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"ein schwedischer Messerschmitt" – Jagdflugzeug-Projekt Saab J 23 aus den 1940er Jahren 1:33
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Eine wenig bekannte schwedische Flugzeugproduktion, "ein schwedischer Messerschmitt" – Jagdflugzeug-Projekt Saab J 23 aus den 1940er Jahren als Präzisions-Kartonmodellbausatz des Verlages MP Model (Katalog-Nr. 142 – 12/2024) im Maßstab 1:33.
Modellkonstruktion: Marek Pacynski, Graphik: Marcin Kuzniar.
Die schwedische Luftwaffe konnte sich natürlich nicht mit der J 9 (Seversky P 35) oder der J 20 (Re 2000 "Falco") als „Hochleistungsjäger“ zufriedengeben. Daher erhielt SAAB 1941 den Auftrag, ein völlig neues und modernes Jagdflugzeug unter der Bezeichnung SAAB L-13 zu entwickeln, aus dem später die SAAB 21 hervorging – ein höchst ungewöhnliches Flugzeug.
Im Zusammenhang damit, dass das Vorprojekt L-13 im März 1941 präsentiert wurde, kamen bei der Luftfahrtbehörde verständlicherweise Zweifel an einem so unkonventionellen Jagdflugzeug auf. Die ersten Skizzen zeigten ein Flugzeug mit doppelten Leitwerksträgern, einem Druckpropeller und einem flüssigkeitsgekühlten DB-603-Motor. In einer weiterentwickelten Form wurde das Projekt später als Projekt L-21 präsentiert. Am 5. April 1941 erhielt SAAB offiziell den Auftrag zur Entwicklung eines neuen Jagdflugzeugs.
Die Bedenken der KFF (Kungliga Flygförvaltningen)gegenüber dem Projekt rührten hauptsächlich von der Sorge um das Überleben des Piloten bei einem Notausstieg her. Um diesen Zweifeln innerhalb der Flugverwaltung entgegenzuwirken, präsentierte SAAB parallel ein konventionelleres Jagdflugzeugprojekt namens L-23. Die Zahl „23“ wurde in Anlehnung an die von der FFVS entwickelte J 22 gewählt (auch bei Kartonmodellshop erhältlich ????). Die SAAB L-23, mit der geplanten Typenbezeichnung J 23, war, gelinde gesagt, ein Projekt, das in seiner Konfiguration stark an die deutsche Messerschmitt Bf-109 erinnerte, wenngleich auch Elemente der amerikanischen P-51B Mustang vorhanden waren.
Die SAAB L-23, die „schwedische Messerschmitt“, sollte mit dem deutschen DB 603-Motor ausgestattet werden. Die Bewaffnung sollte aus einer 20-mm-Motorkanone und vier 13,2-mm-Kanonen in den Tragflächen bestehen. Wie das Projekt L-21 sollte auch die L-23 mit einem Schleudersitz ausgestattet werden.
Ein erster Entwurf der L-23 wurde am 1. November 1941 offiziell vorgestellt, und am 18. November wurde ein formeller Projektauftrag unter der Bezeichnung „Mt H67:5/41“ eingereicht. Um einen fairen Vergleich zwischen der L-21 und der L-23 zu ermöglichen, schlug SAAB vor, von jedem Typ ein Testflugzeug in Auftrag zu geben.
Die KFF zögerte weiterhin. So wurde beispielsweise am 22. Oktober 1941 das Projekt L-21 zugunsten der L-23 eingestellt, doch am 5. Dezember desselben Jahres fiel schließlich eine Entscheidung. Es sollte die unkonventionelle L-21, später P 21 und J 21 (A 21) genannt, gebaut werden. Das L-23-Projekt wurde daraufhin eingestellt, und nur die Erinnerung an das, was eine Lücke in der Typenreihe der Jagdflugzeuge füllen sollte, blieb erhalten – die SAAB J 23. Es ist jedoch anzumerken, dass die J 23 hinsichtlich ihrer Flugeigenschaften, insbesondere der Manövrierfähigkeit, der J 21 unterlegen war, mit einem um 20 Prozent höheren Trägheitsmoment um die Längsachse und einem um 15 Prozent höheren Moment um die Querachse. Daher lässt sich rückblickend schlussfolgern, dass es folgerichtig war, dass die SAAB 23 zurückgestellt wurde und nie die Phase praktischer Windkanaltests erreichte. (Quelle: www.flygplanshistorik.se übersetzt und uns zur Verfügung gestellt von Christian Geyer aus Dortmind. Herzlichen Dank daüfür!)
Modellspannweite: 34,2 cm!
Wie in den meisten 1:33-Produktionen von Marek Pacynski handelt es sich auch bei der Sabb J-23 um ein Modell, das in mehreren Schwierigkeitsstufen gebaut werden kann. In der anspruchsvollsten Option können folgende Elemente/Bereiche dargestellt werden: Cockpit-Inneneinrichtung, alle Leitelemente der Tragflächen und des Leitwerkes als separate und auf einfachen „Scharnieren“ aus Draht bewegbare Teile, Fahrwerkluken, Fahrwerk baubar in mehreren Positionen (zwischen geschossen und ausgefahren), drehbarer Propeller…
* Ein LC-Spanten-/Detail-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
Die Graphik ist eine starke Seite des Modells, die von oben dunkelgrüne und von unten hellgraue Tarnbemalung und schwedische Kennzeichnung wurde meisterhaft in gealterter Farbgebung dargestellt.
Polnische Bauanleitung (Übersetzungsmöglichkeit gegen Aufpreis) ist durch Ansichten des Flugzeuges, sowie mehrfarbige Montagezeichnungen ergänzt.
Modellkonstruktion: Marek Pacynski, Graphik: Marcin Kuzniar.
Die schwedische Luftwaffe konnte sich natürlich nicht mit der J 9 (Seversky P 35) oder der J 20 (Re 2000 "Falco") als „Hochleistungsjäger“ zufriedengeben. Daher erhielt SAAB 1941 den Auftrag, ein völlig neues und modernes Jagdflugzeug unter der Bezeichnung SAAB L-13 zu entwickeln, aus dem später die SAAB 21 hervorging – ein höchst ungewöhnliches Flugzeug.
Im Zusammenhang damit, dass das Vorprojekt L-13 im März 1941 präsentiert wurde, kamen bei der Luftfahrtbehörde verständlicherweise Zweifel an einem so unkonventionellen Jagdflugzeug auf. Die ersten Skizzen zeigten ein Flugzeug mit doppelten Leitwerksträgern, einem Druckpropeller und einem flüssigkeitsgekühlten DB-603-Motor. In einer weiterentwickelten Form wurde das Projekt später als Projekt L-21 präsentiert. Am 5. April 1941 erhielt SAAB offiziell den Auftrag zur Entwicklung eines neuen Jagdflugzeugs.
Die Bedenken der KFF (Kungliga Flygförvaltningen)gegenüber dem Projekt rührten hauptsächlich von der Sorge um das Überleben des Piloten bei einem Notausstieg her. Um diesen Zweifeln innerhalb der Flugverwaltung entgegenzuwirken, präsentierte SAAB parallel ein konventionelleres Jagdflugzeugprojekt namens L-23. Die Zahl „23“ wurde in Anlehnung an die von der FFVS entwickelte J 22 gewählt (auch bei Kartonmodellshop erhältlich ????). Die SAAB L-23, mit der geplanten Typenbezeichnung J 23, war, gelinde gesagt, ein Projekt, das in seiner Konfiguration stark an die deutsche Messerschmitt Bf-109 erinnerte, wenngleich auch Elemente der amerikanischen P-51B Mustang vorhanden waren.
Die SAAB L-23, die „schwedische Messerschmitt“, sollte mit dem deutschen DB 603-Motor ausgestattet werden. Die Bewaffnung sollte aus einer 20-mm-Motorkanone und vier 13,2-mm-Kanonen in den Tragflächen bestehen. Wie das Projekt L-21 sollte auch die L-23 mit einem Schleudersitz ausgestattet werden.
Ein erster Entwurf der L-23 wurde am 1. November 1941 offiziell vorgestellt, und am 18. November wurde ein formeller Projektauftrag unter der Bezeichnung „Mt H67:5/41“ eingereicht. Um einen fairen Vergleich zwischen der L-21 und der L-23 zu ermöglichen, schlug SAAB vor, von jedem Typ ein Testflugzeug in Auftrag zu geben.
Die KFF zögerte weiterhin. So wurde beispielsweise am 22. Oktober 1941 das Projekt L-21 zugunsten der L-23 eingestellt, doch am 5. Dezember desselben Jahres fiel schließlich eine Entscheidung. Es sollte die unkonventionelle L-21, später P 21 und J 21 (A 21) genannt, gebaut werden. Das L-23-Projekt wurde daraufhin eingestellt, und nur die Erinnerung an das, was eine Lücke in der Typenreihe der Jagdflugzeuge füllen sollte, blieb erhalten – die SAAB J 23. Es ist jedoch anzumerken, dass die J 23 hinsichtlich ihrer Flugeigenschaften, insbesondere der Manövrierfähigkeit, der J 21 unterlegen war, mit einem um 20 Prozent höheren Trägheitsmoment um die Längsachse und einem um 15 Prozent höheren Moment um die Querachse. Daher lässt sich rückblickend schlussfolgern, dass es folgerichtig war, dass die SAAB 23 zurückgestellt wurde und nie die Phase praktischer Windkanaltests erreichte. (Quelle: www.flygplanshistorik.se übersetzt und uns zur Verfügung gestellt von Christian Geyer aus Dortmind. Herzlichen Dank daüfür!)
Modellspannweite: 34,2 cm!
Wie in den meisten 1:33-Produktionen von Marek Pacynski handelt es sich auch bei der Sabb J-23 um ein Modell, das in mehreren Schwierigkeitsstufen gebaut werden kann. In der anspruchsvollsten Option können folgende Elemente/Bereiche dargestellt werden: Cockpit-Inneneinrichtung, alle Leitelemente der Tragflächen und des Leitwerkes als separate und auf einfachen „Scharnieren“ aus Draht bewegbare Teile, Fahrwerkluken, Fahrwerk baubar in mehreren Positionen (zwischen geschossen und ausgefahren), drehbarer Propeller…
* Ein LC-Spanten-/Detail-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!
Die Graphik ist eine starke Seite des Modells, die von oben dunkelgrüne und von unten hellgraue Tarnbemalung und schwedische Kennzeichnung wurde meisterhaft in gealterter Farbgebung dargestellt.
Polnische Bauanleitung (Übersetzungsmöglichkeit gegen Aufpreis) ist durch Ansichten des Flugzeuges, sowie mehrfarbige Montagezeichnungen ergänzt.