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Panzerfregatte der Kaiserlich-Russischen Marine Pamjat Asowa aus dem Jahr 1890 1:200 nicht schwer im Bau
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Dieser Verlag galt seit dem Anfang der russisch-ukrainischen Krieges als aufgelöst, nun erschienen aber einige ältere und, was besonders erfreulich ist auch neue Produktionen. Eine davon ist die Panzerfregatte der Kaiserlich-Russischen Marine Pamjat Asowa aus dem Jahr 1890 als Kartonmodellbausatz ( Vollrumpfmodell) des ukrainischen Tri-Krabki-Verlages im Maßstab 1:200.
Pamjat Asowa war der Name einer Panzerfregatte der Kaiserlich-Russischen Marine. Das Schiff erhielt seinen Namen zum Gedenken (russ.: память) an das russische Linienschiff Asow (russ.: Азов), das sich bei der Schlacht von Navarino ausgezeichnet hatte. Die St.-Georgs-Flagge, mit der die Asow für die in der Schlacht gezeigten Leistungen ausgezeichnet wurde, ging auf die Pamjat Asowa über. Die 1819 gestiftete St.-Georgs-Flagge war die höchste Auszeichnung, die einem Schiff verliehen werden konnte, dessen Besatzung beispielhaften Mut und Tapferkeit gezeigt hatte.
Das Schiff wurde im Jahr 1886 auf Kiel gelegt, der Stapellauf erfolgte 1888 und die Indienststellung zwei Jahre später 1890. Das Schiff wurde den Gardeeinheiten der Flotte zugeordnet. Nach wechselvoller Geschichte wurde das Schiff 1925 außer Dienst gestellt. In den Flottenlisten der russischen Flotte wurde das Schiff als Kreuzer 1. Ranges geführt. Aufgrund der Ausführung der Panzerung wird das Schiff in der russischen Literatur auch als halbgepanzerte Fregatte bezeichnet.
Initiator des Baus war der mit der Führung des russischen Marineministeriums beauftragte Vizeadmiral Iwan Alexejewitsch Tschastjakow. Das Projekt eines Ozean-Kreuzers mit einer Wasserverdrängung von 6000 t wurde im Oktober 1885 von den Baltischen Werken in St. Petersburg fertiggestellt. Nach dem Entwurf, der unter Leitung des Ingenieurs N. E. Titow ausgearbeitet wurde, sollte die Länge des Schiffes zwischen den Loten 340 Fuß und 10 Zoll betragen, in der Konstruktionswasserlinie 377 Fuß und 4 Zoll. Die Breite des Schiffes war mit 50 Fuß veranschlagt, der Tiefgang am Achtersteven 25 Fuß.
Am 9. Dezember 1885 wurden in der Schiffbauabteilung des Ministeriums die vorgesehene Bewaffnung und Panzerung präzisiert. Für die zwei Geschütze vom Kaliber 8 Zoll mit einer Länge von 35 Kalibern wurde ein Gewicht von 2798 Pud (ungefähr 47 t) veranschlagt, für die vierzehn Kanonen vom Kaliber 6 Zoll (Länge 35 Kaliber) von 9660 Pud. Die Munition für die 8-Zoll-Geschütze hatte ein Gewicht von 2500 Pud, das entsprach 125 Schuss, die für die 6-Zoll-Geschütze von 8846 Pud. Für Bewaffnung und Munition ergab sich ein Gesamtgewicht von 23.805 Pud oder 391 t. Auf Forderung der Marinetechnischen Kommission wurde die Panzerung nur für einen 179 Fuß langen Teil des Rumpfes geplant. Der Gürtelpanzer wurde durch gepanzerte Querschotte unterhalb der Wasserlinie abgeschlossen, dadurch konnte das Gewicht der Panzerung von ursprünglich 733 t auf 714 t gesenkt werden.
Mitte Februar 1886 wurde die geplante Panzerung überarbeitet: Der Gürtelpanzer erstreckte sich nun über die gesamte Wasserlinie. Die Höhe des Panzers wurde auf 6 Fuß vergrößert. Das Panzerdeck hatte eine Stärke von 37 mm, die am Bug und am Heck auf 25,4 mm verringert wurde.
Am 27. Juni 1886 erhielt das Schiff den Namen Pamjat Asowa. Die offizielle Kiellegung fand am 12. Juli 1886 in Anwesenheit des russischen Kaisers Alexander III., der Kaiserin Maria Fedorowna, der griechischen Königin Olga Konstantinowna und des General-Admirals Alexej Alexandrowitsch statt. Der Bau des Rumpfes begann schon am 4. März 1886. Die Technik des Baus war bereits bei den Kreuzern Admiral Nachimow und Wladimir Monomach erprobt worden.
Der Stapellauf fand am 20. Mai 1888 im Beisein des russischen Kaisers Alexander III. statt. Auf den Tag genau 200 Jahre zuvor war das vom russischen Kaiser Peter I. gebaute Boot zu Wasser gelassen worden. Die Besatzung des Schiffes wurde der 2. Besatzung Ihrer Hoheit der Königin der Hellenen zugeordnet. Diese mehr oder weniger symbolische Zuordnung der Königin zum Schiff entspricht in etwa der eines Regimentsinhabers oder Ehrenobersten zu einem Regiment des Heeres und war zur damaligen Zeit in den europäischen Staaten weit verbreitet.
Die Ausrüstung des Schiffes wurde beschleunigt, da der Zarewitsch Nikolai Alexandrowitsch eine Bildungsreise auf ihm durchführen sollte. Für diese Reise wurde das Schiff besonders luxuriös ausgestattet. Möbel und die Rahmen der Spiegel bestanden aus Mahagoni, die Sterne der Beiboote wurden vergoldet. In diesem Zusammenhang wurden auch Wohndeck, Kabinen und Offiziersmesse mit Fliesen und einem Fußbodenbelag aus Splittasphalt ausgestattet. Diese Ausrüstung erhöhte das Gewicht des Schiffes um ungefähr 70 t. (…) danke Wikipedia!
Modelllänge: 58,5 cm!
Umfang des Bausatzes: 8 Ausschneidebögen A3 + 2 Bögen A3 mit Bauzeichnungen.
Pamjat Asowa war der Name einer Panzerfregatte der Kaiserlich-Russischen Marine. Das Schiff erhielt seinen Namen zum Gedenken (russ.: память) an das russische Linienschiff Asow (russ.: Азов), das sich bei der Schlacht von Navarino ausgezeichnet hatte. Die St.-Georgs-Flagge, mit der die Asow für die in der Schlacht gezeigten Leistungen ausgezeichnet wurde, ging auf die Pamjat Asowa über. Die 1819 gestiftete St.-Georgs-Flagge war die höchste Auszeichnung, die einem Schiff verliehen werden konnte, dessen Besatzung beispielhaften Mut und Tapferkeit gezeigt hatte.
Das Schiff wurde im Jahr 1886 auf Kiel gelegt, der Stapellauf erfolgte 1888 und die Indienststellung zwei Jahre später 1890. Das Schiff wurde den Gardeeinheiten der Flotte zugeordnet. Nach wechselvoller Geschichte wurde das Schiff 1925 außer Dienst gestellt. In den Flottenlisten der russischen Flotte wurde das Schiff als Kreuzer 1. Ranges geführt. Aufgrund der Ausführung der Panzerung wird das Schiff in der russischen Literatur auch als halbgepanzerte Fregatte bezeichnet.
Initiator des Baus war der mit der Führung des russischen Marineministeriums beauftragte Vizeadmiral Iwan Alexejewitsch Tschastjakow. Das Projekt eines Ozean-Kreuzers mit einer Wasserverdrängung von 6000 t wurde im Oktober 1885 von den Baltischen Werken in St. Petersburg fertiggestellt. Nach dem Entwurf, der unter Leitung des Ingenieurs N. E. Titow ausgearbeitet wurde, sollte die Länge des Schiffes zwischen den Loten 340 Fuß und 10 Zoll betragen, in der Konstruktionswasserlinie 377 Fuß und 4 Zoll. Die Breite des Schiffes war mit 50 Fuß veranschlagt, der Tiefgang am Achtersteven 25 Fuß.
Am 9. Dezember 1885 wurden in der Schiffbauabteilung des Ministeriums die vorgesehene Bewaffnung und Panzerung präzisiert. Für die zwei Geschütze vom Kaliber 8 Zoll mit einer Länge von 35 Kalibern wurde ein Gewicht von 2798 Pud (ungefähr 47 t) veranschlagt, für die vierzehn Kanonen vom Kaliber 6 Zoll (Länge 35 Kaliber) von 9660 Pud. Die Munition für die 8-Zoll-Geschütze hatte ein Gewicht von 2500 Pud, das entsprach 125 Schuss, die für die 6-Zoll-Geschütze von 8846 Pud. Für Bewaffnung und Munition ergab sich ein Gesamtgewicht von 23.805 Pud oder 391 t. Auf Forderung der Marinetechnischen Kommission wurde die Panzerung nur für einen 179 Fuß langen Teil des Rumpfes geplant. Der Gürtelpanzer wurde durch gepanzerte Querschotte unterhalb der Wasserlinie abgeschlossen, dadurch konnte das Gewicht der Panzerung von ursprünglich 733 t auf 714 t gesenkt werden.
Mitte Februar 1886 wurde die geplante Panzerung überarbeitet: Der Gürtelpanzer erstreckte sich nun über die gesamte Wasserlinie. Die Höhe des Panzers wurde auf 6 Fuß vergrößert. Das Panzerdeck hatte eine Stärke von 37 mm, die am Bug und am Heck auf 25,4 mm verringert wurde.
Am 27. Juni 1886 erhielt das Schiff den Namen Pamjat Asowa. Die offizielle Kiellegung fand am 12. Juli 1886 in Anwesenheit des russischen Kaisers Alexander III., der Kaiserin Maria Fedorowna, der griechischen Königin Olga Konstantinowna und des General-Admirals Alexej Alexandrowitsch statt. Der Bau des Rumpfes begann schon am 4. März 1886. Die Technik des Baus war bereits bei den Kreuzern Admiral Nachimow und Wladimir Monomach erprobt worden.
Der Stapellauf fand am 20. Mai 1888 im Beisein des russischen Kaisers Alexander III. statt. Auf den Tag genau 200 Jahre zuvor war das vom russischen Kaiser Peter I. gebaute Boot zu Wasser gelassen worden. Die Besatzung des Schiffes wurde der 2. Besatzung Ihrer Hoheit der Königin der Hellenen zugeordnet. Diese mehr oder weniger symbolische Zuordnung der Königin zum Schiff entspricht in etwa der eines Regimentsinhabers oder Ehrenobersten zu einem Regiment des Heeres und war zur damaligen Zeit in den europäischen Staaten weit verbreitet.
Die Ausrüstung des Schiffes wurde beschleunigt, da der Zarewitsch Nikolai Alexandrowitsch eine Bildungsreise auf ihm durchführen sollte. Für diese Reise wurde das Schiff besonders luxuriös ausgestattet. Möbel und die Rahmen der Spiegel bestanden aus Mahagoni, die Sterne der Beiboote wurden vergoldet. In diesem Zusammenhang wurden auch Wohndeck, Kabinen und Offiziersmesse mit Fliesen und einem Fußbodenbelag aus Splittasphalt ausgestattet. Diese Ausrüstung erhöhte das Gewicht des Schiffes um ungefähr 70 t. (…) danke Wikipedia!
Modelllänge: 58,5 cm!
Umfang des Bausatzes: 8 Ausschneidebögen A3 + 2 Bögen A3 mit Bauzeichnungen.