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Flakpanzer IV Kugelblitz 1:25 im Außenbereich extrempräzise²
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Flakpanzer IV „Kugelblitz“ als Extrempräzisions²-(im Außenbereich) -Kartonmodellbausatz des Angraf-Verlages Nr. 331 im Maßstab 1:25.
Modellkonstruktion: Adrian Wandtke, Graphik: Rafal Tomecki.
Der Flakpanzer IV „Kugelblitz“ stellt den Endpunkt der Entwicklungsreihe der Flugabwehrpanzer auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagen IV dar. Seine Entwicklung geht jedoch auf die Anfänge des Flakpanzer-Projektes zurück. In der ersten Entwicklungsbesprechung hatten Reichsminister Albert Speer, General Guderian und weitere Teilnehmer sich über eine weitere Zwischenlösung für die Flugabwehrthematik ausgetauscht. Für die modernen, in der Entwicklung befindlichen U-Boote des Typs XXI war in Panzertürmen eine Flugabwehrbewaffnung mit 3-cm-Zwillingskanonen vorgesehen. Es wurde beschlossen zu prüfen, ob diese Türme auf einem Panzerkampfwagen-IV-Fahrgestell einsetzbar wären. Am 27. Januar 1944 wurde berichtet, dass die Firma Alkett mit dieser Aufgabe betraut worden war. Es stellte sich heraus, dass die gestellten Anforderungen an die U-Boot-Türme mit dem 3-cm-Flakzwilling 303 nicht dem entsprachen, was für einen Flakpanzer erforderlich war. Diese Idee wurde fallengelassen.
Trotzdem verfolgte das Heereswaffen die grundsätzliche Konzeption auf eine Initiative von Daimler-Benz weiter. Der Daimler-Ingenieur Ebel entwarf einen kugelförmigen Turm, der zwei nebeneinanderliegende 3-cm-Maschinenkanonen 103/38 und die dreiköpfige Bedienung aufnehmen konnte. Die Gurt-Munitionszuführung war ursprünglich von Rheinmetall für das Erdkampfflugzeug Hs 129 B-2 entwickelt worden.[16] Die modifizierte Version der Fliegerbordkanone MK 103 hatte eine Kadenz von 425 Schuss/min und eine Schussweite von 5700 m. Insgesamt wurden 1200 Schuss Munition mitgeführt. Aufgrund ihrer gegenüber der 20-mm-Kanone bedeutend höheren Feuerkraft nannte man diese Kanone in der Lafettierung als Flakkanone auch „Jabo-Schreck“. Wiederum stand als für das Projekt verfügbares Fahrwerk nur der Panzerkampfwagen IV zur Verfügung, was ein Problem mit der Unterbringung des breiten Turms mit sich brachte. Es wurde deshalb ein vergrößerter Turmring des Panzerkampfwagen VI Tiger I verbaut und die Einstiegsluken für Fahrer und Funker mussten neu in der Abdeckplatte des Kampfraumes positioniert werden.
Mit der hydraulischen Schwenkeinrichtung konnte eine Richtgeschwindigkeit von 60°/s erreicht werden. Der Höhenschwenkbereich reichte von −7 bis +80°. In dem 20 mm stark gepanzerten Turm befanden sich Kommandant, Richt- und Ladeschütze. Der Kommandant wies dem Richtschützen das Ziel mittels eines Folgegeräts zu. In der endgültigen Version sollte der Kommandant eine kleine Kuppel mit einem Periskop und einem Raumbildentfernungsmesser bedienen.
Der Kugelblitz war in seinen Konstruktionsmerkmalen der mit Abstand modernste Flakpanzer des Zweiten Weltkrieges und galt noch bis zum Ende der 1950er-Jahre als richtungweisender Entwurf
Am 14. Juli 1944 wurde eine Planung für die Fertigung des „Kugelblitz“ festgelegt. Ab September 1944 sollte die Fertigung mit fünf Fahrzeugen anlaufen und im Dezember 1944 eine monatliche Produktionszahl von 30 Fahrzeugen erreichen. Am 5. September wurde bestimmt, dass Daimler-Benz bis Oktober 1944 zwei Fahrzeuge liefern und drei aus dem Werk Stahlindustrie der Vereinigten Stahlwerke im November folgen sollten. Die restlichen Fahrzeuge des Auftrags über 100 Fahrzeuge sollten mit beginnend mit 20 Fahrzeugen im Januar 1945 folgen. Es kam zu Verzögerungen und es wurde gemeldet, dass die Fertigung im Werk Stahlindustrie erst im Februar mit zehn Fahrzeugen beginnen würde.[16]
Nach Aussagen des Ingenieurs Ebel wurden nur drei Fahrzeuge fertiggestellt. Noch in der Anlaufphase der Fertigung besetzten alliierte Truppen die für die Fertigung erforderlichen Deutschen Eisenwerke. Ein Mitarbeiter der Eisenwerke bestätigte nach dem Krieg, dass nur zwei Türme fertiggestellt worden waren.
Nach einer Erprobung auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf kam mindestens ein Exemplar noch zum Fronteinsatz. Der Einsatz dieses Panzers erfolgte bei Abwehrkämpfen um Spichra, offensichtlich auf direkten Befehl des Gauleiters Fritz Sauckel. Im Zuge des Vorrückens amerikanischer Truppenteile im April 1945 gerieten die dortigen deutschen Stellungen unter Dauerbeschuss. Dabei erhielt der Flakpanzer einen Treffer, wodurch sein Turm weggeschleudert wurde und bis zu seiner Bergung im Jahr 1999 an einem Hang dort liegen blieb. Der Turm befindet sich aktuell in der Flugabwehrsammlung Kiel (Marinearsenal), die dem Militärhistorischen Museum Dresden unterstellt ist. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spanten-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ein LC-Kettensatz kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden!
*** Auch zusätzlich können LC-Sechskant-Schraubenköpfe und -Nieten in verschiedenen Größen bestellt werden!
**** Ein Geschützrohrensatz als 3D-Druck aus Kunststoff kann zusätzlich bestellt werden!
Modelllänge: 24 cm!
11,25 Ausschneidebögen 23 x 33 cm mit Bauelementen liefern eine umfangreiche Vorlage zum Bau eines Panzers, hier nur einige Bespiele: schwache Formationsleuchte aus 13 Elementen, Radschrauben als separate Teile, drehbarer Turm und schwenkbare 3-cm-Maschinenkanonen 103/38…
Eine starke Seite des Schleppers bildet die feine Computergraphik in gealterter Farbgebung (grün-braun-dunkelgelbe Tarnbemalung mit dezent dargestellten Roststellen und Abnutzungsspuren).
General- und Montagezeichnungen werden durch polnische Bauanleitung ergänzt - gegen Aufschlag besteht die Übersetzungsmöglichkeit.
Modellkonstruktion: Adrian Wandtke, Graphik: Rafal Tomecki.
Der Flakpanzer IV „Kugelblitz“ stellt den Endpunkt der Entwicklungsreihe der Flugabwehrpanzer auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagen IV dar. Seine Entwicklung geht jedoch auf die Anfänge des Flakpanzer-Projektes zurück. In der ersten Entwicklungsbesprechung hatten Reichsminister Albert Speer, General Guderian und weitere Teilnehmer sich über eine weitere Zwischenlösung für die Flugabwehrthematik ausgetauscht. Für die modernen, in der Entwicklung befindlichen U-Boote des Typs XXI war in Panzertürmen eine Flugabwehrbewaffnung mit 3-cm-Zwillingskanonen vorgesehen. Es wurde beschlossen zu prüfen, ob diese Türme auf einem Panzerkampfwagen-IV-Fahrgestell einsetzbar wären. Am 27. Januar 1944 wurde berichtet, dass die Firma Alkett mit dieser Aufgabe betraut worden war. Es stellte sich heraus, dass die gestellten Anforderungen an die U-Boot-Türme mit dem 3-cm-Flakzwilling 303 nicht dem entsprachen, was für einen Flakpanzer erforderlich war. Diese Idee wurde fallengelassen.
Trotzdem verfolgte das Heereswaffen die grundsätzliche Konzeption auf eine Initiative von Daimler-Benz weiter. Der Daimler-Ingenieur Ebel entwarf einen kugelförmigen Turm, der zwei nebeneinanderliegende 3-cm-Maschinenkanonen 103/38 und die dreiköpfige Bedienung aufnehmen konnte. Die Gurt-Munitionszuführung war ursprünglich von Rheinmetall für das Erdkampfflugzeug Hs 129 B-2 entwickelt worden.[16] Die modifizierte Version der Fliegerbordkanone MK 103 hatte eine Kadenz von 425 Schuss/min und eine Schussweite von 5700 m. Insgesamt wurden 1200 Schuss Munition mitgeführt. Aufgrund ihrer gegenüber der 20-mm-Kanone bedeutend höheren Feuerkraft nannte man diese Kanone in der Lafettierung als Flakkanone auch „Jabo-Schreck“. Wiederum stand als für das Projekt verfügbares Fahrwerk nur der Panzerkampfwagen IV zur Verfügung, was ein Problem mit der Unterbringung des breiten Turms mit sich brachte. Es wurde deshalb ein vergrößerter Turmring des Panzerkampfwagen VI Tiger I verbaut und die Einstiegsluken für Fahrer und Funker mussten neu in der Abdeckplatte des Kampfraumes positioniert werden.
Mit der hydraulischen Schwenkeinrichtung konnte eine Richtgeschwindigkeit von 60°/s erreicht werden. Der Höhenschwenkbereich reichte von −7 bis +80°. In dem 20 mm stark gepanzerten Turm befanden sich Kommandant, Richt- und Ladeschütze. Der Kommandant wies dem Richtschützen das Ziel mittels eines Folgegeräts zu. In der endgültigen Version sollte der Kommandant eine kleine Kuppel mit einem Periskop und einem Raumbildentfernungsmesser bedienen.
Der Kugelblitz war in seinen Konstruktionsmerkmalen der mit Abstand modernste Flakpanzer des Zweiten Weltkrieges und galt noch bis zum Ende der 1950er-Jahre als richtungweisender Entwurf
Am 14. Juli 1944 wurde eine Planung für die Fertigung des „Kugelblitz“ festgelegt. Ab September 1944 sollte die Fertigung mit fünf Fahrzeugen anlaufen und im Dezember 1944 eine monatliche Produktionszahl von 30 Fahrzeugen erreichen. Am 5. September wurde bestimmt, dass Daimler-Benz bis Oktober 1944 zwei Fahrzeuge liefern und drei aus dem Werk Stahlindustrie der Vereinigten Stahlwerke im November folgen sollten. Die restlichen Fahrzeuge des Auftrags über 100 Fahrzeuge sollten mit beginnend mit 20 Fahrzeugen im Januar 1945 folgen. Es kam zu Verzögerungen und es wurde gemeldet, dass die Fertigung im Werk Stahlindustrie erst im Februar mit zehn Fahrzeugen beginnen würde.[16]
Nach Aussagen des Ingenieurs Ebel wurden nur drei Fahrzeuge fertiggestellt. Noch in der Anlaufphase der Fertigung besetzten alliierte Truppen die für die Fertigung erforderlichen Deutschen Eisenwerke. Ein Mitarbeiter der Eisenwerke bestätigte nach dem Krieg, dass nur zwei Türme fertiggestellt worden waren.
Nach einer Erprobung auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf kam mindestens ein Exemplar noch zum Fronteinsatz. Der Einsatz dieses Panzers erfolgte bei Abwehrkämpfen um Spichra, offensichtlich auf direkten Befehl des Gauleiters Fritz Sauckel. Im Zuge des Vorrückens amerikanischer Truppenteile im April 1945 gerieten die dortigen deutschen Stellungen unter Dauerbeschuss. Dabei erhielt der Flakpanzer einen Treffer, wodurch sein Turm weggeschleudert wurde und bis zu seiner Bergung im Jahr 1999 an einem Hang dort liegen blieb. Der Turm befindet sich aktuell in der Flugabwehrsammlung Kiel (Marinearsenal), die dem Militärhistorischen Museum Dresden unterstellt ist. (danke Wikipedia!)
* Ein LC-Spanten-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
** Ein LC-Kettensatz kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden!
*** Auch zusätzlich können LC-Sechskant-Schraubenköpfe und -Nieten in verschiedenen Größen bestellt werden!
**** Ein Geschützrohrensatz als 3D-Druck aus Kunststoff kann zusätzlich bestellt werden!
Modelllänge: 24 cm!
11,25 Ausschneidebögen 23 x 33 cm mit Bauelementen liefern eine umfangreiche Vorlage zum Bau eines Panzers, hier nur einige Bespiele: schwache Formationsleuchte aus 13 Elementen, Radschrauben als separate Teile, drehbarer Turm und schwenkbare 3-cm-Maschinenkanonen 103/38…
Eine starke Seite des Schleppers bildet die feine Computergraphik in gealterter Farbgebung (grün-braun-dunkelgelbe Tarnbemalung mit dezent dargestellten Roststellen und Abnutzungsspuren).
General- und Montagezeichnungen werden durch polnische Bauanleitung ergänzt - gegen Aufschlag besteht die Übersetzungsmöglichkeit.