Autor: Tomasz Król
Schwierigkeitsgrad: 2/5
Anzahl der Bögen mit Teilen: 2
Anzahl der Montagezeichnungen: 14
Verfügbares Zubehör: Lasercut-Spantensatz
Größe des Modells nach dem Zusammenbau: 15 x 10 x 12 cm
Die Bauanleitung ist in Polnisch, Tschechisch, Deutsch und Englisch enthalten
Das Modell stellt den heutigen Zustand dar und ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
Griechisch-katholische Holzkirche in Koniusza
Die Holzkirche in Koniusza wurde im Jahr 1901 als griechisch-katholische Cerkiew errichtet. Sie ist der Niederlegung des Gewandes der Gottesmutter geweiht, einem in den Ostkirchen bedeutenden Marienfest. Das Gotteshaus gehört zu den zahlreichen Holzsakralbauten im südöstlichen Polen, deren Architektur von den Traditionen der Lemken und Bojken sowie der byzantinischen Baukunst geprägt ist.
Der Bau entstand vollständig aus Holz und ruht auf einem steinernen Fundament. Typisch sind der dreiteilige Grundriss mit Vorhalle, Kirchenschiff und Altarraum sowie die charakteristischen, mit Blech gedeckten Zwiebeltürme. Das Innere war ursprünglich mit einer Ikonostase ausgestattet, die den Altarraum vom Kirchenschiff trennt und zu den wichtigsten Merkmalen einer griechisch-katholischen Kirche gehört.
Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen infolge des Zweiten Weltkriegs verlor die griechisch-katholische Gemeinde ihre Kirche. Das Gebäude ging später in den Besitz der römisch-katholischen Kirche über und wird heute als Filialkirche unter dem Patrozinium des heiligen Isidor genutzt. Trotz dieser neuen Nutzung blieben das äußere Erscheinungsbild und viele architektonische Merkmale der ursprünglichen Cerkiew erhalten.
Die Kirche zählt zu den kulturhistorisch wertvollen Holzsakralbauten des Karpatenvorlandes. Sie erinnert an die jahrhundertelange Tradition der griechisch-katholischen Gemeinden in dieser Region und verbindet westliche und östliche christliche Bau- und Glaubenstraditionen auf eindrucksvolle Weise.