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DDR-Kurzgelenktriebwagen Berliner Straßenbahn KT4D des tschechoslowakischen Herstellers CKD Tatra (nach Vorbild BVB 1977) 1:87 (H0)
NEU
DDR-Kurzgelenktriebwagen Berliner Straßenbahn KT4D des tschechoslowakischen Herstellers CKD Tatra (nach Vorbild BVB 1977) als Kartonmodellbausatz des Verlages Straßenbahn-Modellbogen-Huschina aus dem Jahr 2005 im Maßstab 1:87 (H0).
KT4 ist die Typenbezeichnung für einen Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen des tschechoslowakischen Straßenbahn-Fahrzeugherstellers ČKD Tatra.
Zwischen 1975 und 1997 wurden insgesamt 1801 Fahrzeuge von ČKD gebaut, die in damals vier Staaten zum Einsatz kamen. KT4 steht für kloubová tramvaj (Gelenkstraßenbahn) mit vier Achsen. Gemäß der ab Mitte der 1970er Jahre gültigen Typen-Nomenklatur des Herstellers lautet die vollständige Typenbezeichnung eigentlich KT4A2. Da es vom Obertyp KT4 jedoch keinerlei Bauartvarianten wie beim späteren T6 gab, entfiel der Zusatz „A2“. Die elektrische Ausrüstung entsprach entweder der überarbeiteten Version des Typs T4 mit Beschleuniger- oder der des Typs T6A2 mit Thyristorsteuerung. Die beiden 1972 gebauten Prototypen wurden anfangs in Prag und ab 1974 in Potsdam erprobt, dort wurden sie 1975 bis 1989 im Liniendienst eingesetzt. Einer von ihnen ist heute noch in Potsdam als historischer Triebwagen erhalten. Im Jahr 1976 wurde eine Nullserie von 33 Wagen in die DDR geliefert. Zwei Wagen gingen nach Plauen, drei nach Berlin, acht nach Leipzig und zwanzig nach Erfurt. Von außen waren sie durch einen veränderten Anstrich (abgesehen von Leipzig, wo nie Wagen im Prager Anstrich verkehrten) und an den eckigen Rändern der Front- und Heckscheibe zu erkennen. Die in Gummi gefassten Einsätze über den Türen entfielen, an ihrer Stelle wurde das Blech versteifend nach außen geprägt. Bei folgenden Hauptuntersuchungen wurden die Front- und Heckfenster der späteren Serienbauart angeglichen. Auch der Anstrich wurde angepasst.
Unter der Bezeichnung KT4D wurden Wagen nach Berlin, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Gera, Gotha, Görlitz, Leipzig, Plauen, Potsdam und Zwickau geliefert; nach Schöneiche gelangten erst nach der Wende überzählige Wagen aus Cottbus; Jena erwarb 2013 einen Erfurter Wagen als Arbeitsfahrzeug (unechter Zweirichtungswagen 435). Auch Magdeburg hat im Jahr 2020 acht KT4Dm aus Berlin erworben. Mit ihnen soll bis zur Anschaffung von neuen Niederflurwagen der Verkehrszuwachs bewältigt werden. Obwohl die KT4 konstruktiv vor allem für enge Bögen und bergige Strecken vorgesehen waren, erhielt Berlin die meisten Wagen. Hier bestand ein hoher Bedarf an neuen Fahrzeugen, da die Berliner Verkehrsbetriebe keine Tatra-Großraumwagen (T4D/B4D) beschafft hatten.
Bis auf die Wagen für Gera und Leipzig wurden alle KT4D in Prager Farben geliefert, Elfenbein mit einem breiten roten Streifen unterhalb der Fenster. Bei den Prototypen und Nullserienfahrzeugen war dieser rote Streifen an den Seitenwänden noch etwas breiter ausgeführt, vergleichbar mit den T3 und T4D. Die acht Wagen für Leipzig wurden für Versuche mit neuen Farbkombinationen genutzt. Zwei erhielten den klassischen Leipziger Anstrich in Elfenbein mit blauer Zierlinie, zwei die Prager Aufteilung, jedoch in Elfenbein und Blau und vier in Elfenbein und Orange. Kurze Zeit lief ein Wagen in einer umgekehrten Blau-Elfenbein-Kombination. Zum 750-jährigen Stadtjubiläum 1987 sollten die Berliner Nahverkehrsmittel in einem einheitlichen Schema, dem sogenannten »Hauptstadtlack«, lackiert werden. Dabei war für die Seitenwände lichtgrau vorgesehen, kombiniert mit einer Kennfarbe für die Stirnseiten und die Türen. Während das bei Bussen und U-Bahn-Wagen auch passierte, hinterließen Probelackierungen bei Straßen- und S-Bahn-Wagen wegen der Wagenkastenformen und der Türaufteilung einen unbefriedigenden und unruhigen Eindruck. Daraufhin wurden die Straßenbahnwagen klassisch waagerecht unterteilt lackiert, Elfenbein mit einem breiten umlaufenden orangen Streifen unter den Fenstern, unterhalb der Fußbodenhöhe dunkelbraun. In diesem Anstrich wurden bis auf die ersten zwei alle KT4Dt mit Thyristorsteuerung geliefert. Die letzte Lieferung für Erfurt erhielt auch eine andere Lackierung, vom Dach bis zur Fensterunterkante rot, Seiten- und Stirnwände weiß mit roten Streifen. Die Wagen 544, 546, 547, 550, 551, 554 und 555 aus der letzten Serie gingen nach Cottbus. Dort wurde das Farbschema bei der Modernisierung und Umbau zu KTNF6 weiterverwendet.
In Gotha wurden die KT4D in Elfenbein mit roter Zierlinie umlackiert, später dann je drei in Blau-Weiß für die Stadt und in Gelb-Weiß für die Waldbahn. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: ein Ausschneidebogen A4 + ein Bogen mit Texten + Foliendruck mit Stromabnehmer.
Deutsche Bauhinweise ergänzen eine Seitenansicht des Modells und Faltschemen.
KT4 ist die Typenbezeichnung für einen Einrichtungs-Kurzgelenktriebwagen des tschechoslowakischen Straßenbahn-Fahrzeugherstellers ČKD Tatra.
Zwischen 1975 und 1997 wurden insgesamt 1801 Fahrzeuge von ČKD gebaut, die in damals vier Staaten zum Einsatz kamen. KT4 steht für kloubová tramvaj (Gelenkstraßenbahn) mit vier Achsen. Gemäß der ab Mitte der 1970er Jahre gültigen Typen-Nomenklatur des Herstellers lautet die vollständige Typenbezeichnung eigentlich KT4A2. Da es vom Obertyp KT4 jedoch keinerlei Bauartvarianten wie beim späteren T6 gab, entfiel der Zusatz „A2“. Die elektrische Ausrüstung entsprach entweder der überarbeiteten Version des Typs T4 mit Beschleuniger- oder der des Typs T6A2 mit Thyristorsteuerung. Die beiden 1972 gebauten Prototypen wurden anfangs in Prag und ab 1974 in Potsdam erprobt, dort wurden sie 1975 bis 1989 im Liniendienst eingesetzt. Einer von ihnen ist heute noch in Potsdam als historischer Triebwagen erhalten. Im Jahr 1976 wurde eine Nullserie von 33 Wagen in die DDR geliefert. Zwei Wagen gingen nach Plauen, drei nach Berlin, acht nach Leipzig und zwanzig nach Erfurt. Von außen waren sie durch einen veränderten Anstrich (abgesehen von Leipzig, wo nie Wagen im Prager Anstrich verkehrten) und an den eckigen Rändern der Front- und Heckscheibe zu erkennen. Die in Gummi gefassten Einsätze über den Türen entfielen, an ihrer Stelle wurde das Blech versteifend nach außen geprägt. Bei folgenden Hauptuntersuchungen wurden die Front- und Heckfenster der späteren Serienbauart angeglichen. Auch der Anstrich wurde angepasst.
Unter der Bezeichnung KT4D wurden Wagen nach Berlin, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Gera, Gotha, Görlitz, Leipzig, Plauen, Potsdam und Zwickau geliefert; nach Schöneiche gelangten erst nach der Wende überzählige Wagen aus Cottbus; Jena erwarb 2013 einen Erfurter Wagen als Arbeitsfahrzeug (unechter Zweirichtungswagen 435). Auch Magdeburg hat im Jahr 2020 acht KT4Dm aus Berlin erworben. Mit ihnen soll bis zur Anschaffung von neuen Niederflurwagen der Verkehrszuwachs bewältigt werden. Obwohl die KT4 konstruktiv vor allem für enge Bögen und bergige Strecken vorgesehen waren, erhielt Berlin die meisten Wagen. Hier bestand ein hoher Bedarf an neuen Fahrzeugen, da die Berliner Verkehrsbetriebe keine Tatra-Großraumwagen (T4D/B4D) beschafft hatten.
Bis auf die Wagen für Gera und Leipzig wurden alle KT4D in Prager Farben geliefert, Elfenbein mit einem breiten roten Streifen unterhalb der Fenster. Bei den Prototypen und Nullserienfahrzeugen war dieser rote Streifen an den Seitenwänden noch etwas breiter ausgeführt, vergleichbar mit den T3 und T4D. Die acht Wagen für Leipzig wurden für Versuche mit neuen Farbkombinationen genutzt. Zwei erhielten den klassischen Leipziger Anstrich in Elfenbein mit blauer Zierlinie, zwei die Prager Aufteilung, jedoch in Elfenbein und Blau und vier in Elfenbein und Orange. Kurze Zeit lief ein Wagen in einer umgekehrten Blau-Elfenbein-Kombination. Zum 750-jährigen Stadtjubiläum 1987 sollten die Berliner Nahverkehrsmittel in einem einheitlichen Schema, dem sogenannten »Hauptstadtlack«, lackiert werden. Dabei war für die Seitenwände lichtgrau vorgesehen, kombiniert mit einer Kennfarbe für die Stirnseiten und die Türen. Während das bei Bussen und U-Bahn-Wagen auch passierte, hinterließen Probelackierungen bei Straßen- und S-Bahn-Wagen wegen der Wagenkastenformen und der Türaufteilung einen unbefriedigenden und unruhigen Eindruck. Daraufhin wurden die Straßenbahnwagen klassisch waagerecht unterteilt lackiert, Elfenbein mit einem breiten umlaufenden orangen Streifen unter den Fenstern, unterhalb der Fußbodenhöhe dunkelbraun. In diesem Anstrich wurden bis auf die ersten zwei alle KT4Dt mit Thyristorsteuerung geliefert. Die letzte Lieferung für Erfurt erhielt auch eine andere Lackierung, vom Dach bis zur Fensterunterkante rot, Seiten- und Stirnwände weiß mit roten Streifen. Die Wagen 544, 546, 547, 550, 551, 554 und 555 aus der letzten Serie gingen nach Cottbus. Dort wurde das Farbschema bei der Modernisierung und Umbau zu KTNF6 weiterverwendet.
In Gotha wurden die KT4D in Elfenbein mit roter Zierlinie umlackiert, später dann je drei in Blau-Weiß für die Stadt und in Gelb-Weiß für die Waldbahn. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: ein Ausschneidebogen A4 + ein Bogen mit Texten + Foliendruck mit Stromabnehmer.
Deutsche Bauhinweise ergänzen eine Seitenansicht des Modells und Faltschemen.