Beim Daimler Dingo Mk.I war das Bren-Maschinengewehr keine fest eingebaute Hauptwaffe wie bei einem Panzer, sondern eher eine leichte Verteidigungswaffe für die Besatzung. Der Dingo war als sehr kleines britisches Aufklärungsfahrzeug gedacht. Seine wichtigste Stärke war nicht Feuerkraft, sondern dass er schnell, leise und schwer zu treffen war.
Das Bren befand sich vorne im Innenraum und konnte in einer beweglichen Halterung nach außen gerichtet werden. Meist bediente der Kommandant die Waffe. Dadurch konnte die Besatzung auf feindliche Soldaten schießen, wenn sie entdeckt wurde oder sich zurückziehen musste. Weil das Bren relativ leicht war, konnte man es bei Bedarf auch aus dem Fahrzeug nehmen und zu Fuß weiter benutzen.
Die Waffe verschoss die britische Standardpatrone im Kaliber .303 und nutzte ein oben eingesetztes Magazin mit 30 Schuss. Für ein leichtes Maschinengewehr war das Bren sehr präzise und zuverlässig, allerdings musste wegen des kleinen Magazins häufig nachgeladen werden. In dem engen Innenraum des Dingo war das oben sitzende Magazin manchmal etwas unbequem.
Wichtig ist, dass das Bren beim Dingo nicht dafür gedacht war, andere gepanzerte Fahrzeuge zu bekämpfen. Es diente eher dazu, feindliche Infanterie auf Abstand zu halten und dem Fahrzeug eine Chance zu geben, sich aus gefährlichen Situationen zu lösen.
Beim frühen Mk.I war der Aufbau noch etwas offener als bei späteren Versionen. Dadurch konnte das Bren flexibler eingesetzt werden als bei den später stärker geschlossenen Varianten.