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französisches Kampfflugzeug Amiot 351 1:33 Originalausgabe aus dem Jahr 1940, Verlag Dr. M. Matthiesen & Co, Berlin SW 68
NEU
Es gibt auch Kartonmodelle, die eindeutig dem falschen Zwecken dienten und heute als Zeitzeugen der „Kartonmodellbau-Archäologie“ gelten. Eins davon ist das französisches Kampfflugzeug Amiot 351 als Kartonmodellbausatz D.R.G.M. - Deutsches Reichs-Gebrauchsmuster (Bestell-Nr. 21) des Verlages Dr. M. Matthiesen & Co, Berlin SW 68 im Maßstab 1:33 1/3 aus dem Jahr 1940. Trotz seines Alters befindet sich dieser Bausatz in sehr gutem Zustand.
Amiot 351 war ein mittelschwerer französischer Bomber aus dem Jahre 1939. Von der Amiot 351 wurden 1940 die modifizierten Typen Amiot 352 bis Amiot 357 und Amiot 370 abgeleitet. Die Amiot 351 und 354 kamen während der Schlacht um Frankreich im Sommer 1940 in kleineren Stückzahlen zum Einsatz gegen den deutschen Angriff.
1934 wurde der ursprünglich als Postflugzeug vorgesehene Typ Amiot 340 konzipiert. Es handelte sich um einen zweimotorigen Mitteldecker in Ganzmetallbauweise. Schon bald erkannte man das Potential, die Konstruktion zu einem mittleren Bomber weiterzuentwickeln, und so wurde der Prototyp entsprechend modifiziert. Seinen Erstflug hatte er im März 1938, nunmehr unter der Bezeichnung Amiot 350. Auf Grund seiner guten Leistungen entschied sich der Generalstabschef der französischen Luftwaffe Joseph Vuillemin dazu, dieses Flugzeug für einen Besuch in Deutschland im August des Jahres zu benutzen. Damit sollte den Deutschen klar demonstriert werden, dass Frankreich in der Lage sei, moderne Bomber zu konstruieren.
Der Technische Dienst der französischen Luftstreitkräfte bat noch um einige Modifikationen an der Amiot 350. Nach den entsprechenden Änderungen an der Konstruktion ging das Flugzeug als Amiot 351 Anfang 1939 in die Erprobung und bald darauf in die Serienproduktion. Zunächst wurden 130 Exemplare bestellt, doch die Zahl wurde schon bald erweitert.
Das Flugzeug war in Ganzmetallbauweise konstruiert und hatte einen kreisförmigen Schalenrumpf. Auf halber Rumpfhöhe waren die freitragenden Tragflächen angebracht, was das Flugzeug zu einem Mitteldecker machte. Das Höhenleitwerk war v-förmig und trug ein Doppelseitenleitwerk. Der vordere Teil des Rumpfes war verglast und beherbergte den Bombenschützen und Navigator, der zugleich das Bug-MG bediente. Auf dem Rumpf befand sich ein langes vollverglastes Cockpit, in dem die Piloten sowie ein Bordschütze untergebracht waren. Der Schütze bediente in einem Turm im hinteren Teil des Glascockpits eine 20-mm-Kanone und ein zweites MG im unteren Teil des Rumpfes. Das Flugzeug wurde von zwei Doppelsternmotoren des Typs Gnôme-Rhône 14N38/39 mit je 950 PS (709 kW) angetrieben. Das Fahrwerk war voll einziehbar.
Das Flugzeug konnte bei einer Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h insgesamt 800 kg Bomben befördern und hatte eine Vierer-Besatzung (Pilot, Kopilot, Navigator/Bombenschütze/Bordschütze, Bordschütze). (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: zwei Bögen 50 x 70cm.
Montagezeichnungen ergänzen deutsche Bauanleitung.
Amiot 351 war ein mittelschwerer französischer Bomber aus dem Jahre 1939. Von der Amiot 351 wurden 1940 die modifizierten Typen Amiot 352 bis Amiot 357 und Amiot 370 abgeleitet. Die Amiot 351 und 354 kamen während der Schlacht um Frankreich im Sommer 1940 in kleineren Stückzahlen zum Einsatz gegen den deutschen Angriff.
1934 wurde der ursprünglich als Postflugzeug vorgesehene Typ Amiot 340 konzipiert. Es handelte sich um einen zweimotorigen Mitteldecker in Ganzmetallbauweise. Schon bald erkannte man das Potential, die Konstruktion zu einem mittleren Bomber weiterzuentwickeln, und so wurde der Prototyp entsprechend modifiziert. Seinen Erstflug hatte er im März 1938, nunmehr unter der Bezeichnung Amiot 350. Auf Grund seiner guten Leistungen entschied sich der Generalstabschef der französischen Luftwaffe Joseph Vuillemin dazu, dieses Flugzeug für einen Besuch in Deutschland im August des Jahres zu benutzen. Damit sollte den Deutschen klar demonstriert werden, dass Frankreich in der Lage sei, moderne Bomber zu konstruieren.
Der Technische Dienst der französischen Luftstreitkräfte bat noch um einige Modifikationen an der Amiot 350. Nach den entsprechenden Änderungen an der Konstruktion ging das Flugzeug als Amiot 351 Anfang 1939 in die Erprobung und bald darauf in die Serienproduktion. Zunächst wurden 130 Exemplare bestellt, doch die Zahl wurde schon bald erweitert.
Das Flugzeug war in Ganzmetallbauweise konstruiert und hatte einen kreisförmigen Schalenrumpf. Auf halber Rumpfhöhe waren die freitragenden Tragflächen angebracht, was das Flugzeug zu einem Mitteldecker machte. Das Höhenleitwerk war v-förmig und trug ein Doppelseitenleitwerk. Der vordere Teil des Rumpfes war verglast und beherbergte den Bombenschützen und Navigator, der zugleich das Bug-MG bediente. Auf dem Rumpf befand sich ein langes vollverglastes Cockpit, in dem die Piloten sowie ein Bordschütze untergebracht waren. Der Schütze bediente in einem Turm im hinteren Teil des Glascockpits eine 20-mm-Kanone und ein zweites MG im unteren Teil des Rumpfes. Das Flugzeug wurde von zwei Doppelsternmotoren des Typs Gnôme-Rhône 14N38/39 mit je 950 PS (709 kW) angetrieben. Das Fahrwerk war voll einziehbar.
Das Flugzeug konnte bei einer Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h insgesamt 800 kg Bomben befördern und hatte eine Vierer-Besatzung (Pilot, Kopilot, Navigator/Bombenschütze/Bordschütze, Bordschütze). (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: zwei Bögen 50 x 70cm.
Montagezeichnungen ergänzen deutsche Bauanleitung.