Startseite » Luftfahrt » Flugzeuge » 1:33/1:32-Düsenflugzeuge » Kamikaze-Raketenflugzeug Yokosuka MXY7 Ohka Model 11 (Ostchinesisches Meer, April 1945) 1:33 extrempräzise, inkl. LC-Spantensatz und Kanzel
Kamikaze-Raketenflugzeug Yokosuka MXY7 Ohka Model 11 (Ostchinesisches Meer, April 1945) 1:33 extrempräzise, inkl. LC-Spantensatz und Kanzel
NEU
TOP
Kamikaze-Raketenflugzeug Yokosuka MXY7 Ohka Model 11 (711 Hikotai, 721 Kokutai, Ostchinesisches Meer, April 1945) mit Mutterflugzeug-Befestigungselementen als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz inkl. LC-Spantensatz und inkl. Kanzel des Verlages Mobby Model (Nr. 51 – 9/2025) im Maßstab 1:33.
Modellentwurf: Alexandr Fabritschnyj / Russland.
Die Yokosuka MXY-7 „Ōka“ (japanisch „Kirschblüte“) war ein für Kamikaze-Angriffe konzipiertes japanisches Militärflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Die Codebezeichnung der Alliierten für diese bemannte Gleitbombe war „Baka“ (japanisch für „Idiot“). Vorne seitlich am Bug war ein fünfgliedriges rosa Logo aufgemalt, das eine Kirschblüte symbolisiert.
Mit zunehmender Dauer des Krieges im Pazifik wurde die Lage für die japanischen Streitkräfte immer aussichtsloser. Aus diesem Grund stellte die japanische Marine ab 1944 Sonderkampfverbände ihrer Marineflieger auf, die sogenannten Shimpū Tokkōtai. Diese Verbände führten mit ihren dafür modifizierten Flugzeugen (z. B. Mitsubishi A6M, Nakajima Ki-43, Yokosuka D4Y) Selbstmordangriffe auf die US-amerikanischen Schiffe durch, in der Hoffnung, die drohende Niederlage dadurch abwenden zu können. Der Grundgedanke lautete: „Ein Schiff – ein Flugzeug“.
Diese Grundidee ließ sich in der Praxis jedoch nicht realisieren. Ein Aspekt dabei war das Reichweiteproblem. Die trägergestützten Flugzeuge – den Japanern gingen die Träger aus – hatten nach dem damaligen Stand der Technik eine Reichweite von etwa 1000 km, somit einen Kampfradius von etwa 500 km rund um den Träger, abzüglich einer Reserve, die eingeplant werden musste, da sich während eines Einsatzes der Flugzeugträger selbst bewegt und der heimkehrende Kamikaze-Pilot (wenn er kein „lohnendes Ziel“ fand) oft erst nach dem Träger suchen musste.
Das Konzept der Yokosuka MXY-7 „Ōka“, die von einem reichweitenstarken Bomber bis ins direkte (vorher erkundete) Einsatzgebiet geflogen wurde und auf Grund ihrer Konstruktion die Rückkehr eines Piloten quasi ausschloss (kurze Brenndauer der Raketen, kein Landefahrwerk, kein Fallschirm oder Schwimmweste) sollte helfen, der ursprünglichen Idee „Ein Schiff – ein Flugzeug“ näher zu kommen
Entworfen wurde die MXY-7 von Leutnant zur See Mitsuo Ohta vom 405. Kōkūtai, einer Einheit der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte, zusammen mit Studenten des Luftfahrtforschungsinstituts der Universität Tokio. Ohta legte seine Pläne der Entwicklungsabteilung des Yokosuka Naval Air Technical Arsenal (Dai-Ichi Kaigun Koku Gijitsusho, oder kurz Kugisho) vor, nachdem die kaiserliche japanische Marine entschieden hatte, dass die Idee sinnvoll war. Die Yokosuka-Ingenieure erstellten daraufhin Blaupausen für die späteren MXY-7. Die einzige Variante, die in den militärischen Kampfeinsatz übernommen wurde, war das Modell 11. 155 Ōka 11 wurden bei Yokosuka und weitere 600 im Kasumigaura Naval Air Arsenal gebaut.
Ein Prototyp flog erstmals am 21. März 1944 im Gleitflug und im November 1944 mit Raketenantrieb. Die Serienproduktion begann im September 1944.
Es gab vier verschiedene Ausführungen (Ōka 11, Ōka 22, Ōka 33, Ōka 43), die sich vor allem durch verschiedene Antriebe unterschieden. Die Zellen waren sehr einfach aufgebaut und es wurde Wert auf die Verwendung möglichst kriegsunwichtiger Werkstoffe gelegt.
Normalerweise wurde die Ōka von einer Mitsubishi G4M oder von einer Yokosuka P1Y Ginga (Typ 22) in die Nähe des Ziels getragen und dort ausgeklinkt (auch der geplante schwere Bomber Nakajima G8N Renzan in der Transportausführung 43A/B sollte dazu benutzt werden). Der Pilot versuchte, im Gleitflug möglichst nahe an das Ziel heranzukommen, um dann die Raketentriebwerke zu zünden und sich auf das Ziel zu stürzen. Trotzdem waren die Angriffe wenig erfolgreich: Auf dem Marschflug waren die Mutterflugzeuge und im Gleitflug die Flugbomben verwundbar, und um während des raketengetriebenen Fluges erfolgreich zu manövrieren, hätte der Pilot viel Erfahrung haben müssen, was normalerweise nicht der Fall war.
Unter dem Namen MXY-7 Ōka K1 entstanden 45 Ausbildungsflugzeuge, die anstatt des Sprengkopfes einen Wasserballast trugen. Sie konnten mit einer ausfahrbaren Kufe bei 222 km/h landen.
Beim ersten Einsatz wurden alle Mutterflugzeuge zerstört, kein einziges Ziel wurde beschädigt. In insgesamt drei Monaten Einsatz bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Schiff von den Ōkas zerstört (der amerikanische Zerstörer Mannert L. Abele), einige andere beschädigt.
Ohka Model 11: Offizielle Bezeichnung: Marine Selbstmordattentäter Ohka Modell 11 Die Raketenmotoren hatten eine Brenndauer von 8 bis 10 Sekunden. (danke Wikipedia!)
Dieses Modell kann sowohl in das Modell „Torpedobomber Mitsubishi des Typs G4M2 Model 24 Otsu (HAMAKI und in der Alliiertencode BETTY) 1:33 inkl. Spanten- und Kanzelsatz, extrempräzise²“ integriert werden, als auch als eigenständiger Flugzeugmodell fungiert. In dem zweiten Fall kann das Cockpitdach als geöffnet dargestellt werden. Die Befestigungselemente der Ohka in dem Bombenschacht des Mutterflugzeuges sind in diesem Bausatz beingaltet. Ansonsten: detaillierte Cockpit-Inneneinrichtung, Steuerelemente der Tragflächen als separate Elemente, Zielvorrichtung, Austrittsdüsen des Raketentriebwerkes, klein Propeller der Lichtmaschine auf der Rumpfnase…
Modelllänge: 18,4 cm!
* Ein Lasercut-Spantensatz liegt dem Bausatz bei!
** Auch eine durchsichtige Kunststoffkanzel lieft dem Bausatz bei!
*** Ein 3D-Zurüstsatz aus Kunststoff mit einigen Elementen des Pilotencockpits kann zusätzlich bestellt werden!
**** Ein Bausatz des Mutterflugzeuges „Torpedobomber Mitsubishi des Typs G4M2 Model 24 Otsu (HAMAKI und in der Alliiertencode BETTY) 1:33 inkl. Spanten- und Kanzelsatz, extrempräzise²“ kann zusätzlich bestellt werden!
***** Ebenfalls zusätzlich kann ein LC-Detailsatz bestellt werden!
Originalgetreue Farbgebung (hellblaue Tarnbemalung mit einer Kirschblume-Zeichnung auf dem Rumpf) feine Graphik.
Die Bauanleitung besteht aus Montagezeichnungen und wird mit einer polnischen Baubeschreibung ergänzt.
Modellentwurf: Alexandr Fabritschnyj / Russland.
Die Yokosuka MXY-7 „Ōka“ (japanisch „Kirschblüte“) war ein für Kamikaze-Angriffe konzipiertes japanisches Militärflugzeug des Zweiten Weltkrieges. Die Codebezeichnung der Alliierten für diese bemannte Gleitbombe war „Baka“ (japanisch für „Idiot“). Vorne seitlich am Bug war ein fünfgliedriges rosa Logo aufgemalt, das eine Kirschblüte symbolisiert.
Mit zunehmender Dauer des Krieges im Pazifik wurde die Lage für die japanischen Streitkräfte immer aussichtsloser. Aus diesem Grund stellte die japanische Marine ab 1944 Sonderkampfverbände ihrer Marineflieger auf, die sogenannten Shimpū Tokkōtai. Diese Verbände führten mit ihren dafür modifizierten Flugzeugen (z. B. Mitsubishi A6M, Nakajima Ki-43, Yokosuka D4Y) Selbstmordangriffe auf die US-amerikanischen Schiffe durch, in der Hoffnung, die drohende Niederlage dadurch abwenden zu können. Der Grundgedanke lautete: „Ein Schiff – ein Flugzeug“.
Diese Grundidee ließ sich in der Praxis jedoch nicht realisieren. Ein Aspekt dabei war das Reichweiteproblem. Die trägergestützten Flugzeuge – den Japanern gingen die Träger aus – hatten nach dem damaligen Stand der Technik eine Reichweite von etwa 1000 km, somit einen Kampfradius von etwa 500 km rund um den Träger, abzüglich einer Reserve, die eingeplant werden musste, da sich während eines Einsatzes der Flugzeugträger selbst bewegt und der heimkehrende Kamikaze-Pilot (wenn er kein „lohnendes Ziel“ fand) oft erst nach dem Träger suchen musste.
Das Konzept der Yokosuka MXY-7 „Ōka“, die von einem reichweitenstarken Bomber bis ins direkte (vorher erkundete) Einsatzgebiet geflogen wurde und auf Grund ihrer Konstruktion die Rückkehr eines Piloten quasi ausschloss (kurze Brenndauer der Raketen, kein Landefahrwerk, kein Fallschirm oder Schwimmweste) sollte helfen, der ursprünglichen Idee „Ein Schiff – ein Flugzeug“ näher zu kommen
Entworfen wurde die MXY-7 von Leutnant zur See Mitsuo Ohta vom 405. Kōkūtai, einer Einheit der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte, zusammen mit Studenten des Luftfahrtforschungsinstituts der Universität Tokio. Ohta legte seine Pläne der Entwicklungsabteilung des Yokosuka Naval Air Technical Arsenal (Dai-Ichi Kaigun Koku Gijitsusho, oder kurz Kugisho) vor, nachdem die kaiserliche japanische Marine entschieden hatte, dass die Idee sinnvoll war. Die Yokosuka-Ingenieure erstellten daraufhin Blaupausen für die späteren MXY-7. Die einzige Variante, die in den militärischen Kampfeinsatz übernommen wurde, war das Modell 11. 155 Ōka 11 wurden bei Yokosuka und weitere 600 im Kasumigaura Naval Air Arsenal gebaut.
Ein Prototyp flog erstmals am 21. März 1944 im Gleitflug und im November 1944 mit Raketenantrieb. Die Serienproduktion begann im September 1944.
Es gab vier verschiedene Ausführungen (Ōka 11, Ōka 22, Ōka 33, Ōka 43), die sich vor allem durch verschiedene Antriebe unterschieden. Die Zellen waren sehr einfach aufgebaut und es wurde Wert auf die Verwendung möglichst kriegsunwichtiger Werkstoffe gelegt.
Normalerweise wurde die Ōka von einer Mitsubishi G4M oder von einer Yokosuka P1Y Ginga (Typ 22) in die Nähe des Ziels getragen und dort ausgeklinkt (auch der geplante schwere Bomber Nakajima G8N Renzan in der Transportausführung 43A/B sollte dazu benutzt werden). Der Pilot versuchte, im Gleitflug möglichst nahe an das Ziel heranzukommen, um dann die Raketentriebwerke zu zünden und sich auf das Ziel zu stürzen. Trotzdem waren die Angriffe wenig erfolgreich: Auf dem Marschflug waren die Mutterflugzeuge und im Gleitflug die Flugbomben verwundbar, und um während des raketengetriebenen Fluges erfolgreich zu manövrieren, hätte der Pilot viel Erfahrung haben müssen, was normalerweise nicht der Fall war.
Unter dem Namen MXY-7 Ōka K1 entstanden 45 Ausbildungsflugzeuge, die anstatt des Sprengkopfes einen Wasserballast trugen. Sie konnten mit einer ausfahrbaren Kufe bei 222 km/h landen.
Beim ersten Einsatz wurden alle Mutterflugzeuge zerstört, kein einziges Ziel wurde beschädigt. In insgesamt drei Monaten Einsatz bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Schiff von den Ōkas zerstört (der amerikanische Zerstörer Mannert L. Abele), einige andere beschädigt.
Ohka Model 11: Offizielle Bezeichnung: Marine Selbstmordattentäter Ohka Modell 11 Die Raketenmotoren hatten eine Brenndauer von 8 bis 10 Sekunden. (danke Wikipedia!)
Dieses Modell kann sowohl in das Modell „Torpedobomber Mitsubishi des Typs G4M2 Model 24 Otsu (HAMAKI und in der Alliiertencode BETTY) 1:33 inkl. Spanten- und Kanzelsatz, extrempräzise²“ integriert werden, als auch als eigenständiger Flugzeugmodell fungiert. In dem zweiten Fall kann das Cockpitdach als geöffnet dargestellt werden. Die Befestigungselemente der Ohka in dem Bombenschacht des Mutterflugzeuges sind in diesem Bausatz beingaltet. Ansonsten: detaillierte Cockpit-Inneneinrichtung, Steuerelemente der Tragflächen als separate Elemente, Zielvorrichtung, Austrittsdüsen des Raketentriebwerkes, klein Propeller der Lichtmaschine auf der Rumpfnase…
Modelllänge: 18,4 cm!
* Ein Lasercut-Spantensatz liegt dem Bausatz bei!
** Auch eine durchsichtige Kunststoffkanzel lieft dem Bausatz bei!
*** Ein 3D-Zurüstsatz aus Kunststoff mit einigen Elementen des Pilotencockpits kann zusätzlich bestellt werden!
**** Ein Bausatz des Mutterflugzeuges „Torpedobomber Mitsubishi des Typs G4M2 Model 24 Otsu (HAMAKI und in der Alliiertencode BETTY) 1:33 inkl. Spanten- und Kanzelsatz, extrempräzise²“ kann zusätzlich bestellt werden!
***** Ebenfalls zusätzlich kann ein LC-Detailsatz bestellt werden!
Originalgetreue Farbgebung (hellblaue Tarnbemalung mit einer Kirschblume-Zeichnung auf dem Rumpf) feine Graphik.
Die Bauanleitung besteht aus Montagezeichnungen und wird mit einer polnischen Baubeschreibung ergänzt.