Autor: J. Janukowicz
Schwierigkeitsgrad: 2/5
Anzahl der Bögen mit Teilen: 3
Anzahl der Montagezeichnungen: 19
Verfügbares Zubehör: LC-Spantensatz, Kanzel
Abmessungen des Modells nach dem Verkleben: Länge: 27 cm, Spannweite: 30 cm, Höhe: 8 cm
Die Maschine im Überblick
Die Bf 109 E‑3 gehört zur frühen „Emil“-Baureihe der berühmten Messerschmitt‑Bf 109‑Jagdflugzeuge, die das Rückgrat der Luftwaffe‑Jagdflieger in den ersten Kriegsjahren bildeten. Sie war mit einem leistungsfähigen Daimler‑Benz‑Motor ausgestattet und verfügte über ein geschlossenes Cockpit, ein einziehbares Fahrwerk sowie Kanonen‑ und Maschinengewehr‑Bewaffnung – für die damalige Zeit eine moderne Kombination aus Geschwindigkeit, Wendigkeit und Feuerkraft
„Weiße 15“ und 3./JG 52
Die spezifische Maschine mit der Kennung „weiße 15“ wurde von der 3. Staffel des Jagdgeschwaders 52 (3./JG 52) geflogen. Sie trug eine besonders auffällige Kennzeichnung: weiße Markierungen an Nase, Seitenruder und Flügelspitzen zur schnellen Identifikation im Gefecht. Das Flugzeug wies den damals üblichen dreifarbigen Tarnanstrich (RLM 02/71/65) auf, bei dem ein hellblaues RLM‑65‑Unterseiten‑Schema an Rumpf und Tragflächen verwendet wurde.
Einsatz 1940 in Frankreich
Im August 1940 war diese Maschine über Pihen/Calais in Frankreich stationiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie von Unteroffizier Karl Wolff geflogen und erlitt bei einer Landung einen harten Aufsetzunfall. Wenige Wochen später, nach weiteren Einsätzen, wurde Wolff in einem anderen Flugzeug abgeschossen und geriet in britische Kriegsgefangenschaft.
Historischer Kontext: JG 52
Das Jagdgeschwader 52 wurde später vor allem durch seine Erfolge an der Ostfront bekannt und ist eines der erfolgreichsten Jagdgeschwader der Luftwaffe. Seine Geschichte begann jedoch bereits während des Westfeldzugs und der Luftkämpfe 1940 über Frankreich und England, wo die Bf 109 E‑3‑Maschinen ihre ersten intensiven Kampferfahrungen sammelten.