden Prinz Heinrich wurde die neue Typenbezeichnung des „Großen Kreuzers“ aus dem Flottengesetz eingeführt und auch rückwirkend auf die bereits existierenden Schiffe übertragen.
Die Fürst Bismarck wurde auf der Kaiserlichen Werft in Kiel gebaut. Der Stapellauf des 127 Meter langen, 20,4 m breiten, 7,8 m tiefen und 11.461 Tonnen schweren Schiffs war am 25. September 1897, die Indienststellung am 1. April 1900. Das Schiff erreichte eine maximale Geschwindigkeit von 18,7 kn.
Die Hauptbewaffnung bestand aus vier Schnellladekanonen (Sk) im Kaliber 24 cm L/40 in zwei Doppeltürmen und war damit genau so stark wie die der zeitgleich gebauten Schlachtschiffe der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse. Auch die weitere Bewaffnung war mit zwölf Sk 15 cm L/40 und zehn Sk 8,8 cm L/30 nur geringfügig leichter als die der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse (18 × 15 cm SK L/40 und 12 × 8,8 cm SK L/30). Auch der Panzerschutz folgte demselben Schema, war nur leichter ausgeführt. Das spiegelt wider, dass die Fürst Bismarck der erste Panzerkreuzer der Kaiserlichen Marine war – eine Schiffsgattung, die in anderen Marinen aus dem „Schlachtschiff III. Klasse“ oder „Kleinem Schlachtschiff“ entstanden war. Bei Fürst Bismarck wurde durch stärkeren Antrieb und leichtere Panzerung eine größere Geschwindigkeit erreicht. Der Marinehistoriker Aidan Dodson bezeichnet die Fürst Bismarck deswegen auch als „in many ways the prototype battlecruiser“ („in vielerlei Hinsicht der Protoyp des Schlachtkreuzers“).
Die Fürst Bismarck lief am 30. Juni 1900 nach Ostasien aus und lief am 13. August zusammen mit den Transportern Frankfurt und Wittekind in Tsingtau ein, die erste Verstärkungen der Marineinfanterie nach Ostasien brachten. Sie lief dann weiter in das Gelbe Meer zu den Einheiten des Ostasiatischen Kreuzergeschwaders und war ab 17. August 1900 Flaggschiff des von Vizeadmiral Felix von Bendemann befehligten Verbandes. Dieser war wegen des Boxeraufstandes in vielfältige internationale Aufgaben eingebunden, zumal die Ermordung des deutschen Gesandten Clemens von Ketteler den Deutschen besonderes Gewicht gab. Das Gros der internationalen Kräfte befand sich vor Tientsin, von wo internationale Truppen zum Entsatz des Gesandtschaftsviertels in Peking vorrückten.
Das Deutsche Reich entsandte erhebliche Truppenkontingente und stellte mit Graf Waldersee auch den Oberbefehlshaber des Zweiten Internationalen Expeditionskorps und zog eine Vielzahl von Schiffen vor China zusammen. Unter anderem entsandte es die vier Linienschiffe der Brandenburg-Klasse, die aber nicht mehr aktiv in die Kämpfe eingriffen. Zum Jahresende 1900 verfügte das Geschwader neben dem Flaggschiff über drei Große Kreuzer, sieben Kleine Kreuzer, vier Linienschiffe, vier Kanonenboote und vier Torpedoboote, insgesamt 23 Einheiten.
Am 15. Februar 1902 übernahm Vizeadmiral Richard von Geißler, der 1900/1901 die Linienschiffsdivision befehligt hatte, das Ostasiatische Kreuzergeschwader. 1903 besuchte er den japanischen Kaiser Mutsuhito und im August die russische Pazifikflotte in Wladiwostok. Am 15. November 1903 übernahm Konteradmiral (ab 1904 Vizeadmiral) Curt von Prittwitz und Gaffron das Kommando, in dessen Zeit der Russisch-Japanische Krieg fiel. Bei seiner Kommandoübernahme waren neben dem Flaggschiff noch zwei Große Kreuzer, fünf Kleine Kreuzer (nur einer modern), vier Kanonenboote und zwei Torpedoboote – insgesamt 14 Einheiten – vorhanden. Sein Chef des Stabes war ab April 1904 Wilhelm Souchon, der spätere Chef der Mittelmeerdivision. Im August 1905 wurde das große Schwimmdock in Tsingtau fertiggestellt, das nun die Durchführung aller Reparaturen vor Ort ermöglichte. Die Fürst Bismarck, die bislang auf Hongkong oder Nagasaki für Reparaturen angewiesen war, wurde dort bis Oktober einer Grundreparatur unterzogen. Am 11. November 1905 übernahm in Shanghai Konteradmiral, dann Vizeadmiral Alfred Breusing das Kommando über das Geschwader, der mit seinem Flaggschiff Anfang 1906 eine längere Kreuzfahrt durch Niederländisch-Indien durchführte und anschließend den Besatzungen eine Erholungspause in Hongkong zubilligte. Am 13. Mai 1907 übernahm Konteradmiral, dann Vizeadmiral Carl von Coerper als letzter Admiral auf der Fürst Bismarck das Kommando über das Ostasiatische Kreuzergeschwader, das über die Kleinen Kreuzer Leipzig, Niobe und bald auch Arcona, vier Kanonenboote, drei Flusskanonenboote und zwei Torpedoboote verfügte und damit wieder seine Planstärke erreicht hatte. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ein Detail-/Reling-Ätzsatz kann zusätzlich bestellt werden!
*** Ein Groß-Detailsatz als 3D-Druck aus Kunststoff kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden! Er beinhaltet insgesamt 58 Elemente: 2x Schiffsgeschütze 240mm Modell 1897, ein linksdrehende Schiffsschraube 24mm, zwei rechtsdrehende Schiffsschrauben 24 mm, 4x Schaluppen 8 m, 1x Kutter 8 m, 1x Kutter 10 m, 1x Kutter 15 m, 6x 88 mm-Geschütz, 1x Kompass, 2x Scheinwerfer, 8x 3,7-cm-Maschinenkanone (Maxim-Nordenfelt), 3x 8m-Beiboot, 1x 10m-Beiboot, 1x 12m-Beioboot, 1x 6m-Jolle, 9x Windhutzen 1, 5x Windhutzen 2., 2x Anker, 1x Hilfsanker.
**** Ein Ankerkettensatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!
***** Ebenfalls zusätzlich kann ein gravierter LC-Decksatz aus Holz bestellt werden!
****** Standarisierte Lesercut- und Ätz-Reling div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Bullaufgen, Wetterdächer über Bullaugen und über Türen, E-Leitungen, Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) und Stoffflaggen können für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellt werden!
Die Darstellung des Schiffes ist, wie immer bei diesem Modellkonstrukteur äußerst ausführlich und beinhaltet u.a. Ausrüstung der Brücke mit Steuerrad und Kompasshaus, Inneneinrichtungen aller Beiboote, Flaschenzüge der Davits und Kräne, 9-teilige Scheinwerfer…
Modelllänge des Vollrumpfmodells (auch als Wasserlinienmodell baubar): 63,5 cm!
Originalgetreue Graphik (hellbaunes Unterwasserschiff, hellgraue Borde, dunkelgelbe Deckaufbauten, braune Decks), Offsetdruck.
Russische, polnische, englische und deutsche Bauanleitung ergänzen General-, Bauzeichnungen (9 Seiten A4 nur mit Zeichnungen) und S/w-Bilder eines gebauten Modells.
Modellkonstruktion: Albert Drybnik.
Die Fürst Bismarck war ein Panzerkreuzer (Großer Kreuzer) der Kaiserlichen Marine. Ihr Name wurde zu Ehren des Reichskanzlers und Fürsten Otto von Bismarck gewählt. Sie war ein Einzelschiff und ihre Indienststellung erfolgte am 1. April 1900 (dem 85. Geburtstag Otto von Bismarcks).
Die Fürst Bismarck war der erste Panzerkreuzer der Kaiserlichen Marine und wurde bei Baubeginn als „Kreuzer I. Classe“ eingestuft, während die davor gebauten etwas kleineren Schiffe Kaiserin Augusta und die fünf Einheiten der Victoria-Louise-Klasse als „Kreuzer II. Classe“ eingestuft waren. Mit der nachfolgenden Prinz Heinrich wurde die neue Typenbezeichnung des „Großen Kreuzers“ aus dem Flottengesetz eingeführt und auch rückwirkend auf die bereits existierenden Schiffe übertragen.
Die Fürst Bismarck wurde auf der Kaiserlichen Werft in Kiel gebaut. Der Stapellauf des 127 Meter langen, 20,4 m breiten, 7,8 m tiefen und 11.461 Tonnen schweren Schiffs war am 25. September 1897, die Indienststellung am 1. April 1900. Das Schiff erreichte eine maximale Geschwindigkeit von 18,7 kn.
Die Hauptbewaffnung bestand aus vier Schnellladekanonen (Sk) im Kaliber 24 cm L/40 in zwei Doppeltürmen und war damit genau so stark wie die der zeitgleich gebauten Schlachtschiffe der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse. Auch die weitere Bewaffnung war mit zwölf Sk 15 cm L/40 und zehn Sk 8,8 cm L/30 nur geringfügig leichter als die der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse (18 × 15 cm SK L/40 und 12 × 8,8 cm SK L/30). Auch der Panzerschutz folgte demselben Schema, war nur leichter ausgeführt. Das spiegelt wider, dass die Fürst Bismarck der erste Panzerkreuzer der Kaiserlichen Marine war – eine Schiffsgattung, die in anderen Marinen aus dem „Schlachtschiff III. Klasse“ oder „Kleinem Schlachtschiff“ entstanden war. Bei Fürst Bismarck wurde durch stärkeren Antrieb und leichtere Panzerung eine größere Geschwindigkeit erreicht. Der Marinehistoriker Aidan Dodson bezeichnet die Fürst Bismarck deswegen auch als „in many ways the prototype battlecruiser“ („in vielerlei Hinsicht der Protoyp des Schlachtkreuzers“).
Die Fürst Bismarck lief am 30. Juni 1900 nach Ostasien aus und lief am 13. August zusammen mit den Transportern Frankfurt und Wittekind in Tsingtau ein, die erste Verstärkungen der Marineinfanterie nach Ostasien brachten. Sie lief dann weiter in das Gelbe Meer zu den Einheiten des Ostasiatischen Kreuzergeschwaders und war ab 17. August 1900 Flaggschiff des von Vizeadmiral Felix von Bendemann befehligten Verbandes. Dieser war wegen des Boxeraufstandes in vielfältige internationale Aufgaben eingebunden, zumal die Ermordung des deutschen Gesandten Clemens von Ketteler den Deutschen besonderes Gewicht gab. Das Gros der internationalen Kräfte befand sich vor Tientsin, von wo internationale Truppen zum Entsatz des Gesandtschaftsviertels in Peking vorrückten.
Das Deutsche Reich entsandte erhebliche Truppenkontingente und stellte mit Graf Waldersee auch den Oberbefehlshaber des Zweiten Internationalen Expeditionskorps und zog eine Vielzahl von Schiffen vor China zusammen. Unter anderem entsandte es die vier Linienschiffe der Brandenburg-Klasse, die aber nicht mehr aktiv in die Kämpfe eingriffen. Zum Jahresende 1900 verfügte das Geschwader neben dem Flaggschiff über drei Große Kreuzer, sieben Kleine Kreuzer, vier Linienschiffe, vier Kanonenboote und vier Torpedoboote, insgesamt 23 Einheiten.
Am 15. Februar 1902 übernahm Vizeadmiral Richard von Geißler, der 1900/1901 die Linienschiffsdivision befehligt hatte, das Ostasiatische Kreuzergeschwader. 1903 besuchte er den japanischen Kaiser Mutsuhito und im August die russische Pazifikflotte in Wladiwostok. Am 15. November 1903 übernahm Konteradmiral (ab 1904 Vizeadmiral) Curt von Prittwitz und Gaffron das Kommando, in dessen Zeit der Russisch-Japanische Krieg fiel. Bei seiner Kommandoübernahme waren neben dem Flaggschiff noch zwei Große Kreuzer, fünf Kleine Kreuzer (nur einer modern), vier Kanonenboote und zwei Torpedoboote – insgesamt 14 Einheiten – vorhanden. Sein Chef des Stabes war ab April 1904 Wilhelm Souchon, der spätere Chef der Mittelmeerdivision. Im August 1905 wurde das große Schwimmdock in Tsingtau fertiggestellt, das nun die Durchführung aller Reparaturen vor Ort ermöglichte. Die Fürst Bismarck, die bislang auf Hongkong oder Nagasaki für Reparaturen angewiesen war, wurde dort bis Oktober einer Grundreparatur unterzogen. Am 11. November 1905 übernahm in Shanghai Konteradmiral, dann Vizeadmiral Alfred Breusing das Kommando über das Geschwader, der mit seinem Flaggschiff Anfang 1906 eine längere Kreuzfahrt durch Niederländisch-Indien durchführte und anschließend den Besatzungen eine Erholungspause in Hongkong zubilligte. Am 13. Mai 1907 übernahm Konteradmiral, dann Vizeadmiral Carl von Coerper als letzter Admiral auf der Fürst Bismarck das Kommando über das Ostasiatische Kreuzergeschwader, das über die Kleinen Kreuzer Leipzig, Niobe und bald auch Arcona, vier Kanonenboote, drei Flusskanonenboote und zwei Torpedoboote verfügte und damit wieder seine Planstärke erreicht hatte. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ein Detail-/Reling-Ätzsatz kann zusätzlich bestellt werden!
*** Ein Groß-Detailsatz als 3D-Druck aus Kunststoff kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden! Er beinhaltet insgesamt 58 Elemente: 2x Schiffsgeschütze 240mm Modell 1897, ein linksdrehende Schiffsschraube 24mm, zwei rechtsdrehende Schiffsschrauben 24 mm, 4x Schaluppen 8 m, 1x Kutter 8 m, 1x Kutter 10 m, 1x Kutter 15 m, 6x 88 mm-Geschütz, 1x Kompass, 2x Scheinwerfer, 8x 3,7-cm-Maschinenkanone (Maxim-Nordenfelt), 3x 8m-Beiboot, 1x 10m-Beiboot, 1x 12m-Beioboot, 1x 6m-Jolle, 9x Windhutzen 1, 5x Windhutzen 2., 2x Anker, 1x Hilfsanker.
**** Ein Ankerkettensatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!
***** Ebenfalls zusätzlich kann ein gravierter LC-Decksatz aus Holz bestellt werden!
****** Standarisierte Lesercut- und Ätz-Reling div. Sorten (gerade, 45°-schräge, mit zwei, drei, bzw. fünf Durchzügen, hängende und Ketten-Relinge), Bullaufgen, Wetterdächer über Bullaugen und über Türen, E-Leitungen, Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) und Stoffflaggen können für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellt werden!
Die Darstellung des Schiffes ist, wie immer bei diesem Modellkonstrukteur äußerst ausführlich und beinhaltet u.a. Ausrüstung der Brücke mit Steuerrad und Kompasshaus, Inneneinrichtungen aller Beiboote, Flaschenzüge der Davits und Kräne, 9-teilige Scheinwerfer…
Modelllänge des Vollrumpfmodells (auch als Wasserlinienmodell baubar): 63,5 cm!
Originalgetreue Graphik (hellbaunes Unterwasserschiff, hellgraue Borde, dunkelgelbe Deckaufbauten, braune Decks), Offsetdruck.
Russische, polnische, englische und deutsche Bauanleitung ergänzen General-, Bauzeichnungen (9 Seiten A4 nur mit Zeichnungen) und S/w-Bilder eines gebauten Modells.