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das Brüsseler Rathaus (Het Stadthuis van Brussel, Hôtel de Ville) 1:303 deutsche Bauanleitung
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Das Brüsseler Rathaus (Het Stadthuis van Brussel, Hôtel de Ville) als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:303 des belgischen Verlages MeKit International aus dem Jahr 1981.
Das Rathaus (französisch Hôtel de Ville, niederländisch Het Stadhuis) wurde von 1401 bis 1421 von Jacob van Tienen, einem Schüler von Jan van Osy, gebaut. Zunächst war nur der heutige linke Flügel als Anbau an einen bereits bestehenden Belfried errichtet worden und größer war das Rathaus ursprünglich nicht geplant. Nachdem sich aber die Gilden gegen die Patrizierfamilien Teilnahme an der Stadtregierung erstritten hatten und der Bau für den vergrößerten Rat zu klein geworden war, wurde 1444 bis 1448 der zweite, kürzere Flügel des Rathauses errichtet.
Der 96 Meter hohe spätgotische Belfried stammt von Jan van Ruysbroeck, dem Baumeister Philipps des Guten. Von 1449 bis 1455 wurde der Turm anstelle des Vorgängerturms gebaut. Seine prächtige Gestaltung sollte den Belfried von Brügge in den Schatten stellen. Über der Höhe des Daches verschlankt sich der massive Turmkörper elegant zu einer achteckigen Laterne aus langbahnigen Fenstern und einer offenen Rippenkonstruktion. Auf seiner Spitze steht eine vergoldete Statue des mit dem Drachen kämpfenden Erzengel Michael, des Schutzpatrons der Stadt Brüssel. Auffällig ist die asymmetrische Eingliederung des Turms in den Bau: Besteht der linke Flügel aus zehn Achsen, so hat der rechte lediglich sechs.
Der Rathausbau spielt eine zentrale Rolle für die Brabanter Gotik und wurde zum Vorbild späterer Rathäuser. Er selbst beruft sich mit seiner reich durchfensterten Fassade mit prächtigem Skulpturenschmuck auf die Rathäuser von Brügge, Oudenaarde und Löwen, geht aber mit dem reichen Dekor und vor allem mit dem Turm darüber hinaus. Die heutigen Skulpturen sind Reproduktionen, die Originale befinden sich im Stadtmuseum im Maison du Roi/Broodhuis.
Nach der Bombardierung, die das Rathaus nicht völlig zerstört hatte, gab man dem Gebäude von 1706 bis 1714 sein heutiges Erscheinungsbild. Das Gebäude ist mit zahlreichen Skulpturen geschmückt. Nach verschiedenen Restaurierungswellen dominiert im Innern des Rathauses die Neogotik: Sehenswert sind der Maximilians-Saal mit einem Wandteppich, der das Leben Chlodwigs darstellt, der prunkvolle Ratssaal, der ebenfalls reich ausgestattete Festsaal und der Trauungssaal (früher Gerichtssaal).
Das Hôtel de Ville/Stadhuis beherbergte nicht nur den Magistrat der Stadt, sondern bis 1795 auch die Staten (Ständeversammlung) von Brabant. 1830 agierte von hier aus die vorläufige Regierung während der Belgischen Revolution. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: 8 Ausschneidebögen 23 x 33 cm im Offsetdruck mit äußerst detailgetreu dargestellter Graphik der Außenflächen + Flyer mit Bauanleitungen, alles in einem Papierumschlag.
Größe der Grundplatte: 19 x 23 cm!
S/w-Bilder des Bauwerkes und eines gebauten Modells sind durch Bauwerkgeschichte und Bauanleitungen in folgenden Sprachen ergänzt: französisch, niederländisch, japanisch, englisch und deutsch.
Das Rathaus (französisch Hôtel de Ville, niederländisch Het Stadhuis) wurde von 1401 bis 1421 von Jacob van Tienen, einem Schüler von Jan van Osy, gebaut. Zunächst war nur der heutige linke Flügel als Anbau an einen bereits bestehenden Belfried errichtet worden und größer war das Rathaus ursprünglich nicht geplant. Nachdem sich aber die Gilden gegen die Patrizierfamilien Teilnahme an der Stadtregierung erstritten hatten und der Bau für den vergrößerten Rat zu klein geworden war, wurde 1444 bis 1448 der zweite, kürzere Flügel des Rathauses errichtet.
Der 96 Meter hohe spätgotische Belfried stammt von Jan van Ruysbroeck, dem Baumeister Philipps des Guten. Von 1449 bis 1455 wurde der Turm anstelle des Vorgängerturms gebaut. Seine prächtige Gestaltung sollte den Belfried von Brügge in den Schatten stellen. Über der Höhe des Daches verschlankt sich der massive Turmkörper elegant zu einer achteckigen Laterne aus langbahnigen Fenstern und einer offenen Rippenkonstruktion. Auf seiner Spitze steht eine vergoldete Statue des mit dem Drachen kämpfenden Erzengel Michael, des Schutzpatrons der Stadt Brüssel. Auffällig ist die asymmetrische Eingliederung des Turms in den Bau: Besteht der linke Flügel aus zehn Achsen, so hat der rechte lediglich sechs.
Der Rathausbau spielt eine zentrale Rolle für die Brabanter Gotik und wurde zum Vorbild späterer Rathäuser. Er selbst beruft sich mit seiner reich durchfensterten Fassade mit prächtigem Skulpturenschmuck auf die Rathäuser von Brügge, Oudenaarde und Löwen, geht aber mit dem reichen Dekor und vor allem mit dem Turm darüber hinaus. Die heutigen Skulpturen sind Reproduktionen, die Originale befinden sich im Stadtmuseum im Maison du Roi/Broodhuis.
Nach der Bombardierung, die das Rathaus nicht völlig zerstört hatte, gab man dem Gebäude von 1706 bis 1714 sein heutiges Erscheinungsbild. Das Gebäude ist mit zahlreichen Skulpturen geschmückt. Nach verschiedenen Restaurierungswellen dominiert im Innern des Rathauses die Neogotik: Sehenswert sind der Maximilians-Saal mit einem Wandteppich, der das Leben Chlodwigs darstellt, der prunkvolle Ratssaal, der ebenfalls reich ausgestattete Festsaal und der Trauungssaal (früher Gerichtssaal).
Das Hôtel de Ville/Stadhuis beherbergte nicht nur den Magistrat der Stadt, sondern bis 1795 auch die Staten (Ständeversammlung) von Brabant. 1830 agierte von hier aus die vorläufige Regierung während der Belgischen Revolution. (danke Wikipedia!)
Umfang des Bausatzes: 8 Ausschneidebögen 23 x 33 cm im Offsetdruck mit äußerst detailgetreu dargestellter Graphik der Außenflächen + Flyer mit Bauanleitungen, alles in einem Papierumschlag.
Größe der Grundplatte: 19 x 23 cm!
S/w-Bilder des Bauwerkes und eines gebauten Modells sind durch Bauwerkgeschichte und Bauanleitungen in folgenden Sprachen ergänzt: französisch, niederländisch, japanisch, englisch und deutsch.