die Darmstädter St.-Ludwigs-Kirche 1:200
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Die Darmstädter St.-Ludwigs-Kirche als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:200, herausgebracht im Jahr 1998 durch Aktionsgemeinschaft zur Erhaltung der Kultur- und Naturdenkmäler e. V.
Modellkonstruktion: Christian Häussler
St. Ludwig ist die katholische Hauptkirche von Darmstadt. Ihre markante Kuppel erhebt sich an exponierter Stelle oberhalb des Stadtzentrums am Ende der boulevardartigen Wilhelminenstraße. Im Volksmund wird die Ludwigskirche auch als Kuppelkirche, Käseglocke bzw. „Kääsglock“ bezeichnet.
Zur Pfarrgemeinde gehören rund 5000 Katholiken (2015). (…)
Als Vorbild für den klassizistischen Bau diente das Pantheon in Rom mit um ein Fünftel verminderten Gesamtmaßen. Der 35 Meter hohe Zentralbau besteht aus einem Zylinder mit 43,2 Meter Durchmesser mit einer Halbkugel als oberen Abschluss. Den Eingang betont eine Kolossalnische mit Tympanon. Der ursprünglich von Moller geplante Säulenportikus kam aus Kostengründen nicht zur Ausführung. Eine umlaufende Reihe Pilaster, auf hohem Sockel stehend, gliedert die Fassade, die nahezu vollständig ohne Öffnungen ist. Die Kapitelle der Pilaster tragen ein hohes, zweifach gegliedertes Gebälk, das in einem Rollwerkkonsolen-Kranz seinen oberen Abschluss findet.
Die Kuppel, die auf einem inneren Kranz von 28 gemauerten, mit Stuckmarmor verkleideten korinthischen Säulen ruht, hat einen Durchmesser von 33 Metern. Im Sinne von Johann Wolfgang von Goethe feiert man die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden aus niedrigen Häuser dumpfen Gemächern und aus der Straßen quetschender Enge und gemäß Psalm 18,20 LUT: Du führst mich hinaus in die Weite. Du machst meine Finsternis hell. Ursprünglich wurde im Jahre 1827 die Kuppel als Holzkonstruktion mit Kupfer- und Zinkeindeckung errichtet. Die Innenseite war mit Kassetten bemalt.
Mit 33,5 Meter Spannweite war es die größte Holzkuppel in Deutschland. Einfache und doppelte radiale Ringbalken aus Eichenholz nahmen die Ringdruck- und Zugkräfte der Kuppel auf und stellten das räumliche Tragverhalten sicher.
Beim Wiederaufbau im Jahre 1954 entschied sich die Gemeinde nach Plänen von Clemens Holzmeister aus Wien für eine Stahlkonstruktion mit Kupferblechbespannung. Das Pultdach über der Rotunde wurde durch ein Flachdach mit einer Attika ersetzt.
Ähnlich dem Opaion im römischen Pantheon fällt Tageslicht nur durch eine neun Meter weite, kreisrunde Öffnung im Kuppelscheitel ein, die hier mit einem Dreifaltigkeitsfenster von dem österreichischen Bildhauer Rudolf Hoflehner verglast ist, sie symbolisiert den erhellenden Einbruch des Göttlichen in die Welt. Mit der Plastik fließt das Blau des göttlichen Auges (Vater) mit dem Blau der Kuppel, das Rot des Kreuzes (Sohn) im Rot der Rotunde und das Gelb der Taube (Geist) mit dem oberen zulaufenden Feldern der Kuppel zusammen. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: fünf Bögen 30,5 x 43,5 cm, die sowohl die Bauelemente als auch deutsche Baugeschichte des Bauwerkes und Bauanleitung des Modells beinhalten.
Modellkonstruktion: Christian Häussler
St. Ludwig ist die katholische Hauptkirche von Darmstadt. Ihre markante Kuppel erhebt sich an exponierter Stelle oberhalb des Stadtzentrums am Ende der boulevardartigen Wilhelminenstraße. Im Volksmund wird die Ludwigskirche auch als Kuppelkirche, Käseglocke bzw. „Kääsglock“ bezeichnet.
Zur Pfarrgemeinde gehören rund 5000 Katholiken (2015). (…)
Als Vorbild für den klassizistischen Bau diente das Pantheon in Rom mit um ein Fünftel verminderten Gesamtmaßen. Der 35 Meter hohe Zentralbau besteht aus einem Zylinder mit 43,2 Meter Durchmesser mit einer Halbkugel als oberen Abschluss. Den Eingang betont eine Kolossalnische mit Tympanon. Der ursprünglich von Moller geplante Säulenportikus kam aus Kostengründen nicht zur Ausführung. Eine umlaufende Reihe Pilaster, auf hohem Sockel stehend, gliedert die Fassade, die nahezu vollständig ohne Öffnungen ist. Die Kapitelle der Pilaster tragen ein hohes, zweifach gegliedertes Gebälk, das in einem Rollwerkkonsolen-Kranz seinen oberen Abschluss findet.
Die Kuppel, die auf einem inneren Kranz von 28 gemauerten, mit Stuckmarmor verkleideten korinthischen Säulen ruht, hat einen Durchmesser von 33 Metern. Im Sinne von Johann Wolfgang von Goethe feiert man die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden aus niedrigen Häuser dumpfen Gemächern und aus der Straßen quetschender Enge und gemäß Psalm 18,20 LUT: Du führst mich hinaus in die Weite. Du machst meine Finsternis hell. Ursprünglich wurde im Jahre 1827 die Kuppel als Holzkonstruktion mit Kupfer- und Zinkeindeckung errichtet. Die Innenseite war mit Kassetten bemalt.
Mit 33,5 Meter Spannweite war es die größte Holzkuppel in Deutschland. Einfache und doppelte radiale Ringbalken aus Eichenholz nahmen die Ringdruck- und Zugkräfte der Kuppel auf und stellten das räumliche Tragverhalten sicher.
Beim Wiederaufbau im Jahre 1954 entschied sich die Gemeinde nach Plänen von Clemens Holzmeister aus Wien für eine Stahlkonstruktion mit Kupferblechbespannung. Das Pultdach über der Rotunde wurde durch ein Flachdach mit einer Attika ersetzt.
Ähnlich dem Opaion im römischen Pantheon fällt Tageslicht nur durch eine neun Meter weite, kreisrunde Öffnung im Kuppelscheitel ein, die hier mit einem Dreifaltigkeitsfenster von dem österreichischen Bildhauer Rudolf Hoflehner verglast ist, sie symbolisiert den erhellenden Einbruch des Göttlichen in die Welt. Mit der Plastik fließt das Blau des göttlichen Auges (Vater) mit dem Blau der Kuppel, das Rot des Kreuzes (Sohn) im Rot der Rotunde und das Gelb der Taube (Geist) mit dem oberen zulaufenden Feldern der Kuppel zusammen. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: fünf Bögen 30,5 x 43,5 cm, die sowohl die Bauelemente als auch deutsche Baugeschichte des Bauwerkes und Bauanleitung des Modells beinhalten.