Katalognummer: JSC 423
Maßstab: 1:400
Blätter: 2 x 6,5 x 27 cm
Jahr: 1941
Länge: 167 mm
Anzahl der Teile: 27/35
Schwierigkeitsgrad: 2
Montageanleitung: Polnisch und Englisch
Das deutsche U-Boot vom Typ VII C war das bekannteste und meistgebaute U-Boot der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Es war der „Arbeitstyp“ im U-Boot-Krieg im Atlantik und das Rückgrat der deutschen U-Boot-Flotte.
Technische Daten (Typ VII C)
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Verdrängung:
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Über Wasser: ca. 769 Tonnen
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Getaucht: ca. 871 Tonnen
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Länge: 67,1 m
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Breite: 6,2 m
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Tiefgang: 4,74 m
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Tauchtiefe: ca. 100–150 m (max. Tiefe theoretisch bis 250 m)
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Besatzung: ca. 44–52 Mann
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Antrieb:
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2 Dieselmotoren (über Wasser)
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2 Elektromotoren (getaucht)
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Geschwindigkeit:
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Über Wasser: ca. 17 Knoten
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Getaucht: ca. 7,6 Knoten
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Reichweite:
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Über Wasser: bis zu 8.500 Seemeilen bei 10 Knoten
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Getaucht: ca. 80 Seemeilen bei 4 Knoten
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Bewaffnung
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Torpedorohre: 5 (4 vorne, 1 hinten)
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Torpedos: bis zu 14 Stück
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Deckgeschütz: 8,8 cm Kanone (an frühen Booten), später oft entfernt
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Flugabwehrwaffen: diverse MGs und Flakgeschütze
Geschichte & Einsatz
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Der Typ VII C war eine Weiterentwicklung des Typ VII B.
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Er wurde ab 1940 in Dienst gestellt und blieb bis zum Kriegsende im Einsatz.
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Über 600 Boote dieses Typs wurden gebaut.
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Berühmte Kommandanten wie Günther Prien (U-47), Otto Kretschmer (U-99) oder Erich Topp (U-552) kommandierten VII-C-Boote.
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Die Boote waren vor allem im Atlantikkrieg gegen alliierte Geleitzüge aktiv.
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Trotz anfänglicher Erfolge wendete sich das Blatt ab 1943, als die Alliierten bessere U-Boot-Abwehrmaßnahmen einführten (Radar, Sonar, Luftüberwachung).
Bekannte U-Boote des Typs VII C
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U-96 – wurde durch das Buch und den Film „Das Boot“ (von Lothar-Günther Buchheim) weltbekannt.
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U-552 – „Rotes Teufelsboot“, kommandiert von Erich Topp, eines der erfolgreichsten U-Boote.
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U-505 – heute als Museumsschiff im Museum of Science and Industry in Chicago ausgestellt.
Schwächen
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Begrenzte Reichweite und Tauchtiefe im Vergleich zu späteren U-Boot-Entwicklungen.
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Enge Platzverhältnisse für die Besatzung.
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Relativ anfällig für moderne U-Jagd-Technik ab 1943.